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DAS PALÄSTINA PORTAL

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Taeglich neu - Nachrichten, Texte die in den deutschen Medien fehlen. Politisch unabhaengig, gegen Gewalt und Rassismus, einem gerechten Frieden verpflichtet

 

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Nahost-Konferenz in Warschau - Wie Israel gegen Iran Allianzen schmiedet - Nicola Albrecht - 13.02.2019 - Für Israels Premier Netanjahu ist der Iran Staatsfeind Nummer eins. So strickt er an den Allianzen gegen die Expansion des Landes - mit den USA, aber auch in der arabischen Welt.

Es ist kein Geheimnis, dass "Mr. Security", wie Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auch genannt wird, das Thema "Iran - die Wurzel allen Übels im Nahen Osten" bereits lange als sein außenpolitisches Mantra pflegt. Mit seiner nach innen gerichteten Angstrhetorik hat er Wahlen gewonnen. Und in Israel herrscht durch alle Parteien und quer durch die eigentlich so heterogene Gesellschaft absoluter Konsens darüber, dass Iran die größte Bedrohung für den jüdischen Staat darstellt. Oft genug pflegen ja auch die Mullahs aus Teheran, ihre Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel zu wiederholen.

Trump erfolgreich überredet
- Netanjahu wiederum hat vor allem seine Bemühungen, gegen das Macht- und Expansionsbestreben des Iran vorzugehen, intensiviert. Und das sehr erfolgreich. Rhetorisch wie auch praktisch. Sein bislang größter Sieg: Er hat US-Präsident Donald Trump dazu überredet, das Atomabkommen mit Iran aufzukünden.

Ein weiterer Erfolg aus Netanjahus Sicht: Weitgehend widerstandsfrei hat die israelische Armee unilateral und präventiv hunderte Luftschläge gegen angebliche Stellungen der iranischen Brigaden oder ihrer Unterstützer durchgeführt. Das hat er jüngst auch ganz offen zugegeben und erklärt, dass Israel eine dauerhafte militärische Präsenz Irans in Syrien nicht dulden werde   >>>

 



Pence fordert Europa zu Ausstieg aus Atomabkommen auf -  14.02.2019 - Mike Pence am Donnerstag in Warschau

Iran bereite einen neuen Holocaust vor, sagt der amerikanische Vizepräsident. Schon vorher hatte Israels Ministerpräsident mit einer Videobotschaft für Wirbel gesorgt.

Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence hat von den europäischen Verbündeten einen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Iran verlangt. Bei einer von den Vereinigten Staaten organisierten Nahostkonferenz in Warschau bezeichnete Pence Iran am Donnerstag als „größte Bedrohung“ in der Region und beschuldigte die Führung in Teheran, einen „neuen Holocaust“ vorzubereiten.  >>>

 

Israel Says It Wants ‘War with Iran’ and Is Meeting with Arab Countries to ‘Advance’ It  >>>

Imam der Al-Aqsa-Moschee zum Hausarrest verurteilt - 15. Februar 2019 - Ein israelisches Gericht verurteilte am Mittwoch den Imam der Jerusalemer al-Aqsa-Moschee - der dritthöchsten heiligen Stätte des Islam - zur Hausarrest.

Eine israelische Patrouille entführte Amam Walid Seyam am Dienstagabend, Stunden bevor ein israelisches Gericht entschied, dass er bis Freitag unter Hausarrest gestellt wird.

Am Dienstag stürmte eine israelische Geheimdiensteinheit Seyams Haus in Jerusalems Altstadt und richtete verheerende Schäden an dem Gebäude an, bevor sie den Imam in die Haftanstalt Qishleh, westlich des besetzten Jerusalems, schleppte, berichtet Days of Palestine.   Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator   Quelle

Quelle Facebook - um die Bilder zu vergrößern auf das Bild oben klicken

OCHA: 44 Palästinenser, die im Januar von Israel vertrieben wurden. - 15. Februar 2019 - Im Januar wurden etwa 40 palästinensische Gebäude von israelischen Behörden abgerissen oder beschlagnahmt - fast so viel wie im Monatsdurchschnitt 2018 -, die 44 Menschen vertrieben haben und ansonsten rund 200 andere betreffen, sagte das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) im besetzten palästinensischen Gebiet in seinem Monatsbericht.

