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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

Literatur von Aktivisten


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DIE KRISE DES ZIONISMUS UND DIE EIN-STAAT-LÖSUNG
Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas
Petra Wild

ISBN 978-3-85371-386-0, br., ca. 224 Seiten, ca. 17,90 Euro, mit Landkarten

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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Freitag, 06. März 2015 - 14:11

PLO beendet Sicherheitskooperation mit Israel - Die PLO hat entschieden, die Sicherheitskooperation mit Israel zu stoppen. Israel solle "die volle Verantwortung" in den Autonomiegebieten übernehmen. Der Schritt könnte weitreichende Folgen haben. Die PLO will Israel "die volle Verantwortung" in den Autonomiegebieten übertragen - Das oberste Gremium der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) hat in einer für die Autonomiebehörde potentiell weitreichenden Entscheidung beschlossen, die Sicherheitskooperation mit Israel einzustellen. Der Zentralrat der PLO entschied am Donnerstag, "die Sicherheitskooperation mit der Besatzungsmacht in all ihren Formen zu stoppen". Zugleich rief er Israel auf, "die volle Verantwortung für das palästinensische Volk im besetzen Staate Palästina, dem Westjordanland, Ost-Jerusalem und dem Gazastreifen" zu übernehmen. Der Exekutivrat werde die Entscheidung umsetzen. Dies käme der Auflösung der palästinensischen Autonomiebehörde von Präsident Mahmud Abbas gleich >>>

 

Palästinensische Drohgebärden - Der Zentralrat der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) hat das Ende der Sicherheitskooperation mit Israel beschlossen. Die Eskalation des Konflikts inmitten des israelischen Wahlkampfs könnte vor allem rechten Parteien helfen. - Hans-Christian Rößler - Der PLO-Zentralrat forderte Israel zudem auf, seine „gesamte Verantwortung in Übereinstimmung mit seiner Verantwortung gemäß dem Völkerrecht zu übernehmen“. Das bedeutet offenbar aber nicht die Auflösung der Autonomiebehörde, die einige palästinensische Politiker verlangt hatten. Deren Institutionen sollten nicht aufgelöst werden, heißt es ausdrücklich in der Erklärung. Am Mittwoch hatte sich der PLO-Vorsitzende Mahmud Abbas, der zugleich palästinensischer Präsident ist, noch versöhnlich geäußert und sich gegen drastische Schritte wie das Ende der Autonomiebehörde ausgesprochen. Statt die Konfrontation mit Israel zu suchen, bot Abbas dem künftigen Sieger der israelischen Parlamentswahl am 17. März sogar neue Verhandlungen an.
In den vergangenen Wochen hatte die internationale Gemeinschaft nach Angaben von Chefunterhändler Saeb Erekat Druck auf die Palästinenser ausgeübt, von einer weiteren Eskalation abzusehen. Im Ausland war befürchtet worden, dass solche Schritte vor der Wahl vor allem den rechten Parteien in Israel in die Hände gespielt hätten. >>>

 

Dr. Saeb Erekat: „Netanyahu hat klar gemacht, dass er weiter Krieg in der Region will“ - Gestern kamen in einer Dringlichkeitssitzung in Ramallah die Mitglieder des Zentralrates der PLO anlässlich der von Israel seit Monaten rechtswidrig zurückbehaltenden monatlichen Zoll- und Steuereinnahmen sowie der Verschlechterung der politischen Lage zusammen. Dr. Saeb Erekat, Mitglied des Exekutivkomitees, sagte gestern: „ Präsident Mahmoud Abbas hat seine Einschätzung der aktuellen Situatr. Pion klar formuliert. Mit Blick auf die Region ist es heute dringender denn je, einen gerechten und dauerhaften Frieden in Palästina zu erreichen. Die Lösung ist einfach. Sie stützt sich auf die arabische Friedensinitiative, die Israel die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur arabischen und muslimischen Welt anbietet, wenn es seinen Verpflichtungen aus dem Völkerrecht nachkommt. Der Präsident betonte die Gleichstellung der palästinensischen Bürger in Israel als ein Muss für einen gerechten und dauerhaften Frieden. >>>

 

PLO leadership votes to suspend security cooperation with Israel - Peter Beaumont - Palestinian president reportedly supports central committee decision that blames ‘Israel’s systematic and ongoing non-compliance with its obligations’ >>>

 

Barghouti tells Abbas to reconsider relations with Israel .  - The Palestinian Authority should put an end to all forms of political, economic and security relations with Israel, jailed political leader Marwan Barghouti has said. Barghouti called on President Mahmoud Abbas to reconsider links with the Israelis and insist on a new framework for holding talks with the occupation authorities. "If the Palestinian Authority wants to return to negotiations," he said in a written statement, "it must be under the auspices of the United Nations, based on the international legitimacy resolutions and for a period not exceeding six months." >>>

The road to Palestinian statehood runs through Gaza - Irrespective of who wins in Israel’s elections, Palestine will have to deal with the marginalization of its quest for statehood. That process must start by reintegrating Gaza into the Palestinian fold. - Salam Fayyad - For Palestinians the quest for statehood begins with Gaza. But wait, is there still active regional or international interest in the cause of Palestinian statehood? >>>

Schwanz wedelt mit Hund - Benjamin Netanyahu hat Hitler im Iran entdeckt - : U. Gellermann - So richtig neu ist das nicht, was der israelische Ministerpräsident bei seinem jüngsten Besuch in den USA zu erzählen wusste: "Mullah-Regime bedroht den Weltfrieden wie Nazis", so brachte die BILD-Zeitung - das Sturmgeschütz Israels in Deutschland - Netanyahus Rede auf den Punkt. Gemeint ist der Iran. Würde jemand dem israelischen Premier glauben wollen, dann plant die iranische Regierung einen Weltkrieg. Doch diese Botschaft ist, durch ihre ständige Wiederholung, ziemlich verbraucht. Relativ neu ist es, dass Netanyahu vor dem US-Kongress redete ohne seinen Auftritt mit der amtierenden amerikanischen Regierung abzustimmen: Wie mag der kleine israelische Schwanz nur den dicken US-Hund zum Wedeln gebracht haben?

