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Donnerstag, 02. Juli 2015 - 00:06

 

Versammlung vor dem Außenministerium in Spanien, zum Protest gegen die Blockade des Gazastreifens, die Erstürmung ziviler Schiffe und die Komplizenschaft der spanischen Regierung in der Besatzung Palästinas

Ana Miranda verurteilt unverhältnismäßige Erstürmung (des Schiffs  Marianne von der 3. Gaza-Flotille der Freiheit) mit Gewalt und Mißhandlungen gegen die Passage der Marianne

Um 10 Uhr 45 vormittags landete Ana Miranda am Flughafen Barajas; sie war an Bord der Marianne gereist, als diese am Montag im Morgengrauen gestürmt wurde. Nur ein Anruf eine halbe Stunde vor der Landung informierte uns (die Familie) von dem Flug. Weder hatten Konsulatsangehörige sie gesehen noch wurden wir darüber informiert, dass sie um 5 Uhr morgens deportiert worden war. Bei ihrer Ankunft verurteilte Ana Miranda in einer Pressekonferenz im Congress die Art, in der die Soldaten das Schiff stürmten: "Sie wenden übermäßige und unverhältnismäßge Gewalt an, ziehen elektrisch geladene Schlagstöcke gegen Personen heraus, auch gegen ältere, die dort waren. Sie schlagen sie, man hört Schreie, Schreckensschreie. Einen Augenblick lang dachten wir, sie seien tot."

Die EU-Abgeordnete sagte, die Soldaten, immer maskiert und bewaffnet, hätten sie vom ersten Moment an wie gefährliche Personen behandelt, wie Terroristen. Sie stießen sie (sie zeigte blaue Flecken an ihrem Körper) und drängten die 18 Passagiere in einem Teil des Schiffsdecks für die 16 Stunden von der Erstürmung bis zur Ankunft imMilitärhafen von Ashdod zusammen.

Auf der Pressekonferenz wurde besonderer Nachdruck darauf gelegt, dass die Erstürmung der Marianne ein weitere Akt israelischer Piraterie in internationalen Gewässern des Mittelmeers war.

Diese Erstürmung verletzt das internationale Recht (legalidad) der zivilen Flotille, das  im Bericht der UN-Menschenrechtskommission anerkannt wurde, das nach dem Sturm auf die Mavi Marmara auf die unverhältnismäßige Gewalt gegen Zivilisten und die Unrechtmäßigkeit solcher Aktionen in internationalen Gewässern  hinwies. Gegenüber diesem Bericht führt Israel immer den der Kommission Palmer-Uribe unter dem Vorsitz des "Verteidigers der Menschenrechte" Àlvaro Uribe an, der erklärt hat, Israel hätte das Recht zivile Schiffe in internationalen Gewässern zu erstürmen.

Ana Miranda informierte von Anfang an über rechtliche Schritte gegen Israel wegen der Erstürmung in internationalen Gewässern. Diese Schritte wird es in verschiedenen  Bereichen geben, mit Unterstützung von verschiedenen Organisationen, bei denen mehrere Personen arbeiten, die festgenommen worden waren, und bei denen es sich neben Ana Miranda um den israelischen Knesset-Abgeordneten Basel Ghattas und den tunesischen Ex-Präsidenten Moncef Marzouki handelt.

Heute Dienstag wird es um 19 Uhr vor dem Ministerium für Äußeres und Zusammenarbeit (in Madrid) eine Protestkundgebung gegen die Erstürmung des Schiffs der Flotille, die Blockade des Gazastreifens und die Komplizenschaft und Kollaboration der westlichen Regierungen mit Israel zur Aufrechterhaltung der Besatzung und der Gaza-Blockade geben. Quelle: www.rebelion.org/noticia.php?id=200577&titular=ana-miranda-denuncia-un-asalto-desproporcionado-con-violencia-y-maltrato-hacia-el-p. - Übersetzung: K. Nebauer

Ana Miranda Friedenssprecherin des BNG im Europäischen Parlament - 1. 7. 2015 - "Sie richteten ihre Waffen auf uns, es war erschreckend, aber werde nicht ruhig bleiben, bis ich nach Gaza hineingekommen bin"

"Es war ein Überfall in internationalen Gewässern, wir werden deswegen beim Internationalen Gerichtshof klagen"   - Die Sprecherin des BNG in Brüssel,  Ana Miranda, kehrte gestern nach zehn Tagen Überfahrt an Bord der Marianne nach Hause zurück; die humanitären Hilfsgüter an Bord konnten sie wegen der "Entführung" durch die Israelis nicht ausliefern. Gleich nach der Landung in Madrid verurteilte sie die "tiefe Gewalt"der Militärs gegen die 18 Menschen auf dem Schiff, obwohl sie sich doch noch in internationalen Gewässern befanden. "Sie richteten ihre Waffen auf uns und ließen uns ohne Verbindung zur Außenwelt." [...]