Im Bericht der OCHA über die Abrisse und Vertreibungen im Westjordanland fand einer der Abrisse angeblich aus Strafgründen statt, der Rest aufgrund des Fehlens von israelischen Baugenehmigungen, die fast unmöglich zu erhalten sind.

Über 70% der in diesem Monat als Ziel gesetzten Gebäude befanden sich in 11 Gemeinden im Gebiet C des besetzten Westjordanlandes, das unter totaler israelischer Militärherrschaft steht.

In einem von ihnen, im Raum Beit Iksa, Jerusalem, wurde die Lebensgrundlage von 50 Menschen durch den Abriss von vier Viehställen, einer Senkgrube und den Mauern um ein Haus herum beeinträchtigt, deren Verluste auf über 1,25 Millionen Schekel (303.000 Euro) geschätzt wurden. Beit Iksa (ca. 1.700 Einwohner) ist eine weitere " zerrissene " palästinensische Gemeinde im Jerusalemer Gebiet, die durch die Trennbarriere vom Rest des Westjordanlandes physisch getrennt wurde, aber den Bewohnern nicht erlaubt ist, Ost-Jerusalem zu betreten.

Im Dorf al-Simiya, im Bezirk Hebron im südlichen Westjordanland, wurden drei vom palästinensischen Bildungsministerium bereitgestellte Zelte als Schule beschlagnahmt, von denen 45 Kinder betroffen waren. Dies ist das dritte Mal innerhalb von vier Wochen, dass Bauten für diese Schule beschlagnahmt wurden.

In einer gemeinsamen Erklärung vom 30. Januar äußerten der humanitäre Koordinator und UNICEF ihre tiefe Besorgnis "über die hohe Zahl der gemeldeten Vorfälle von Einmischungen in oder in der Nähe von Schulen im Westjordanland seit Beginn des Schuljahres".

Im Dorf Imreiha, im Bezirk Jenin im nördlichen Westjordanland, ebenfalls im Gebiet C, wurden zwei von der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten finanzierte Strukturen, darunter ein Heim und eine mobile Latrine, beschlagnahmt, so dass vier Menschen vertrieben wurden.

In Ost-Jerusalem wurden im Januar zehn Gebäude anvisiert, weniger als der monatliche Durchschnitt von 15 im Jahr 2018. Darüber hinaus war eine palästinensische Flüchtlingsfamilie einem erhöhten Risiko der Zwangsräumung aus ihrer Heimat ausgesetzt, nachdem ein israelisches Gericht zugunsten einer Siedlerorganisation entschieden hatte, die das Eigentum an dem Land geltend machte. Das Heim befindet sich im Stadtteil Sheikh Jarrah, wo die Familie in den 1950er Jahren mit Unterstützung der Vereinten Nationen und der jordanischen Regierung angesiedelt wurde. Mindestens 870 Palästinenser in Ost-Jerusalem haben anhängige Räumungsklagen, die hauptsächlich von Siedlerorganisationen eingereicht wurden.

Außerdem hat die israelische Armee in diesem Monat aus Strafgründen eine Wohnung in der Stadt Yatta, im Gebiet A, das unter vollständiger palästinensischer Kontrolle steht, gesprengt. Die Wohnung war das Zuhause eines Palästinensers, der im September 2018 einen israelischen Siedler erstach und tötete, er wurde inhaftiert, nachdem er angeschossen und verletzt worden war. Übersetzt mit DeepL.com      Quelle

Saudis zu den Israelis: "Glaubt Netanjahu nicht!"  - 15. Februar 2019 - Ein hochrangiges Mitglied der saudischen Königsfamilie gewährte den israelischen Medien in dieser Woche ein beispielloses Interview, um allen Israelis eine einfache Botschaft zu übermitteln: Glaubt Netanjahu! nicht!

Der ehemalige saudi-arabische Geheimdienstchef und früherer Botschafter in den USA und Großbritannien, Prinz Turki bin Faisal Al Saud, wurde in London von Barak Ravid vom israelischen Fernsehsender Channel 13 interviewt.

Er sagte Ravid, dass die Israelis wissen müssen, dass Premierminister Benjamin Netanjahu in Bezug auf die Erwärmung der israelisch-arabischen Beziehungen in den letzten Jahren übertrieben hat. Prinz Turki sagte, dass Netanjahu dies sicher mache, um vor den anstehenden Wahlen in Israel eine gute Figur zu machen: "Er ist ein Mann, der sich vor der Wahl gerne zeigt und sagt: ‘Schaut, was ich für Euch getan habe. Ich habe Euch dies und das gebracht.‘ Wie alle Politiker."