Eine Erklärung liegt in der US-Innenpolitik: Die Republikaner und ihr Sprecher im Kongress, John Boehner, wollten zu gern Obamas Iran-Politik als zu weich denunzieren. Doch viel wichtiger als Boehner war im Vorfeld des Netanyahu-Wahlkampfauftritts im US-Komgress die jüdische Lobby-Organisation AIPAC (America Israel Public Affairs Committee). AIPAC ist eine einzige große Spenden-Sammel- und Spenden-Verteil-Maschine, die politischen Einfluss über teure PR-Kampagnen nimmt, aber durchaus auch direkt Politiker kauft. >>>

 

Netanjahu-Rede in Washington - "Es war ein sehr provozierender Auftritt" - Michael Lüders im Gespräch mit Reinhard Bieck - Die Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor dem US-Kongress sei in gewisser Weise eine Abrechnung mit der Politik Obamas, sagte der Nahost-Experte Michael Lüders im DLF. Damit riskiere er eine zunehmende Isolierung seines Landes. Allerdings handele es sich nur um eine "vorübergehende Verstimmung." >>>

 

Encountering peace: For the sake of Israel, Netanyahu must be sent home -  Gershon Baskin -   We have enough experience with Benjamin Netanyahu at the helm of Israel’s leadership to know with a great deal of certainty that if he wins the elections he will not lead Israel to peace. Netanyahu has rejected every possibility of conducting serious negotiations with the Palestinians. Netanyahu has not presented a single plan, any initiative that could advance peace with the Palestinians. As a result of his rejecting any formula that could advance peace with the Palestinians he has jeopardized relations with the two Arab countries which have peace treaties with Israel – Jordan and Egypt. The peoples of Jordan and Egypt would be very happy to cancel the existing peace treaties with Israel and to never see an Israeli on their streets. The only elements of those treaties still really existing are the secret aspects of intelligence sharing and security cooperation. Now Netanyahu has even jeopardized the strategic relations with the US administration. >>>

Spricht das Zünglein an der Waage arabisch? - Oliver Eberhardt - Israels palästinensische Parteien treten bei der Wahl am 17. März erstmals mit gemeinsamer Liste an - Israels Links-Zentrum-Lager spricht mit der arabischen Wahlliste über Zusammenarbeit nach der Wahl. Doch wenn es um den Staat Israel geht, sind dessen Araber tief gespalten.

Der Polizist und der Junge mit dem Palästinensertuch werden sich einfach nicht einig. Fast eine halbe Stunde lang stehen sie nun schon auf dem Platz in der Mitte von Umm al-Fahem, und reden aufeinander ein: »Du bist Teil der Besatzung«, ruft der junge Mann; »jeder, der wählt, ist Teil der Besatzung.« Der Beamte gibt zurück: »Sei realistisch: Du lebst hier; willst du, dass dein Schicksal von anderen bestimmt wird?«

Die Gräben, die durch den arabischen Teil der israelischen Gesellschaft verlaufen, sind tief: Die einen dienen als Polizisten, Richter, Diplomaten, gar beim Militär. Die anderen lehnen jede Form von Unterstützung für den Staat Israel ab. Und zwischendrin gibt es viele, wohl die meisten, die mit ihrem Verhältnis zu Israel, zu Palästina ringen. Die sozialen Probleme des Landes, die Einschnitte in den Sozialhaushalt treffen den arabischen Bevölkerungsanteil hart; mit dem am Ende gescheiterten, Nationalstaatsgesetz zielte die Rechts-Mitte-Koalition von Premierminister Benjamin Netanjahu sogar direkt auf den Status der Nichtjuden im Staat ab. >>>

Erfolgreiche »Nakba«-Ausstellung - Veranstaltungen zur Vertreibung der Palästinenser 1948 in Bremen wegen Überfüllung zeitweise geschlossen - Sönke Hundt - In mehreren Veranstaltungen in verschiedenen großen Sälen der Stadt zeigte sich, wie groß das Interesse in Bremen für die Thematik »Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948« ist. In die Ausstellung mit diesem Titel kamen bis jetzt über 650 Besucher. Sie ist noch bis zum 17. März zu sehen. Bei der Eröffnungsveranstaltung am 18. Februar mussten die Türen des Wall-Saales der Zentralbibliothek vorzeitig und gegen lauten Protest geschlossen werden - so groß war der Andrang. Barbara Lison, die Direktorin der Zentralbibliothek, wandte sich als Gastgeberin an die Besucher. Sie erzählte von den Versuchen seitens der jüdischen Gemeinde und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), die Ausstellung zu verhindern und erhielt großen Beifall dafür, dass sie dem Druck standgehalten hatte. Die palästinensische Botschafterin, Dr. Khouloud Daibes, war aus Berlin gekommen und hielt eine bewegende Rede. Im regionalen Fernsehen von Radio Bremen kam dann ein Affront gegen die Botschafterin zur Sprache. Tatsächlich waren weder der Bürgermeister Jens Böhrnsen noch der Bürgerschaftspräsident Christian Weber zu einer Begrüßung der Botschafterin bereit gewesen, sondern hatten dringende Sitzungstermine als Ablehnungsgrund genannt. Khouloud Daibes fragte bitter: »Warum ist es so schwer, in Deutschland diese Diskussion zu führen? Gerade in Bremen, einer offenen und demokratischen Metropole, sollte das einfach sein.«

Wieder völlig überfüllt war die Veranstaltung mit dem israelischen Historiker Prof. Ilan Pappe, bekannt geworden durch sein Buch »Die ethnische Säuberung Palästinas«. In einer ungemein freundlichen und verbindlichen Weise entwickelte er seine zentrale These, die allein eine schlüssige Erklärung zum Verständnis des schon Jahrzehnte dauernden Konflikts liefern könne. >>>

"Palästina will sich bestätigen lassen" - Die Palästinenser machen ernst: Am 1. April wollen sie Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof verklagen. Mahmud Abbas wolle mit dieser Aktion Flagge zeigen, sagt Nahost-Expertin Margret Johannsen.