Wie geht es Ihnen nach der schwierigen Erfahrung auf der Marianne? - Ein bißchen zerschlagen wegen den Stössen, aber bewußter was die ungerechte Blockade betrifft und die schwierige humanitäre Situation, die sie bei den 1,7 Millionen Einwohnern [...] mit großen Versorgungsproblemen verursacht. Persönlich bin ich glücklich, denn ich habe gemerkt, dass ich stärker bin als ich gedacht habe.

Sind sie in israelischen Gewässern gekommen? - Nein, nie. Es war eine Entführung. Wir hatten eine erfahrene Schiffsbesatzung, sie wußten in jedem Augenblick, dass wir uns in internationalen Gewässern in einem Schiff unter europäischer Flagge befanden. Sie haben das Schiff 90 Meilen vor der israelischen Küste geentert. Die Daten sind eindeutig.

Wußten sie gleich, was los war? - Sie riefen uns per Telefon, um uns fälschlicherweise darauf aufmerksam machen, dass wir uns in einer illegalen Situation befänden, und gleich sahen wir drei Zodiacs, die neben einander näher kamen mit etwa 40 Soldaten an Bord. Sie versuchten zu verhandeln, wir sollten ihnen die Medikamente, das Schulmaterial und die Solarpaneele übergeben, aber es war absurd zu denken, sie würden sich an etwas halten, sie übernahmen auch sofort die Kommandobrücke mit Gewalt und teilten uns in zwei Gruppen.

Hatten Sie Angst? - Sie waren schwer bewaffnet. Sie trugen Pistolen, Maschinengewehre und große Schlagstöcke, als wäre es eine Kriegssituation. Sie kamen mit Gewalt, richteten ihre Waffen auf uns, aber uns gegnüber waren sie noch nicht einmal so gewalttätig wie gegenüber der Schiffsmannschaft auf der Kommandobrücke. Vom Bug hörten wir Schreie, die bekamen Ladungen mit den elektrischen Schlagstöcken. Es war schrecklich, wir dachten, es passiere etwas Ernstes.

Wie lange waren sie in dieser Lage auf dem Schiff? - Nachdem sie uns alle zusammengelegt hatten, etwa 20 Stunden, ohne Verbindung zur Außenwelt. Sie durchsuchten uns drei Mal, um sicher zu gehen, dass wir keine Telefone hatten. Wir schliefen auf einer Matratze, wir durften uns Essen holen und auf die Toilette gehen, aber sie filmten jede Bewegung und manipulierten die Situation.

Erhielten sie irgendeine Information über das, was geschehen würde? - Es kam ein Abgeordneter der Arabischen Liga zu uns, der uns als Wortführer half, aber sie ließen auch ihn nicht sein Handy benutzen. Die Situation war unklar, und wir sprechen von bewaffneten und maskierten Leuten. Wir kamen am Sonntag abend im Hafen von Ashdod an und dort informierten sie uns, dass wir verhaftet seien, sie ließen uns einen nach dem andern mit unseren Habseligkeiten in ein Haftzentrum passieren und untersuchten uns bis zum Saum unserer Hosen und das Essen. 

In welcher Situation befinden sich ihre Kameraden? - Sie deportierten die Hälfte von uns, einen Teil der Journalisten von Neuseeland, Al Jazeera und Israel, den Ex-Präsidenten von Tunis, den Abgeordneten der Arabischen Liga und mich, aber es blieben Mitglieder der Besatzung und ein Journalist zurück, über die wir noch keine klare Information haben. Wir verlangen die Freilassung von ihnen allen.

Sie wurden sehr schnell wieder in ihre Heimat zurückgeschickt. - Ich glaube, dass sie kein Interesse daran haben, dass Personen, die ein gewisses Interesse der Medien wecken könnten, länger in ihrem Land bleiben.

Denken Sie daran wieder hinzufahren? - Ich würde es sofort machen. Bis ich nicht nach Gaza hinein kann, werde ich nicht ruhen. Wenn Israel uns nicht läßt, werden wir eine andere Möglichkeit suchen, um hinzukommen, um zu helfen. Wir müssen Partei ergreifen und helfen, die kriminelle Blockade Gazas zu durchbrechen.