Prinz Turki erklärte, dass es in Wirklichkeit so wäre, dass Saudi-Arabien und möglicherweise auch andere Golfstaaten die Beziehungen zu Israel niemals vollständig normalisieren würden, bis der Konflikt mit den Palästinensern gelöst sei.

"Die öffentliche Meinung in Israel sollte nicht getäuscht werden und glauben, dass die palästinensische Frage eine tote Sache ist", sagte der saudische Prinz. "Aus israelischer Sicht möchte Herr Netanjahu, dass wir eine Beziehung haben, und dann das palästinensische Problem lösen können. Aus saudischer Sicht ist es umgekehrt."  >>>

Hermann Dierkes - 14.02.2019
- Herrn Oberbuergermeister der Stadt Göttingen

Vorab per e-mail
Betr.: Göttinger Friedenspreis
hier: geplante Preisverleihung an die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost


Sehr geehrter Herr Oberbuergermeister Köhler, ich habe davon Kenntnis erlangt, dass Sie die beabsichtigte Verleihung des renommierten Göttinger Friedenspreises an den Verein Juedische Stimme fuer gerechten Frieden in Nahost ”ueberpruefen” wollen. Leider haben sich die Präsidentin der Universität, Frau Prof. Dr. Beisiegel und Herr Hald fuer die Sparkasse ihrem Petitum angeschlossen. Der Vorgang ist schockierend, kommt fuer mich aber nicht unerwartet angesichts ähnlicher Vorfälle in Frankfurt, Muenchen, um nur einige zu nennen.

Nach meiner Ansicht zählt die Juedische Stimme zu dem Kreis von Persönlichkeiten und Akteuren, die den Preis vollauf verdient haben. Sie steht in der Tradition der bisherigen Preisträger. Die Stellungnahmen, Zielsetzungen und Aktivitäten der Juedischen Stimme, die ich seit langen Jahren verfolge, sind von hoher Qualität, moralisch einwandfrei, ehrlich und mutig. Sie basieren auf Völker- und Menschenrecht. Deshalb kann ich Ihre plötzlichen Ueberpruefungsanliegen (”Antisemitismus” ”BDS-Unterstuetzung”) in keiner Weise nachvollziehen und frage mich, auf wessen Anraten – um nicht zu sagen Druck - hin Sie diese jetzt ins Spiel bringen.

Erkennen Sie nicht, dass die Vorwuerfe und Verdächtigungen, die Sie und andere gegen die Juedische Stimme ins Feld fuehren, - ja es handelt sich um juedische Mitbuerger und Aktivisten! - geradezu aberwitzig sind? Sehen Sie nicht, dass es hier um politische Meinungsverschiedenheiten geht und nicht im Mindesten um angeblichen Antisemitismus? Gerade dieser Vorwurf ist sehr schwerwiegend und er wird seit Jahren von einer eindeutig völker- und menschenrechtswidrig agierenden israelischen Regierung und ihrer Lobby in Deutschland und anderswo unter grossem Aufwand und im In- und Ausland systematisch eingesetzt, um jede Kritik an ihrer Politik und die Unterstuetzung der unterdrueckten Palästinenser zu ersticken.

Ist Ihnen nicht klar, dass Ihr Vorgehen darauf hinauslaufen könnte, die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit massiv infrage zu stellen? Ist Ihnen nicht klar, dass Sie damit auch die Position der EU in den Wind schlagen wuerden, deren aussenpolitische Kommissarin Frau F. Mogherini 2016 Angriffe auf Menschenrechtsaktivisten zurueckgewiesen und das Recht der europäischen Buerger auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit verteidigt hat, auch wenn diese Umstrittenes thematisieren. Frau Mogherini stellte ausdruecklich fest, dass dies auch fuer eine Unterstuetzung der von der palästinensischen Zivilgesellschaft 2005 ins Leben gerufenen Kampagne Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gelte.