Deutsche Welle: Warum wollen die Palästinenser Israel vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen? - Margret Johannsen: Palästina geht unter anderem vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), um sich als Staat zu positionieren. Palästina ist ein Staat. Er hat zwar nicht die vollen Mitgliedsrechte in der UNO, ist aber inzwischen von 135 anderen Staaten anerkannt. Palästina versucht jetzt über die Vereinten Nationen sein Profil als Staat deutlich und öffentlich bestätigen zu lassen. Dazu gehört eben auch der Gang zum Internationalen Strafgerichtshof. Dort will man als Staat einen anderen Staat für Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. >>>

Kursänderung beim Boykott israelischer Waren in der Westbank - Am vergangenen Dienstag haben palästinensische Aktivisten einen Lastwagen mit Milcherzeugnissen aus israelischen Gebieten beschlagnahmt und auf dem Zentralplatz in der Hauptstadt Ramallah, unter Beifall der Bevölkerung, die Produkte verschüttet .

" Die palästinensischen Aktivisten beobachten Geschäfte, in denen Produkte von sechs israelischen Lebensmittelunternehmen verkauft werden!" sagte ein Vertreter der Kampagne, Abdullah Kmail. Es handelt sich um Tnouva, Strauss, Elite, Prigat, und Jafora.

Inzwischen soll die zweiten Phase der Kampagne zeigen , wie ernst sie gemeint ist : nach der Klage von Präsident Abbas vor dem Internationalen Gerichtshof wegen der israelischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat Israel als Strafe die Überweisung der Steuergelder für die palästinensische Autonomiebehörde eingestellt. Zuvor hatten die Aktivisten die Eigentümer der Geschäfte aufgesucht und sie aufgefordert, diese Lebensmittel nicht mehr anzubieten, Zurückverbleibendes würde zerstört. 

Die Westbank ist mit ungefähr 700 Millionen Dollar, allein bei Lebensmitteln, ein lukrativer Markt für Israel.

Emanuel Nahshon, ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums, nannte diese Kampagne "kontraproduktiv", aber sagte nicht für wen. Übersetzt und Zusammengefasst von G. Nehls - http://www.europalestine.com/spip.php?article10424

#########Neuss: VHS-Reihe-Nahost wird fortgesetzt - Marius Stark - Der Kulturausschuss der Stadt Neuss hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen die vom Bürgermeister am 26. Januar abgesetzte „Nahost“-Reihe der VHS Neuss fortzusetzen. Die vorgesehenen Referenten sind bereits angefragt worden ob sie an den vorgesehenen Terminen weiterhin zur Verfügung stehen.

Auch der „Maulkorb“-Vorschlag der Verwaltung (er stammte in der Idee ebenfalls vom Bürgermeister), zukünftig keine Themen mehr ins VH-Programm zu nehmen „welche aktuellste, politisch äußerst brisante Themen“ betreffen wurde ebenso einstimmig abgelehnt. Ich füge den Wortlaut der beiden Beschlüsse bei.

Insgesamt war die Stimmung im Ausschuss einheitlich: Das was bisher an politischem Bildungsprogramm durch die VHS Neuss angeboten wurde war gut, soll so auch in Zukunft fortgesetzt werden. Der VHS-Leiter wurde hierbei ausdrücklich von allen Fraktionen für seine bisherige Programmauswahl gelobt. Der Ausschuss möchte auch in Zukunft kein „Kontrollorgan“ sein, welches die vorgesehenen Programme „genehmigt“.

Das es zunächst bezüglich zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Streichung der geplanten vier Veranstaltungen zum Themenbereich Türkei/Armenien zu keiner Entscheidung kam und hier erst eine Interfraktionelle Arbeitsgruppe in den nächsten Wochen eine für den Ausschuss bindende Entscheidung treffen soll, halte ich für akzeptabel. Die CDU wurde so die Möglichkeit gegeben „Ihrem“ Bürgermeister eine „vollständige“ öffentliche Niederlage zu ersparen. Ich bin - vor dem Hintergrund der gesamten Stimmung im Ausschuss - ziemlich sicher, dass auch diese Veranstaltungen durchgeführt werden.

Was die - schon verschiedentlich stark kritisierte- Rücksprache der Verwaltung für „ergänzende“ Veranstaltungen der Nahost-Reihe bei Herrn Szentei-Heise  angeht, teile ich die Auffassung, dass es keinen Grund gibt die jüdische Gemeinde (oder andere Religionsgemeinschaften) zu fragen. Ich habe und werde dies hier in Neuss auch weiterhin vertreten, dass grundsätzlich für die Planung des politischen VHS-Programmes nicht religiöse Gruppierungen einbezogen werden sollen. So hat meine öffentliche Kritik schon dazu geführt das im Beschlusstext nicht mehr  der Begriff „jüdische Gemeinde“ auftaucht. Ich denke das sollte vor dem Hintergrund der tatsächlichen Vorkommnisse hier in Neuss „zähneknirschend“ akzeptiert werden, denn:

Die VHS-Reihe Nahost wird fortgesetzt, sie wird in der Neusser Bevölkerung um ein vielfaches mehr Beachtung finden als noch im Januar erhofft werden konnte, und dass -so meine ich- zählt vor allem anderen.

Ich will die Gelegenheit nutzen allen denen, die sich in den letzten vier Wochen mit unterstützenden Texten in das  „Neusser-Verfahren- eingeschaltet haben, recht herzlichst zu danken. Euch allen wünsche ich friedliche Zeiten -  Marius Stark

 

Dokumentation - Verbot der VHS Veranstaltungsreihe  Nahost in Neuss - 2015 >>>

Erzbischof Tutu: „Der Westen beging den Holocaust, aber die Palästinenser zahlen den historischen Preis dafür.“ - In einem Interview mit der palästinensischen Botschaft in Südafrika und der palästinensischen Delegation, die an der„Woche der israelischen Apartheid“ teilnimmt, sagte Erzbischof Desmond Tutu: „Der Westen beging den Holocaust gegen die Juden in Europa, jedoch die Palästinenser bezahlen immer noch einen historischen Preis dafür.

Tutu, eine ranghohe religiöse, intellektuelle und soziale Persönlichkeit, der im Jahre 1984 den Friedensnobelpreis erhielt, sagte, die Palästinenser sollten nicht den Preis für etwas zahlen, was der Westen den Juden in Europa angetan hat.

