DAS PALÄSTINA PORTAL

   LINKS      Aktuelle Termine        Montag, 24. September 2018 - 18:37      facebook   THEMEN      ARCHIV

 


Gideon Levy, israelischer Journalist über die Besatzung
Jung & Naiv: Folge 378 - YouTube
 


Film - 3SAT - 24.09.2018 - 22:25 Uhr  Muhi - Über alle Grenzen - Dokumentarfilm von Rina Castelnuovo-Hollander und Tamir Elterman - Der sechsjährige Muhi ist Sohn eines Hamas-Aktivisten und leidet an einer Immunkrankheit, die im Gaza-Streifen nicht behandelt werden kann. Jetzt ist Muhis Heimat ein Krankenhaus in Israel. Der feinfühlige Film fängt die Unauflösbarkeit dieser individuellen Tragödie vor dem Hintergrund eines politischen Dauerdramas im Nahen Osten ein. Es bleibt die Frage, wie es diesem ungewöhnlichen Kind eines Tages gelingen könnte, seinen eigenen Weg zu gehen.

Der sechsjährige Muhi ist Sohn eines Hamas-Aktivisten und leidet an einer Immunkrankheit, die im Gaza-Streifen nicht behandelt werden kann. Jetzt ist Muhis Heimat ein Krankenhaus in Israel.


Der feinfühlige Film fängt die Unauflösbarkeit dieser individuellen Tragödie vor dem Hintergrund eines politischen Dauerdramas im Nahen Osten ein. Es bleibt die Frage, wie es diesem ungewöhnlichen Kind eines Tages gelingen könnte, seinen eigenen Weg zu gehen.


Muhi ist ein fröhliches Kind. Er liebt seinen Opa, der stets bei ihm ist. Als Muhi zwei Jahre alt war, mussten ihm Füße und Hände amputiert werden. Mittlerweile helfen ihm Prothesen, seinen Bewegungsdrang zu stillen. Sein Großvater hat sich neben ihm im Hospital eingerichtet und mittlerweile solide Freundschaften zur Ärzteschaft und zum Pflegepersonal aufgebaut.


Der Vater durfte nicht nach Israel einreisen. Er verurteilt nach wie vor den Staat, in dem sein Sohn am Leben erhalten wird. Auch Mutter und Geschwister sieht Muhi selten. Doch obwohl Muhis Aktionsradius beschränkt ist, richtet er sich wie selbstverständlich in seinem Leben ein und schafft es, mit seinem Mut und seiner Heiterkeit die ihn behindernden Grenzen immer wieder aus den Angeln zu heben.


"Muhi - Über alle Grenzen" ist der erste Dokumentarfilm der beiden Autoren Rina Castelnuovo-Hollander und Tamir Elterman. Der Film wurde auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig mit der "Goldenen Taube" ausgezeichnet.


Rina Castelnuovo-Hollander ist eine in Tel Aviv geborene Fotografin und Kamerafrau, die sich seit drei Jahrzehnten dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verschrieben hat und unter anderem für die "New York Times" und das "Time Magazin" arbeitet.


Tamir Elterman aus Berkeley in Kaliforien hat an der Columbia Universität für Journalismus studiert und arbeitet ebenfalls für die "New York Times".


3sat zeigt "Muhi - Über alle Grenzen" als Free-TV-Premiere.
Dokumentarfilmzeit
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"Shrinking space im Israel-Palästina-Konflikt - Aufbruch zu einem konstruktiven Miteinander" -  Evangelische Akademie Bad Boll, 21.-23. September 2018 - Judith Bernstein: “Wann ist Kritik an Israel antisemitisch?"