Es geht dieser Kampagne erklärtermassen darum, mit friedlichen Mitteln solange Druck auf die israelische Regierung auszuueben, bis sie sich endlich an Völker- und Menschenrecht hält, die Besatzung und fortschreitende Annexion des Westjordanlands und die Abriegelung des Gaza-Streifens beendet. Weltweit haben sich inzwischen zahlreiche zivile, kirchliche oder wirtschaftliche Institutionen und Akteure der Kampagne angeschlossen, darunter auch viele juedische, die mit der Politik der Regierung Netanjahu nicht einverstanden sind. Haben Sie sich jemals Gedanken darueber gemacht, was den Palästinenern noch bleibt, wo Sie von den entscheidenden politischen Akteuren derart im Stich gelassen werden? Man mag diese Kampagne ablehnen, aber sie im Gefolge der Regierung Netanjahu als ”antisemitisch” zu verunglimpfen, ist völlig daneben. Will der Göttinger Friedenspreis sich auch noch den berechtigten Anliegen der Palästinenser, ihren mutigen Fuersprechern und israelischen Oppositionellen verweigern?

Mit Ihrem Vorgehen sind Sie leider dabei, sich in die inzwischen lange Reihe von Gremienentscheidungen auch in der Bundesrepublik einzureihen, die Kritik an der israelischen Regierung mundtot machen will. Dass sich unter den Betroffenen viele israelische und juedische Akademiker, Journalisten und Multiplikatoren befinden, ist ausgesprochen skandalös. Ist das Ihr Verständnis der Lehren aus dem Holocaust?

Mit dieser unsäglichen Auseinandersetzung schaden Sie dem Göttinger Friedenspreis. Sollten Sie und weitere massgebende Akteure sich nicht dazu durchringen können, die Preisverleihung an die Juedische Stimme stattfinden zu lassen, so wuerden Sie den Preis prinzipiell entwerten. Kommenden Preisträgern könnte man nur nachdruecklich raten, ihn unter Verweis auf diesen unsäglichen Vorgang abzulehnen. Vergangene Preisträger sollten aufgefordert werden, die Auszeichnung zurueckzugeben.

Herr Zumach hat als Jury-Vorsitzender die Anwuerfe gegen die Juedische Stimme ueberzeugend widerlegt. Lassen Sie es mich offen aussprechen: Sie laufen Gefahr, gegenueber einer rechtsautoritären israelischen Regierung und ihren hiesigen Fuersprechern willfährig zu agieren, sich undemokratisch, prinzipienlos und opportunistisch zu verhalten. Lassen Sie es nicht dazu kommen. Halten Sie ein auf Ihrem gefährlichen Kurs, beenden Sie diese Groteske und legen Sie der geplanten Preisverleihung keine Steine in den Weg!

(gez. Hermann Dierkes, ehem. Duisburger Ratsmitglied und Stadtältester)

z.K.
– Stiftungsvorstand Göttinger Friedenspreis, Herrn Roehl
– Stiftungskuratorium, Herrn Neuneck
– Präsidentin der Universität Göttingen, Frau Prof. Dr. U. Beisiegel
– Herrn R. Hald, Sparkasse Göttingen sowie an Vorstand und Aufsichtsgremien
– Fraktionen im Rat der Stadt Göttingen
– Juedische Stimme fuer Gerechten Frieden in Nahost
– Herrn Andreas Zumach

 


BITTE BALD LESEN! WEITERVERBREITEN ! UND REAGIEREN!
 - Andreas Zumach - Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, der Konflikt um die Vergabe des Göttinger Friedenspreises an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.“ ist in den letzten 48 Stunden erheblich eskaliert.

Alle Details stehen in der ausführlichen Stellungnahme, dic ich in meiner Funktion als Vorsitzender der Preisjury heute mittag (Stand 16 Uhr) verfaßt habe zu der Kritik, den Falschbehauptungen, Schmähungen und dem suggestivem Rufmord , die über die „Jüdische Stimme“ verbreitet werden sowie zu den Forderungen, die Preisvergabe an die „Jüdische Stimme“ rückgängig zu machen und/oder die für den 9.3. geplante Preisverleihung in der Aula der Göttinger Universität abzusagen . Der Göttinger Oberbürgermeister hat heute empfohlen , die Preisverleihung „auszusetzen“. Es sei zunächst „erforderlich den Antisemistismusvorwurf (gegen den Preisträger „Jüdische Stimme“ ,AZ) vor allem in Bezug auf Zusmmenarbeit mit der BDS-Bewegung eindeutig auszuräumen“.