In einem Treffen mit der palästinensischen Botschaft in Südafrika und der palästinensischen Medien-Delegation, die an der „Woche der israelischen Apartheid teilnimmt, sagte Tutu: „Wir unterstützen Israels Existenzrecht, aber zugleich verurteilen wir die israelischen Verstöße (gegen internationales Recht), seine Weigerung, die legitimen palästinensischen Rechte anzuerkennen und seine wiederholten Kriege gegen die Palästinenser, wobei unschuldige Bürger am Ende einen hohen Preis zahlen.“

Erzbischof Tutu verurteilte auch Israels Starrsinn, die Palästinenser zu zwingen, es als einen jüdischen Staat anzuerkennen. Er kritisierte auch scharf Versuche, den Islam und alle Muslime für Terrorgruppen, wie zum Beispiel Al Kaida und die ISIS verantwortlich zu machen, und sagte, solche Parallelen unterschieden sich nicht von dem Versuch, alle Christen für die Verbrechen, die der Ku-Klux-Klan begangen habe, verantwortlich zu machen.

“Diejenigen, die das Apartheidsregime in Südafrika gründeten und aufrechthielten, waren keine Muslime“, fügte er hinzu. “Die derzeitige Situation fordert von uns, mehr zu vertrauen, weiser zu sein – wir müssen mit dem palästinensischen Volk vollkommen solidarisch sein und seinen legitimen Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit unterstützen.“

Der Medienoffizier der palästinensischen Botschaft, Tamer al-Masry, überreichte dem Erzbischof ein Geschenk im Namen des palästinensischen Volkes, dankte ihm für seine Unterstützung, wünschte ihm alles Gute und außerdem, dass er bald Bethlehem besuchen könne.

Die „Woche der israelischen Apartheid“ begann am 2. März und geht bis zum 8. März, in über 25o Städten in der ganzen Welt, in über 20 südafrikanischen Campus und 45 südafrikanischen Städten und Gemeinden. Die „Woche der israelischen Apartheid“ (IAW) ist eine Serie von Aktionen (darunter Demonstrationen, Protestaktionen, Vorträge, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Filme und Workshops), die in mehr als 250 Städten, Gemeinden und Campus auf dem gesamten Globus stattfinden. In Südafrka wurde es von über 75 Organisationen, Gewerkschaften, politischen Parteien und anderen Gruppen befürwortet.

Das Ziel der IAW ist, die Menschen gegen Israels Apartheidpolitik gegenüber den palästinensischen Einwohnern zu sensibilisieren  und dient dazu, Unterstützung für den gewaltlosen BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) gegen Israels Maßnahmen zu gewinnen, der versucht, Israels Apartheidspolitik und dessen Verstößen gegen das internationale Recht  ein Ende zu bereiten. http://www.iawsouthafrica.com/   - Aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf


Eine zweite Übersetzung:
Erzbischof Tutu: Der Westen beging den Holocaust, Palӓstinenser bezahlen den Preis - In einem Interview mit der palӓstinensischen Botschaft in Südafrika und der palӓstinensischen Delegation, die an der Israeli Apartheid Week in Südafrika teilnehmen, sagte Erzbischof Desmond Tutu, dass “der Westen den Holocaust gegen die Juden in Europa beging, wӓhrend die Palӓstinenser immer noch einen historischen Preis dafür bezahlen.” Der Friedensnobelpreistrӓger sagte weiter: “ Wir unterstützen Israels Existenzrecht, verurteilen aber gleichzeitig die fortgesetzten israelischen Verstӧsse, die Weigerung der Anerkennung der legitimen palӓstinensischen Rechte und die wiederholten Kriege gegen die Palӓstinenser, bei denen unschuldige Zivilisten einen hohen Preis bezahlen.”

Erzbischof Tutu verurteilte auch, dass Israel an seiner Forderung festhӓlt, dass die Palӓstinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen, wies die Versuche zurück, den Islam und alle Moslems für terroristische Gruppen wie Al Qaida und ISIS verantortlich zu machen und sagte, dass solche Parallelen sich nicht von Versuchen unterschieden, alle Christen für die Verbrechen des Klu Klux Klans verantwortlich zu machen.

Er fügte hinzu: “Die Leute, die das Apartheidregime in Südafrika eingerichtet und aufrechterhalten haben, waren keine Moslems. Die derzeitige Situation fordert von uns, dass wir mehr Glauben haben, dass wir mehr Weisheit zeigen – wir müssen unsere volle Solidaritӓt mit dem palӓstinensischen Volk zeigen, den legitimen Kampf für Freiheit und Unabhӓngigkeit unterstützen. Tamer al-Masry von der palӓstinensischen Botschaft übergab dem Erzbischof ein Geschenk im Namen der Palӓstinenser, dankte ihm für seine Unterstützung und sprach die Hoffnung aus, dass er bald wieder Bethlehem besuchen werde.

Israels Apartheidwoche [Israeli Apartheid Week – IAW] began Ende Februar und wird in mehr als 250 Stӓdten weltweit organisiert. In Südafrika werden vom 2. bis zum 8. Mӓrz in mehr als 20 Universitӓten und 45 Stӓdten Vortrӓge und Veranstaltungen zur IAW stattfinden. Mehr als 75 südafrikanische Organisationen, Gewerkschaften und Parteien unterstützen die Israeli Apartheid Week.

Die IAW wurde 2005 zum ersten Mal in Toronto, Kanada organisiert, um Israels Apartheidmassnahmen gegen die indigene palӓstinensische Bevӧlkerung offenzulegen und um Unterstützung für die BDS Bewegung zu gewinnen. Die BDS [Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen] Bewegung will Israels Apartheidpolitik und die fortgesetzten Verletzungen des internationalen Rechtes durch weltweiten Druck auf Israel beenden.