Ich bin als Tochter deutscher Eltern, die 1935 aus Deutschland fliehen mussten, in Jerusalem geboren und aufgewachsen. Meine Eltern waren weder religiös noch Zionisten, und bestimmt kamen sie nicht mit der Absicht an, die Araber – wie man damals sagte - zu vertreiben. Vielmehr mussten sie aus Deutschland fliehen, um ihr Leben zu retten. Meine Großeltern sind in Erfurt geblieben und gehörten zu den letzten Juden, die 1943 von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet wurden. Auch wenn wir Kinder - und vor allem natürlich die Eltern - von dieser Geschichte geprägt waren, so spielte sie nach der Gründung Israels keine so große Rolle, denn man war mit dem Aufbau des jungen Staates beschäftigt. Meine Eltern fanden in Palästina einen Zufluchtsort. Doch gleichzeitig wissen wir, dass dadurch auch neues Unrecht entstand. Es waren aber gerade deutschsprachige Juden wie Martin Buber, Hans Kohn, Georg Landauer, Ernst Simon, Gershom Scholem, Robert Weltsch und eben auch Menschen wie meine Eltern und ihre Freunde, die sich durchaus ein Zusammenleben mit den Palästinensern vorstellen konnten, denn – wie sie sagten und es ihnen auch klar war – waren sie ja die Spätgekommenen.

Ich bin ohne Hass auf Araber aufgewachsen und hatte das Glück, einige von ihnen – vor allem christliche Palästinenser – durch das Sportgeschäft meiner Eltern in Jerusalem kennenzulernen. Das hat mich geprägt. Allerdings gab es im Alltag keine Kontakte zu Palästinensern, sie waren im Bewusstsein der Israelis einfach nicht vorhanden. Erst nach dem Sechstagekrieg konnte man sie nicht mehr ignorieren. Es war eine Zeit der nationalreligiösen Euphorie, und so interessierte sich keiner für die Bevölkerung auf der anderen Seite. Nach und nach wurde uns aber bewusst, was Besatzung bedeutet – Unterdrückung, Demütigung und Schikane.

Und nun zu unserem Thema: Wann ist Kritik an Israel antisemitisch?


Der Duden definiert Antisemitismus als Abneigung oder Feindschaft gegenüber Juden weil sie Juden sind. Ist also die Kritik an der israelischen Politik, weil 80% der dort lebenden Menschen Juden sind, antisemitisch? Wenn ich Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdoğan oder Donald Trump wegen ihrer Politik kritisiere, bin ich dann Russland-, Türkei- oder Amerika-feindlich?

Ich möchte damit nicht sagen, dass es keinen Antisemitismus gibt. Es gibt ihn unter denjenigen, die grundsätzlich Juden, oft auch Moslems, ablehnen und insbesondere unter Nationalisten mit ihrer Einstellung gegenüber Minderheiten, Homosexuellen oder Frauen.

Auch manche Linke sind aufgrund ihrer eigenen Familiengeschichte obsessiv, wenn es um Israel geht und tendieren dazu, Israel mit Nazideutschland zu vergleichen. Dieser Vergleich bringt uns nicht weiter, denn die Situation vor Ort ist schlimm genug, aber dennoch nicht in ihren Ausmaßen bzw. Methoden vergleichbar.

Ende Januar hat die Humanistische Union meinem Mann und mir den Preis „Aufrechter Gang" für unser Engagement sowohl in der „Initiative Stolpersteine für München" als auch für unseren Beitrag zur friedlichen Regelung des Nahostkonflikts und für die Koexistenz beider Völker verliehen.

Die zahlreichen Bemühungen der Humanistischen Union, die Preisverleihung in einem städtischen Raum wie im Kulturzentrum Gasteig stattfinden zu lassen, waren gescheitert. Zur Begründung gab der Gasteig an: "Ihre Preisträgerin, Frau Bernstein, steht zumindest in ihrer Funktion als Verantwortliche (ich bin nicht die Verantwortliche, sondern die jüdische Sprecherin) der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München auf der Unterstützerliste der BDS-Kampagne".  >>>

 


Appell an die Österreichische Bundesregierung zur signifikanten Erhöhung von Österreichs Beiträgen zur UNRWA
- Nach dem skandalösen Beschluss der USA, UNRWA nicht mehr zu unterstützen, liegt es im wesentlichen an Europa, das Überleben der palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten zu sichern. Auch Österreich muss seinen Beitrag dazu leisten und die bisherigen Zahlung ganz wesentlich erhöhen. Unterstützt unseren Appell and die Österreichische Bundesregierung  >>>