Nach Abfassung meiner Stellungnahme hat sich auch die Präsidentin der Göttinger Universität dieser „Empfehlung“ des Oberbürgermeisters angeschlossen. Der OB und die UNI-Präsidentin gehören beide qua Funktion dem Kuratorium der Stiftung an,die den Göttinger Friedenspreis vergibt. Die Göttinger Sparkasse hat die Empfehlungen „begrüßt“ und angekündigt ihr finanzielles Sponsoring für den seit 21 Jahren vergebenen Preis „zu überprüfen“.

Jetzt lastet der Druck auf dem Vorstand der Stiftung, sich zu diesen „Empfehlungen“ zu verhalten. Ich werde einer Revision der Preisentscheidung für die „Jüdische Stimme“, einer Absage oder auch nur Aussetzung der für den 9.3. geplanten Preisverleihung unter keinen Umständen zustimmen.

Damit die „Jüdische Stimme" nicht bald allein im Regen steht,wäre es gut, wenn Oberbürgermeister Köhler, UNI-Präsidentin Beisiegel und der Sparkassenvertreter jetzt möglichst schnell möglichst viele E-Mails erhalten :
oberbuergermeister@goettingen.de
praesidentin@uni-goettingen.de
Rainer.Hald@Spk-Goettingen.de

Hauptargumentationslinie sollte m. E. sein:

„Der Jury-Vorsitzende Zumach hat die gegen die Jüdische Stimme erhobenen Vorwürfe - (antisemitisch, israelfeindlich, delegitmiert Israel etc.) überzeugend entkräftet.“


Diese Mails sollten auch an die Vorstände der Stiftung und des Kuratoriums, Hans-Jörg Röhl und Goetz Neuendeck gehen.
roehl@goettinger-friedenspreis.de
neuneck@ifsh.de


Und sämtliche Mails bitte immer in Kopie an die Medien und JournalistInnen, die bislang schon über den Konflikt berichten:

goettingen@ffn.de
c.boehm@goettinger-tageblatt.de
redaktion@stadtradio-goettingen.de
reimarpaul@web.de
und an mich.

Danke und mit besten Grüßen  Andreas Zumach - Mail: zumach@taz.de

l

 

Mehr dazu - der Hintergrund >>>

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - Auf den Punkt gebracht! Eli Valley über die künstliche Entrüstung von Rassisten, die Juden hassen aber Israel unterstützen. Quelle facebook

Zum Schweigen bringen  - Ulrich Bausch - 13.02.2019 - In der Reutlinger Volkshochschule wird eine Ausstellung massiv angefeindet, die Flucht und Vertreibung der Palästinenser behandelt. Der Vortrag des Journalisten Andreas Zumach dort sollte verhindert werden. Unser Autor leitet die Volkshochschule, er sieht die Meinungsfreiheit in der Israeldebatte in Gefahr.

Andreas Zumach ist ein exzellenter Journalist und ein Ausnahmetalent in der Erwachsenenbildung. Er arbeitet überwiegend von Genf aus, als UNO-Berichterstatter für viele Medien, und er ist seit Jahrzehnten gern gesehener Gast in Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, denn er besitzt die seltene Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ohne Vereinfachung verständlich zu machen. Obwohl er hohe Anerkennung genießt, wurde Zumach im Dezember 2018 von der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) Karlsruhe ausgeladen, für die er den Vortrag "Israels wahre und falsche Freunde" halten sollte. Der zuständige Dekan Thomas Schalla teilte ihm mit, die Veranstaltung könne aufgrund von "Irritationen verschiedener Art" nicht stattfinden. Solange Rosenberg von der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe hatte bei der EEB interveniert, denn Zumach sei bereits mit israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen. Andreas Zumach intervenierte sofort seinerseits, und in der Folge willigte Solange Rosenberg ein, alle Anschuldigungen schriftlich zu widerrufen. Doch trotz schriftlicher Unterlassungserklärung blieb Dekan Schalla bei seiner Absage.

Karlsruhe ist kein Einzelfall. Auch in Reutlingen gab es massive Proteste gegen einen Vortrag von Andreas Zumach und gegen die Ausstellung "Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" in der dortigen Volkshochschule. Obwohl diese Ausstellung von zahlreichen Prominenten empfohlen wird, vom ehemaligen Landesbischof der evangelischen Kirche Eberhard Renz, von dem deutsch-französischen Politologen Alfred Grosser, von Norbert Blüm oder dem Tübinger Politologen und Nah-Ost-Kenner Peter Pawelka, wird immer wieder gefordert, die Ausstellung dürfe nicht gezeigt werden.