Archbishop Tutu: The West Committed The Holocaust While Palestinians Pay Historic Price”, 5. Mӓrz 2015;
http://www.imemc.org/article/70801
http://www.iawsouthafrica.com/  Ubersetzt und Zusammengefasst von M. Lauer

Wenn Angela Merkel kurz zur Jüdin wird - Eine zehnte Klasse beamt sich drei Tage lang ins Heilige Land. Zwei Pädagogen - einer Israeli, einer Palästinenser - begleiten sie. Unversehens geraten die Jugendlichen in Konflikt mit eigenen Gewissheiten - Gil Shohat -

New York, mitten in der UN-Vollversammlung. Vertreter aus Israel, Palästina, dem Iran, aus den USA, Deutschland und dem UN-Sicherheitsrat sind anwesend. Es geht um das Verhältnis von Israel und Palästina. Die israelische Verhandlungsführerin, 16 Jahre alt, offene, lange Haare, in Turnschuhen und Jeans, vertritt knallhart die Interessen ihres Landes und wehrt sich vor allem gegen die Angriffe aus dem Iran. Als die Vertreterin des Iran behauptet, dass das Heilige Land den Juden nicht zustehe, kontert sie: "Aber sind Juden nicht auch Menschen?" Ein Vormittag in der Willy-Brandt-Oberschule in Berlin-Wedding. Eine zehnte Klasse beschäftigt sich mit einem der brisantesten Themen überhaupt: dem Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina.  >>>

Außenansicht von Mittwoch, 4. März 2015 - Abraham Melzer - Sehr geehrte Damen und Herren, nachdem erst vor wenigen Tagen ein ärgerlicher Artikel von Frau Steigenberger in der SZ erschienen ist, indem absurde Behauptungen von Marek Lieberberg zitiert wurden, dass die Deutschen nur tote Juden lieben (und ich frage mich dann warum Lieberberg noch hier lebt), bringen Sie am Mittwoch einen nicht weniger absurden Beitrag von Amber Rose, der mich und einige andere Juden verwundert und verärgert hat.

Es fängt schon damit an, dass diese Jüdin ihren nichtjüdischen Mitschülern in England 6000 Jahre jüdische Geschichte erklärt hat. Dabei kann doch nur Unsinn herauskommen, wo doch das jüdische Kalender aktuell das Jahr fünftausendsiebenhundertfünfundsiebzig (5775) zeigt, und zwar seit Erschaffung der Welt. Adam und Eva waren aber Menschen und nicht Juden. Und die jüdische Geschichte erstreckt sich gerade auf die Hälfte dieser Jahre.

Frau Rose gibt am Anfang des Artikel zu, dass „Gewalttaten (gegen Juden) und Vandalismus vor allem während des Israel/Gaza Konflikts passiert sind“ und schreibt zwei Spalten weiter, dass ihr „mehr Sorgen bereitet“, wenn die Grenzen zwischen Antisemitismus und Kritik an Israel verwischt werden.

Sie aber verwischt diese Grenzen. Sie gibt offen zu, dass diese Kritik an Israel zunimmt, „in Zeiten, in denen Einwanderer und Asylsuchende aus Ländern hierher kommen, die Juden und Israelis hassen“. Da liegt doch die Verwischung und Vermischung.

Mehr noch, Frau Rose will uns erzählen, dass das Thema Antisemitismus heute genauso relevant ist wie vor 70 Jahren. Das ist nicht nur lächerlich, sondern gefährlich, weil sie damit sich selber und besonders ihren jüdischen Mitbürgern schadet, wenn sie hier Öl gießt in ein nicht vorhandenes Feuer, den sich nur Leute wie sie und einbilden.

Von der Überschrift des Beitrags, „Wie der Antisemitismus zu bekämpfen ist, und warum jüdisches Leben in Deutschland eine Zukunft hat“, habe ich im Artikel leider kein einziges Wort entdeckt. Abraham Melzer - Herausgeber der jüdischen online-Zeitschrift DER SEMIT http://der-semit.de/

Zum „alltäglichen Antisemitismus“ - Jürgen Jung -  (SZ, 27. 2. 2015, S. 3 - Die Lebensfrage - Wer hätte das für möglich gehalten, dass es hier wieder heißt: „Scheiß Juden!“ Über den alltäglichen Antisemitismus in Deutschland - Karin Steinberger)

Wieder einmal ein Artikel, der vor allem Befindlichkeiten in den Vordergrund rückt, subjektive Wahrnehmungen. Die „wirkliche“ Wirklichkeit, die objektive, kommt leider nur – wenn überhaupt - entstellt vor. 

Schon, daß über die Karikaturisten in Paris „mehr geschrieben“ wurde als über die 4 im Supermarkt erschossenen Juden, scheint nach Ansicht der Verfasserin ein Anzeichen von subtilem Antisemitismus. Nun, die Empörung gläubiger Muslime und auch die Anschläge wurden ja ausgelöst durch jene den Propheten verhöhnenden Karikaturen. Deren Macher standen daher naturgemäß im Fokus der Berichterstattung. Wieso sollte dies Ausdruck von Antisemitismus sein? Etwa weil man die toten Juden nicht gebührend als die „ewigen Opfer“ bedachte?


Und Juden wurden ermordet, „weil sie Juden sind“, lesen wir da. Nicht vielleicht eher, weil sie sich in Ihrer überwältigenden Mehrheit rückhaltlos mit Israel identifizieren, dem – aus Sicht der Araber allemal - kolonialistischen Siedler-Staat, der die palästinensischen „Brüder“ seit nahezu hundert Jahren systematisch enteignet, vertreibt, diskriminiert, entwürdigt und demütigt? Alle paar Jahre überzieht dieses Israel - irgendein Vorwand findet sich immer  - sie auch noch mit verheerenden Kriegen – in der Sprache des Völkerrechts zumeist verbotene „Kollektivbestrafungen“. So auch im Sommer 2014, als mal eben 2200 Palästinenser im Gaza-Streifen, überwiegend Zivilisten, darunter etwa 500 Kinder (daher die Rufe auf den Demonstrationen: „Kindermörder - Israel “), umgebracht wurden. Sonja Zekri hat in dieser Zeitung (am 14. 1. 15, S. 11) einen Araber zitiert: „Ihr seid einen Tag lang Charlie Hebdo, wir sind jeden Tag Gaza.“


„Wieso druckt die SZ [am 2. 7. 2013, S. 15] eine Karikatur von einem gehörnten Monster“, fragt die Autorin entrüstet, „wenn es um die Entwicklung des Zionismus geht?“ Sollte auch die eigene Zeitung, die SZ, ein Blatt sein, das antisemitische Vorurteile bedient? Und sie zitiert die Bildunterschrift: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt.“ Den zweiten Teil der Bildunterschrift unterschlägt sie unkollegialerweise: „Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.“  Der u. a. für die israelische Ha’aretz schreibende amerikanische Publizist Peter Beinhart, ein Jude, einer der beiden auf der SZ-Seite rezensierten Autoren, beklagt also, dass es zu dieser feindseligen Einstellung Israel gegenüber gekommen ist. Man hätte gern erfahren, was daran antisemitisch sein soll?