Werden Sie irgendeine Maßnahme ergreifen? - Wir denken daran, die aggresive und gewalttätige Behandlung auf dem Schiff und die Entführung eines Schiffes unter europäischer Flagge mit humanitären Hilfsgütern vor den Internationalen Strafgerichthof zu bringen.
Quelle:
www.laopinioncoruna.es/galicia/2015/07/01/apuntaban-armas-aterrador-parare-gaza/971942.html - Übersetzung/leicht gekürzt: K. Nebauer

Dr. Sabine Farrouh  - Vorstandsmitglied der IPPNW, Ärztin im Ruhestand, Koordinationskreis Palästina/Israel - Heute vor dem UN-Sicherheitsrat: Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg - „Das Ausmaß der Zerstörung und des menschlichen Leidens in Gaza war ohne Beispiel und wird künftige Generationen beeinträchtigen", sagte Mary McGowan Davis, die Vorsitzende der UN-Kommission zum Gaza-Krieg. Laut dem am vergangenen Montag veröffentlichten Bericht der UN-Untersuchungskommission haben Israel und Hamas im Gaza-Krieg von 2014 zahlreiche Kriegsverbrechen begangen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies den Bericht vor der Knesset pauschal zurück: Israel begehe keine Kriegsverbrechen, sondern verteidige sich gegen eine Terrororganisation. Trotz massiver Vorwürfe auch gegen sie begrüßte die Hamas den Bericht. Die PLO will den Bericht nutzen, um Israel vor dem Internationalen Gerichtshof anzuklagen.

Heute soll der Bericht dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt werden: Man darf gespannt sein, wie dort reagiert wird.

Während des 50-tägigen Gaza-Kriegs waren von palästinensischen Kampfverbänden 4.881 Raketen und 1.753 Mörsergranaten abgefeuert worden. 73 Israelis verloren dadurch und während der Bodenoffensive ihr Leben, 6 davon waren Zivilisten.

Von israelischer Seite wurden neben ca. 6.000 Luftangriffen auch etwa 50.000 Raketen von Panzern und Artillerie-Stellungen auf den Gazastreifen abgeschossen. Dadurch wurden auf palästinensischer Seite rund 2.200 Menschen getötet, in der Mehrheit Zivilisten, davon allein 539 Kinder und sehr viele Frauen. Unter den zahllosen Verletzten waren 2.956 Kinder. >>>

Netanyahu issues ‘welcome letter’ as Gaza flotilla is seized by Israeli navy - Allison Deger - Three Israeli naval ships seized a vessel bound for Gaza carrying activists and humanitarian aid while still in international waters in the early morning hours Monday, said organizers of the convoy. The Freedom Flotilla III, headed by the Swedish ship the Marianne of Gothenburg, was attempting to break the eight-year siege on the Gaza Strip. The boat and its 18 passengers were being towed to a port in Ashdod. It was expected that the activists will be deported.

“It is disappointing that the Israeli government chose to continue the absolutely fruitless policy of ‘no tolerance,’ meaning it will continue to enforce an inhumane and illegal collective punishment against 1.8 million Palestinians in Gaza,” said organizers with the Freedom Flotilla. “Israel’s repeated acts of state piracy in international waters are worrying signs that the occupation and blockade policy extends to the entire eastern Mediterranean.”

“Attempting to breach the naval blockade is illegal under international law,” the Israeli Defense Forces (IDF) Spokesperson’s office told me; although the representative could not confirm if those aboard the fishing boat would face charges. >>>

Moroccan Flotilla to Head for Gaza Soon - Tunisian ex-president Moncef Marzouki said, Tuesday, that a Moroccan flotilla will be heading to the Gaza Strip within a few day, according to Ma'an.

Marzouki reached Charl Degol airport in Paris, Tuesday morning, after he was arrested by Israeli forces on Sunday night. Marzouki was forced to Paris on Tuesday. Marzouki, according to news reports, described what the Israeli navy did to the flotilla as “piracy which won't stop us from supporting the Gaza Strip."

On Monday, Israel deported Tunisian ex-president Moncef Marzouki and European parliament member Ana Miranda after they took part in a flotilla seeking to defy its Gaza blockade, an official said.

"The (former) president of Tunisia and the Spanish lawmaker flew this morning. There are another 14 who have begun the expulsion process," a spokeswoman for Israel's immigration authority told AFP. Marzouki, who is widely known as a human rights activist, sailed aboard the Swedish ship the Marianne of Gothenburg as part of a four-boat flotilla that set sail from Europe last month. >>>

 Sonderseite - 2015 - Die Marianne + andere Schiffe auf dem Wege nach Gaza >>>

 



VIDEO + TEXT -
Latest Netanyahu cartoon says west is allowing ISIS to build ‘atomic bombs’ aimed at US and Christianity - Philip Weiss - As the P5+1 push ahead to make a deal with the Iranian government over its nuclear program, the Israeli prime minister has published his latest cartoon to try and stop the deal. This cartoon equates ISIS, the Islamic state, with the “Islamic State of Iran” and suggests that the west is going to allow ISIS to get nukes.