Bärbel Illi, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), schrieb an die Landesregierung und an die Stadt Reutlingen, die Ausstellung sei Teil der Kampagne der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) und Andreas Zumach ein antiisraelisch agierender Referent. Zumach aktivierte seine Anwälte, und bereits einen Tag später unterschrieb Illi eine Widerrufs- und Unterlassungserklärung. Wir von der VHS Reutlingen zeigen die Ausstellung weiterhin, bis zum 2. März. Und wir haben keinerlei Anlass, Andreas Zumach auszuladen. Er wird am 20. März einen Vortrag halten mit dem Thema: "Die Grenzen des Sagbaren und unser aller Verantwortung für gerechten Frieden in Nahost".

Nach einem Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) vom 28. Januar 2019, in welchem behauptet wurde, Zumach habe in einem Vortrag aufgezählt, was er an der BDS-Bewegung gut fände, wurde sein geplanter Auftritt in Nürnberg abgesagt. Die Behauptung in der SZ war jedoch schlicht falsch. Zumach erwirkte eine Gegendarstellung: "Ich habe nichts genannt, was ich an BDS gut finde". Ich schrieb daraufhin an Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion, dass ich solchen Journalismus für unerträglich halte und die SZ sich doch bitte von dieser Form des suggestiven Rufmordes fernhalten   >>>

 

So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht - Christian Müller / 06. Feb 2019 - Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach  >>>

 

Interview mit dem palästinensischen Künstler Suleiman Mansour - Ein versteckter Krieg - Er gilt als der "Künstler der Intifada", der Palästinenser Suleiman Mansour. Sarah Judith sprach mit ihm über 70 Jahre Israel, das tägliche Passieren von Checkpoints, und die Symbolik der Friedenstaube. -  Sarah Judith Hofmann - 15.05.2018

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel ausgerufen. Für die Palästinenser war der Tag darauf die Nakba, die "Katastrophe". Wie empfinden Sie diese Tage, in dem sich alles zum 70. Mal jährt?

Suleiman Mansour: Ich bin traurig, nicht nur in diesen Tagen, sondern immer. Traurig, manchmal wütend und manchmal verwirrt. Hört man die Europäer und Amerikaner über Menschenrechte sprechen und schaut dann auf unsere Situation, an der sie nichts ändern – oder noch viel schlimmer, sie unterstützen Israel – dann ist das verstörend.

Wie würden Sie Ihre Situation als Palästinenser heute beschreiben? Beispielsweise in Jerusalem, wo Sie leben …

Mansour: In Jerusalem habe ich das Gefühl, dass eine Art Krieg gegen die Palästinenser geführt wird. Es ist ein versteckter Krieg, nicht einer mit Flugzeugen. Man hat ständig das Gefühl, irgendein Gesetz zu brechen, aber man weiß nicht, worin dieser Verstoß eigentlich besteht. Man fühlt sich ständig bedroht. Man ist nicht frei. Davon abgesehen, mag ich Jerusalem einfach nicht. Es ist ein Touristenort. Wenn man in die Altstadt geht, sieht man nur Souvenirs und Restaurants, es ist keine lebendige Stadt mehr, wie sie es einmal war. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich lieber in Ramallah leben oder in Birzeit. Dort ist es viel schöner, ich mag die Natur. Aber ich muss in Jerusalem leben, um meinen "Jerusalem-ID" zu behalten. Als Palästinenser heute muss man also an einem Ort leben, an dem man sich nicht sicher, nicht frei fühlt und den man gar nicht mag, nur um seinen Ausweis zu behalten.

Der sogenannte "Jerusalem ID” gesteht all jenen Palästinensern, die in Jerusalem geboren wurden oder bereits vor 1967 dort lebten, einen Aufenthaltsstatus zu. Sie haben keine israelische Staatsbürgerschaft, können sich aber mit der ID innerhalb Israels bewegen und auch anderswohin reisen. Solange Sie weiterhin dort wohnen …

Mansour: Der Jerusalem-ID stattet einen mit gewissen Privilegien aus. Ich kann nach Jaffa, Haifa oder wohin auch immer fahren. Würde ich diesen Status verlieren, wäre ich ein Niemand. Ich könnte nicht nach Europa, nicht einmal nach Jordanien, nirgendwo hin. Selbst in Ramallah zu leben wäre gesetzlich nicht erlaubt  >>>


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