Interessant ist, dass die Autorin das „Monster“ in den Zusammenhang der „Entwicklung des Zionismus“ rückt. Nun ist es eine nicht zu bestreitende empirische Feststellung, dass das zionistische Israel - lange vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen - zunächst insbesondere von Deutschland („Wiedergutmachung“ – als ob das ungeheure Verbrechen des Judenmordes einen materiellen Tauschwert hätte), später dann auch von den USA mit gewaltigen Summen - und stets auch Waffen! -  „versorgt wurde“ und nach wie vor wird, so dass das kleine Land heute eine der größten Militärmächte der Welt ist. >>>

Studie: Gibt es in Deutschland eine neue Welle von Antisemitismus? - salaamschalom - Gibt es in Deutschland eine neue Welle von Antisemitismus? Nein, sagt eine aktuelle Studie vom Berliner Forum für Gewaltprävention. Allerdings beschreibt die Studie einen sich radikalisierenden kulturrassistischen Diskurs, dem jüdische und muslimische Bürger in Deutschland ausgesetzt sind. Dies gilt es, mit allen Mitteln auf allen Ebenen der Gesellschaft zu bekämpfen.

Die Salaam-Schalom Initiative weist als Teil des interkulturellen jüdisch-muslimischen Dialogs in Deutschland die teils polemische Kritik vom American Jewish Comittee an der Studie zurück. Die Salaam-Shalom Initiative unterstützt die Differenzierung zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus, wie sie seitens der Autoren der Studie unternommen wird. Wir widersetzen uns dem fortwährenden „Abschieben“ von Antisemitismus auf Muslime im Allgemeinen und anti-israelische Proteste im Speziellen. >>>

VIDEO: Israeli forces invade ISM apartment as part of a campaign of continual harassment against activists in Hebron - To date, ISM volunteers in Al-Khalil (Hebron) have faced two attempted night raids, two invasions, and continual daily harassment from Israeli occupation forces. Other organizations in Hebron, including Youth Against Settlements and Christian Peacemaker Teams, have also faced harassment including raids, detentions, and arrests.

On the night from the 18 to the 19 of February Israeli Military tried to raid the ISM apartment in Hebron. Four volunteers woke up to a loud banging on the front door at one a clock in the morning. Soldiers constantly banged on the front door, threatening to break it open, if the volunteers refused to open it. Repeated questions for whether they had a warrant to legally enter the apartment were negated and replied with comments such as “we don’t need a warrant” and “I am the law”. The soldiers also threatened the volunteers that if they don’t open the door “bad things will happen.” >>>

Israel's Mordechai Vanunu is as much a hero as Edward Snowden - Duncan Campbell - Those who support the US whistleblower should back his Israeli predecessor in his bid for a new life abroad - Ten years ago today, a man emerged from prison to be greeted by a crowd of his supporters embracing him with carnations and a crowd of his enemies drawing their fingers across their throats. He had served 18 years in prison, 11 of them in solitary confinement.

The man was Mordechai Vanunu, the whistleblower who, in 1986, came to Britain to tell the Sunday Times the story of the then secret nuclear weapons facility at Dimona in Israel. Out alone in London and disillusioned with the length of time the story seemed to be taking to reach publication, he was lured by a woman from Mossad to Italy. There, he was kidnapped, drugged and smuggled out of the country to Israel, where he was convicted of espionage. >>>





VIDEO - When Little Red Riding Hood Met the Wall

5. 3. 2015

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Netanyahu addresses "Israeli Occupied Territory"
Dr. Ludwig Watzal

 (...) Netanyahu even got lyrical: Both nations defend a "common civilization against common threats". "We share the same dreams." "The values that unite us, are stronger than the differences that divide us." "As our region descends into medieval barbarism, Israel is the one that upholds these values common to us and to you." "In the dark and savage and desperate Middle East, Israel is a beacon of humanity of life and of hope." Despite disagreement, the "friendship" between Israel's and the US elites grows stronger and stronger.

Netanyahu did not mention the ongoing occupation and strangulation of the Palestine and its people, the colonization of the occupied territories or Israel's nuclear program that is not subject to international control. Not Iran is threatening its neighbors but Israel with its huge nuclear arsenal. It bombs Lebanon and Syria on a regular basis, assassinates Iranian nuclear scientists, Hezbollah or Hamas officials and is deeply involved in the chaos in Syria and Iraq.

By sabotaging of the agreement between the US and Iran, Israel intends to maintain its nuclear hegemony in the region and impose its will upon his neighbors. It can massacre the people in the Gaza Strip with impunity because the US holds its protective hand over Israel and prevents any resolution critical of Israel in the UN Security Council. How long will Americans let Israel humiliate them and their President? Do Obama and his staff have no self-esteem? And why are the richest Americans keeping quiet? Despite the weeks-long political excitement about the circumstances of Netanyahu's speech in Congress, it seems as if this crisis will have no consequences for Israel. >>>