The cartoon ends with an ISIS fighter who has morphed into an Iranian ayatollah hugging nuclear warheads that are labeled with the US, Israel, Christianity and gay rights.

Netanyahu’s remarks earlier today were on message: The world is properly concerned and aghast at the violence and savagery of ISIS. No one would dream of allowing the Islamic State of ISIS to have nuclear weapons. Why would anyone consider giving the Islamic State of Iran, which is a lot more powerful than ISIS and acts with much greater power than ISIS to have additional power of nuclear weapons? That’s a mistake. The Islamic State of Iran, the foremost sponsor of international terrorism, should not have access to nuclear weapons. >>>

 

‘NYT’ finally acknowledges that ‘growing number of American Jews’ support BDS - James North and Philip Weiss - There’s an incredibly fair report from the New York Times on the United Church of Christ divestment and boycott resolution enacted today. The fifth paragraph gives a hat tip to the BDS movement:

The United Church of Christ’s boycott resolution reflects what supporters call the growing momentum of a movement, known as boycott, divest and sanction, to pressure Israel over the unresolved Palestinian issue and the long-paralyzed Middle East peace process. >>>

1. 7.   2015

 

Neue Beweise enthüllen israelische Greueltaten im Krieg von 1967
Ilan Pappe"

Bei der Operation hatten wir die Einwohner zu vertreiben. Dieses Herausreissen eines Dorfbewohners, der in seinem Dorf verwurzelt ist und ihn zu einem Flüchtling zu machen, indem man ihn einfach vertreibt, und nicht einen, zwei oder drei von ihnen, sondern eine richtige Vertreibung. Und wenn du siehst, wie ein ganzes Dorf wie Lämmer zum Schlächter geführt wird, ohne jeden Widerstand, dann weißt du, was der Holocaust ist." - Zeugenaussage eines israelischen Soldaten im Dokumentarfilm "Censored Voices" der Regisseurin Mor Loushi (2015).

In der Folge des Krieges von Juni 1967 verglich der israelische Schriftsteller Amos Oz, damals Reservesoldat in der israelischen Armee, gemeinsam mit einem Freund Interwievs mit israelischen Soldaten, die an dem Krieg teilgenommen hatten und fragte sie über die Gefühle, die das Kämpfen in ihnen ausgelöst hat. Die Interwievs wurden in einem Buch mit dem Titel "Conversations with Soldiers" veröffentlicht, das zu dieser Zeit bei den Soldaten bekannter war als Buch vom "Schiessen und Weinen".


Der Militärzensor (ein Amt, das es noch heute gibt, und das der derzeitige Kulturminister Miri Regev inne hatte) nahm 70% der Zeugenaussagen aus dem Buch heraus, weil er behauptete, sie würden dem internationalen Ansehen Israels schaden.


In diesem Monat zeigt die fleißige Filmemacherin Mor Loushi ihren neuen Dokumentarfilm, der auf dem Großteil des herausgenommenen Materials basiert.


Zu den Gräueltaten,
von denen die Soldaten berichteten, gehören Vertreibungen wie die oben angeführte, anschauliche Beschreibungen summarischer Exekutionen von Kriegsgefangenen und Hinweise auf Massaker an unschuldigen Dorfbewohnern.


Ein böses Repertoire
- Diese Erinnerung an 1948 im Krieg von 1967 fiel mit dem 67. Jahrestag der Nakba zusammen, der ethnischen Säuberung Palästinas vor und nach der Gründung Israels 1948. Dabei gibt es mehr als einen symbolischen Zusammenhang. Das böse Repertoire der Zeugenaussagen der Soldaten in diesem neuen Film erinnert an die 67 Jahre zuvor verübten Gräueltaten in einem viel größeren, wenn auch ähnlich schrecklichem Ausmaß.


Die Gräueltaten von 1948 wurden von der internationalen Gemeinschaft ignoriert, für lange Zeit wurde die ganze Nakba verleugnet, da die Erinnerung an den Holocaust Israel einen Freibrief für die Fortsetzung der ethnischen Säuberung Palästinas zu geben schien.