Anhänge:

UNRWA Begleitbrief   >>>
UNRWA Beitrag Österreichs    >>>

 


Keinen Hass spüren: Daoud Nassar spricht vor Schülern über sein Leben im Westjordanland - Nadja Lissok - 12.09.2018 - Daoud Nassar lud die Schüler ins Westjordanland auf seinen Weinberg ein.© Britta BergDaoud Nassar lud die Schüler ins Westjordanland auf seinen Weinberg ein.
„Wir weigern uns, Feinde zu sein.“ Ein Satz fasst Daoud Nassars Position im Israel-Palästina-Konflikt zusammen. Der in Bethlehem geborene Palästinenser sprach am Dienstag vor etwa 150 Schülern im Berufskolleg Opladen über sein Leben im Westjordanland und macht mit seinen persönlichen Erfahrungen diesen komplizierten, Jahrzehnte andauernden Konflikt für sie greifbar.

Nach einigen geografischen und historischen Grundlagen präsentiert Nassar den Zuhörern eine Karte seines Grundstückes. Seine Familie besitzt seit mehreren Generationen einen Weinberg nahe Bethlehem, der im Zuge der Besetzung palästinensischer Gebiete von fünf jüdischen Siedlungen umgeben wurde und seitdem zahlreichen Restriktionen unterliegt.

Restriktionen und Schikanen
- Der Besitz der Nassars wurde zu Staatsgebiet erklärt, der juristische Prozesse dauert bereits mehr als 15 Jahre; Nachbarn blockierten die einzige Zufahrtstraße und bedrohten seine Familie, ein unbekannter Anrufer bot ihm eine hohe Summe für das Grundstück. Es ist ihm von der Regierung verboten, auf seinem Land zu bauen, staatliche Strom- und Wasserversorgung gibt es nicht. Doch Nassar will das Erbe seines Großvaters trotz der Widrigkeiten nicht hergeben, denn „ein Geschenk darf nicht verkauft werden“. „Stattdessen haben wir uns entschlossen, keine Opfer zu sein und keinen Hass zu verspüren, auf die, die uns vertreiben wollen“, erzählt der Palästinenser, der in Bielefeld Tourismus studiert hat.

Er versuchte lieber, mit der Hilfe von Freunden, die Restriktionen als überwindbare Hindernisse zu sehen. Nassar installierte eine Solaranlage, um unabhängig von der Stromversorgung zu sein. Regenwasser wird in großen Zisternen aufgefangen und gefiltert. Der Wohnraum liegt unterirdisch in Höhlen, außerdem stehen für Besucher Zelte bereit.

Mit vielen Fotos illustriert er den Leverkusener Schülern das Leben auf dem Weinberg.  >>>

 

 

Dokumentation - Das Projekt "TENT OF NATIONS" - "ZELT DER VÖLKER" des palästinensischen Christen Daoud Nassar  >>>
 


Global Day of Action

 

Aufruf zum weltweiten Aktionstag für eine Welt ohne Mauern am 9. November 2018
 23. September 2018
Wir sind viele, wir sind überall und wir bauen jeden Tag eine #WorldwithoutWalls


Nachdem 2017 die gemeinsamen Kämpfe für eine #WorldwithoutWalls so großen Anklang gefunden haben, erneuern wir in diesem Jahr unseren Aufruf zur InterAction am 9. November 2018. Das mörderische israelische Vorgehen gegenüber palästinensischen Demonstrant*innen, die sich am 30. März gewaltfrei zur militarisierten Absperrung begaben und dort beteten, ist eine deutliche Mahnung, dass dringend gehandelt werden muss. Diese Absperrung ist Teil der Mauerstruktur, durch die seit über einem Jahrzehnt die brutale Belagerung des besetzten Gazastreifens aufrechterhalten wird.