Applaus, Applaus, Applaus - Der US-Kongress verschafft Israels Premier Netanjahu ein Erfolgserlebnis, das er in der Knesset niemals haben könnte - Knut Mellenthin - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte seinen gewünschten großen Auftritt im US-Kongress. Seine Rede am Dienstag dauerte rund 45 Minuten und wurde immer wieder von »Standing ovations« der Abgeordneten und Senatoren beider Parteien unterbrochen. Insgesamt haben sie vermutlich mehr gestanden als gesessen. Nur im Mittelteil der Rede, in dem die zentralen Aussagen konzentriert waren, ließ man Netanjahu ungestört ausreden. Das deutet auf eine gut organisierte Choreographie hin. Eine auch nur annähernd vergleichbare Demonstration totaler Uniformität und Selbstaufgabe wäre in der israelischen Knesset weder für einen ausländischen Gast noch für einen einheimischen Politiker möglich. Israelische Medien äußerten sich teils amüsiert, teils angewidert darüber, dass die US-amerikanischen Parlamentarier Netanjahu sogar für Aussagen zujubelten, die in Israel heiß umstritten sind. >>>

Jon Stewart der beliebteste und erfolgreichste Satiriker in den USA in seiner "Tonight Show" über Netanjahus Rede vor dem US Kongress Israeli
PM Benjamin Netanyahu's Full Speech To Congress (March 3, 2015)

Netanjahu ist wütend. Weil endlich eine friedliche Lösung im Nuklearstreit mit Iran naht. - Jürgen Todenhöfer - Frieden mit Iran wäre zwar gut für sein Land, aber nicht für ihn. Netanjahu braucht Feinde, um gewählt zu werden. In friedlichen Zeiten wählt niemand kriegslüsterne Rambos wie ihn.

Letztlich hat Netanjahu den nun denkbaren Nuklear-Kompromiss mit Iran sogar beschleunigt. Weil niemand seine Warnungen mehr ernst nimmt. Seit 23 !!!! Jahren sagt er die iranische Bombe für übermorgen an. Erstmals 1992 für 1995-1997. Immer lag er daneben. Seine Glaubwürdigkeit liegt unter Null.

2012 hielt Netanjahu vor der UNO-Vollversammlung spektakulär die Karikatur einer Atombombe hoch und zeichnete die “rote Linie” ein, ab der Irans Bombe nicht mehr zu stoppen sei: Ab 2013. Doch wieder mogelte er. Sein eigener Geheimdienst Mossad dementierte seine Übertreibungen in einem inzwischen veröffentlichten Bericht an den Geheimdienst Südafrikas. Nicht einmal der Mossad glaubt noch der Kassandra Netanjahu. >>>

Netanjahu-Rede: "Historisch oder hysterisch?" - Kersten Knipp - Nach Netanjahus Rede vor dem US-Kongress diskutiert die israelische Öffentlichkeit deren Sinn. Worum ging es: um Wahlkampf oder Sicherheit? Die Meinungen sind geteilt. Fest steht nur: Der Wahlkampf bleibt spannend. Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein israelischer Premierminister vor beiden Kammern des US- Kongresses spricht. So entschied sich das israelische Fernsehen, die Rede zu übertragen. Live, oder besser: fast live.

Einer Auflage der nationalen Wahlaufsicht entsprechend, fand Netanjahus Auftritt in Washington seinen Weg auf die israelischen Bildschirme mit fünfminütiger Verspätung. Hätte der Premier seinen Auftritt allzu eindeutig in den Dienst seiner Kandidatur für die auf den 17. März angesetzten Parlamentswahlen gestellt, hätten die entsprechenden Passagen herausgeschnitten werden müssen. >>>

"Ich halte Netanjahu für einen Architekten der Angst" - Fritz Stern im Gespräch mit Sandra Schulz - Dass der israelische Regierungschef Netanjahu auf Einladung der Republikaner vor dem US-Kongress über den Iran spricht, sei von beiden Seiten Opportunismus erster Sorte, sagte der Historiker Fritz Stern im DLF. Netanjahu schaffe eine Welt, in der Israel immer stärker isoliert werde.

Die Einladung der republikanischen Partei am Weißen Haus vorbei sei ein Tiefpunkt in den diplomatischen Beziehungen und eine "unheilige Allianz", sagte der deutschstämmige US-Historiker Fritz Stern. Netanjahu begreife seinen Besuch als historische Mission und sich selbst als Churchill, was Stern als "psychologische Komponente" bezeichnete. >>>





VIDEO - Jon Stewart: Bibi’s Congress Reception Was ‘Longest Blowjob a Jewish Man Has Ever Received’

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Aktuelle  Nachrichten

A week of Israeli occupation in the southern West Bank city of Hebron, captured in photos by the Christian Peacemaker Teams.

Jerusalem- Autofahrer verletzt fünf Menschen

Jerusalem: Autofahrer fährt in Menschenmenge

Likud Ad Draws Comparison Between Israeli Workers And Hamas Fighters

Israeli Forces Destroy Tin Homes and Tents in Jordan Valley

5. 3. 2015

PLO beendet Sicherheitskooperation mit Israel

PLO beschließt Ende der Sicherheitskooperation mit Israel

PLO-Zentralrat beginnt heute zweitägige Beratungen

Palästinenser diskutieren Zukunft der Autonomiebehörde

Abbas ist unabhängig von Wahlausgang in Israel verhandlungsbereit

Gaza Power Plant Closes Due to Lack of Fuel

VIDEO- Israeli Forces Invade ISM Apartment in Hebron

Extremists Raid Al Aqsa in Celebration of Purim

Palästina: Parlament verurteilt ägyptisches Urteil gegen Hamas

Israelinnen demonstrierten für Frieden mit Palästinensern

Israeli women rally for peace with Palestine ahead of election

Amos Oz hat noch Hoffnung auf Ende des Nahostkonflikts

350 Israel troops sought therapy after Gaza war: Report

Israel to increase water delivery to Gaza

'YouKnow' app: Palestine's voice of the voiceless

Wallström to speak at Arab League meeting

Palestine asks Vatican, UN protection from Jewish settlers

Settlers Vandalize Cars, Property in Ramallah

Israeli Fanatics Burn Two Palestinian Cars Near Ramallah

Soldiers Fire Smoke Bombs, Live Rounds, On Homes, Lands, In Gaza

'You killed my son'- Cop who shot Bedouin man is back on the job

Kommentare - Israel PM Benjamin Netanyahu speaks to US Congress


 Key quotes: Benjamin Netanyahu's address to Congress



Israel's Netanyahu warns US against 'paving way to Iran bomb'

USA und Iran setzen nach Netanjahu-Rede Gespräche fort

Netanyahu addresses "Israeli Occupied Territory"

Präsident Hassan Ruhani - Iran sieht Israel als „Hauptbedrohung“ des Nahen Ostens

Thorbjörn Jagland: Vorsitzender des Friedensnobelpreiskomitees abgesetzt

The True Purpose of Netanyahu’s Trip to Washington

4. 3. 2015

Ägypten beschlagnahmt Vermögen der Hamas

6.500 Palästinenser in Gefängnissen des israelischen Regimes

Palästinensische Abgeordnete attackiert - - In Israel ist der arabischstämmigen Abgeordneten Hanin Soabi während einer Konferenz in Ramat Gan mit einer Wasserflasche beworfen worden.
 