Kein Wunder also, dass als Israel seinen Territorialhunger mit der Besetzung des gesamten historischen Palästina sowie großen Landstrichen Ägyptens und Syriens stillte, es dies mit Hilfe ähnlich unmenschlicher Operationen der ethnischen Säuberung wie Vertreibung und Massakern zustande brachte. >>>

Israel: Abschiebungen nach Aktion gegen Gaza-Seeblockade - Ende der Gaza-Mission: Israelische Marine bringt Solidaritätsschiff “Marianne” auf

Nach dem neuen Versuch, Hilfsgüter per Boot in den Gazastreifen zu bringen, sitzen die Beteiligten nun in israelischer Haft. Sie werden aber nach und nach aus der Haft in der Stadt Ramla freigelassen und abgeschoben, wie schon eine spanische Politikerin und der frühere tunesische Präsident Moncef Marzouki. Vierzehn weitere Menschen vom schwedischen Fischerboot Marianne würden demnächst aus dem Land abgeschoben, teilte die israelische Einwanderungsbehörde mit.

Außerdem waren an Bord zwei Israelis, ein Journalist und ein Parlamentarier aus der arabischstämmigen Minderheit. Das Schiff hatte nach Angaben der Organisatoren Solarzellen und medizinische Güter dabei. Schwedens Außenministerium hat sich bei Israel über den Vorfall beschwert. Eine Sprecherin sagte der Zeitung “Dagens Nyheter”, in internationalen Gewässern habe nur Schweden selbst gegen ein schwedisches Schiff vorgehen dürfen. Der Vorfalle ereignete sich knapp hundert Seemeilen vor der Küste. >>>

 


High-Seas Piracy: Israel’s Latest Bandit Act. “Gaza: the World’s Largest Open-air Prison” - Stephen Lendman  - Previous articles discussed Israel’s seizure of the Swedish vessel Marianne Ship to Gaza carrying humanitarian aid despite Israel’s hollow denial.

Israel wants Gazans trapped indefinitely in the world’s largest open-air prison deprived of essentials for well-being – suffocated under a policy of slow-motion genocide.

Israeli commandos lawlessly seized the Marianne in international waters. Netanyahu saying it was done lawfully is one of a litany of Big Lies he claimed about the incident – a bandit act like so many others Israel commits endlessly.

A June 29 Ship to Gaza press release said “the ‘Marianne’ contacted the Freedom Flotilla Coalition (FFC) and informed us that three boats of the Israeli navy had surrounded her in international waters, while sailing approximately 100NM from Gaza coast.”


“After that we lost contact with the ‘Marianne’ and at 05:11AM (Gaza time) the IDF announced that they had visited and searched Marianne. They had captured the boat and detained all on board ‘in international waters’ as they admitted themselves.”

“The only positive content in the IDF announcement was that they still recognize that there is a naval blockade of Gaza, despite Netanyahu’s government recent denial that one exists.”

We have no reason to believe that Marianne’s capture was ‘uneventful’ (as Israel claims), because the last time the IDF said something like that, in 2012″ activists on board the Estelle were savagely tasered and beaten with clubs.

In 2010, nine Mavi Marmara participants were murdered in cold blood, another died later from injuries sustained. They were designated in advance for assassination.

Israel’s so-called “no tolerance” policy assures collective punishment against 1.8 million Gazans – victimized by rogue state ruthlessness. >>>

 

Sonderseite: 2015 - Die Marianne und andere Schiffe auf dem Wege nach Gaza >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Moroccan Flotilla to Head for Gaza Soon
 

Israel Deports Former Tunisian President

Israel’s Arab Citizens Fight for a Roof over Their Heads

Foreign investment in Israel drops by 50%

Inside the labyrinth: a daytrip to East Jerusalem

Limited Israeli Incursion into Central Gaza

Palestinian Detaniee Initiates New Hunger Strike

Soldiers Shoot Palestinian Man at Qalandiya Checkpoint

Israelische Diplomatin in Berlin: Aufrechterhaltung der deutschen Schuldgefühle wegen Holocaust hilft Israel

Obama signs anti-BDS bill into law

Israelischer Siedler starb nach Anschlag im Westjordanland

Elderly Man Injured Near Ramallah

USA: „Vereinigte Kirche Christi“ boykottiert Siedlungen
 

United Church of Christ Divests from Israeli Occupation

30. 6. 2015

Orange erhält Marke in Israel binnen zwei Jahren zurück

Soldiers Invade 10 Villages Near Ramallah

Soldiers Kidnap Two Children, Summon Several Palestinians, Demolish Structures

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One Palestinian Injured, Five Kidnapped, Near Nablus

Four Israelis Injured, One Seriously, In West Bank Shooting

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29. 6. 2015

Israel entert Aktivisten-Schiff

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Palestinian inmate ends hunger strike after striking deal

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28. 6. 2015

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