WATCH- Rightists attack Palestinian MK Zoabi

Ten Palestinians Kidnapped In The West Bank

Abbas says talks with Israel still on table

Limited Israeli incursion east of Rafah

Soldiers Conduct A Limited Invasion Into Southern Gaza

UN envoy urges Israel to investigate civilian deaths during Gaza war

Soldiers Prevent Journalist From Entering Ibrahimi Mosque In Hebron

Israeli Navy Opens Fire On Palestinian Fishing Boats

Many Palestinians Injured Near Hebron

3. 3. 2015

UN- Ending Israeli Siege is a Prerequisite to Gaza Prosperity

VIDEO- Palestinian MK Zoabi Assaulted by Israeli Extremists

Families See Hope for Justice in Palestinian Membership of ICC

Murder holes and hooligan chants: images of Israel's war crimes

Israeli troops shoot, injure young Palestinian man west of Jenin

Soldiers Open Fire On Farmers Near Gaza

Saudi Arabia condemns Israel’s violations of Palestinians’ rights

Israel police destroy Bedouin agricultural crops in Negev

Israel Seals Hebron Area Stone-Cutting Factory

Skate culture in Qalqilya

Netanyahu-Rede vor US-Kongress: "Ich werde Obama immer dankbar sein"
 

Benjamin Netanjahu vor US-Kongress: Wer solche Freunde hat ...
 

Netanjahus riskante Rede vor dem US-Kongress
 

Israel und USA: Wieviel Konfrontation erlaubt die Kooperation?


«Unsere Allianz ist intakt, unsere Freundschaft ist stark»


Netanjahu verärgert Obama-Regierung


Diplomatische Krise zwischen USA und Israel

Tel Aviv verlangt vom US-Kongress zusätzliche finanzielle Unterstützung

Israeli Army Launches Surprise Military Drill in West Bank

Kerry Says UN Obsession against Israel Affects Its Credibility

UNO fordert Ägypten und Israel auf, Politik gegenüber Gaza zu ändern


Gaza under fire — six months on

Palestinians to file first ICC case against Israel


Palestinians to sue Israel for Gaza war, settlement expansion at ICC


Palestine to lodge ICC case against Israel in April – official


Palestine to File War Crimes Case Against Israel in ICC

Interview: Israeli withholding of Palestinian tax dues leads to total security collapse: official

Israeli Apartheid Week kicks off in Gaza

Wife of Palestinian prisoner gives birth to twins using smuggled sperm

Watch: Israeli soldiers urge dog to attack Palestinian child

Palästinenser verklagen Israel am 1. April

UNRWA chief urges Europe to step up efforts to resolve Palestine question

"I Shall Not Hate" Gaza doctor's gift to Pope Francis

Norwegian kids visit al-Khader for friendly soccer match

More US colleges boycott Israeli goods

2. 3. 2015

Netanyahu says Iran deal threatens Israel's security

Expert Q&A: On Diminishing Support for Israel Among Key US Demographics

Netanjahu düpiert Obama

Netanjahu zu umstrittenem USA-Besuch eingetroffen
 

Netanyahu spins his words, but it's all the same when it comes to Palestine

Kerry defends Israel before UN rights panel
 

Kerry defends Israel against U.N. ‘bias’ amid strains over Iran nuclear talks

Netanjahu im US-Kongress – Drohte Obama Israel mit dem Abschuss seiner Kampfjets?

Israelis schmuggelten Güter für Hamas nach Gaza

A Month in Photos: Popular struggle, come hell or high water

4 Palestinians, 1 Female German Demonstrator Shot w/Live Ammunition at “Open Shuhada Street” Protest

Israels Armee hält Großmanöver vor Sitzung des PLO-Zentralrats ab


Überraschendes israelisches Manöver im Westjordanland
 

Israeli Military Initiates Massive Training Drill in West Bank

Extremists Call to Invade Al Aqsa Mosque for Purim

Gaza Power Plant to Close Due to Lack of Funds

‘Negligence’ by Israeli police in crimes against Palestinians

Hamas – and Gaza – isolated by ruling in Egypt

Who and what is the real Netanyahu?

Israeli Forces Fire at Palestinian Youths in W. Bank, Fishermen in Gaza

Spy cables: 'Ex-Israeli agents' threatened cyber attack on South Africa

Nach Israel auszuwandern ist keine Option

Das digitale Loch in der Gaza-Blockade

Menschenrechtsrat vor Mammutaufgaben

Israel to Demolish 14 Homes in Jerusalem's E1

VIDEO: SOAS Votes to Boycott Israeli Academic Institutions

Qatari businessman to pay for 50 Gaza weddings every year

Dr. Ashrawi conducts separate meetings with American Consul

Israel says it foiled Gaza smuggling ring helping Hamas

Wiederaufbau in Gaza kommt nicht voran

Gaza: Egypt decision 'benefits Zionist policy'

China unterstützt erneut die Errichtung eines unabhängigen Palästinenserstaates

Anti-Israel activists arrested for protesting AIPAC conference in DC

Wiederaufbau in Gaza kommt nicht voran

Das ist Banksys kritischer Blick aus Gaza

USA verkaufen Hellfire-Raketen an Katar, Irak und Saudi-Arabien

Hohes Hamas-Mitglied: Ägyptische Regierung feindet palästinensische Nation an

Netanjahu fordert Europas Juden zur Auswanderung auf

Navy Fires at Fishermen in Sudaneya, Khan Younis

8 Palestinians Kidnapped in East Jerusalem

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