Wir wollen weiterhin unsere Kämpfe und Erfahrungen zusammenführen, die Politik herausfordern, durch die unsere Kämpfe für Gerechtigkeit durch Mauern gegeneinander abgeschottet werden. Wir wollen die Architektur der Straflosigkeit einreißen, die Konzerne schützt, indem sie es ihnen ermöglicht oder erleichtert, von der Konstruktion immer höherer sichtbarer und unsichtbarer Mauern der Ungerechtigkeit zu profitieren.

Von der israelischen Apartheid-Mauer auf palästinensischem Land bis zur US-amerikanischen Mauer der Schande an der Grenze zu Mexiko und auf dem Land der dortigen eingeborenen Bevölkerung – zerreißen heute annähernd 70 Mauern in allen Kontinenten das Leben und das Land von Menschen, indem sie häufig einseitig definierte Grenzen oder Einschränkungen durch staatliche Kontrolle festschreiben. Es sind Monumente der Vertreibung, der Ausgrenzung, der Unterdrückung, der Diskriminierung und der Ausbeutung. (…)

“Mauern sind nicht nur entstanden, um die Kontrolle von Staatsgrenzen zu verstärken, sondern auch um die Grenzen zwischen den Reichen, den Mächtigen, den Sozialverträglichen und den “Anderen” abzustecken.”

Der Aufruf zu einer #WorldwithoutWalls, der im vergangenen Jahr von über 54 palästinensischen und 39 mexikanischen Netzwerken und Bewegungen initiiert wurde, hat sich zu einem globalen Impuls entwickelt, durch den inspirierende Vielfalt zusammengeführt und die Konvergenz und Vernetzung unserer Kämpfe aufgezeigt wird. Über 370 Bewegungen von allen Kontinenten, Menschen, die von Mauern betroffen sind, und Menschen, die sich für Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit einsetzen, haben für den weltweiten Aktionstag für eine Welt ohne Mauern (#WorldwithoutWalls) mobilisiert, organisiert, haben demonstriert, gebrandmarkt, gelernt und Strategien entworfen.


Wir erneuern den Aufruf zu einem globalen Tag der Interaktion für eine #Welt ohne Mauern,
9. November 2018, um:


unsere Kämpfe und Erfahrungen zusammenzuführen
die Politik, die Mauern gegen unsere Kämpfe für Gerechtigkeit errichtet, herauszufordern
die Architektur der Straflosigkeit zu einzureißen, die Unternehmen abschirmt, um Konstruktion und Wachstum von sichtbaren und unsichtbaren Mauern der Ungerechtigkeit zu ermöglichen, zu erleichtern und davon zu profitieren.

Mauern und Anti-Migrationspolitiken nehmen mit einem globalen rechtsgerichteten, fremdenfeindlichen Trend zu, der die Menschen spaltet und Macht schützt. Unsere Städte sind immer stärker militarisiert, ganze Gemeinden ghettoisiert und ausgeschlossen, während indigene und ländliche Gemeinschaften gegen die zunehmende Übernahme durch Unternehmen kämpfen, die sie von Ressourcen, Land und Lebensgrundlagen abschneiden.

Unsere Kämpfe sind von größter Dringlichkeit und werden entschlossener denn je geführt. Ungezählte Kämpfe von Bauern und Bäuerinnen, Arbeiter*innen, Frauen, Bewegungen, die gegen Diskriminierung, Repression und Militarisierung sowie für soziale, ökologische und politische Gerechtigkeit kämpfen, arbeiten unermüdlich daran, eine #WeltohneMauern / #WorldwithoutWalls aufzubauen.

2018, das 70. Jahr der NAKBA – der kontinuierlichen Vertreibung und Enteignung des palästinensischen Volkes – begann in Palästina mit verstärkten Protesten der Bevölkerung gegen die illegale israelische Mauer, mit mehr militärischer Repression und weltweit mehr BDS-Kampagnen gegen die israelische Apartheid.

Bei den Vereinten Nationen hat die Zivilgesellschaft den Druck auf einen Verbindlichen Vertrag aufrechterhalten, um die Unternehmensarchitektur der Straflosigkeit – eine allumfassende Mauer gegen Gerechtigkeit – zu beenden. Bewegungen werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass Unternehmen vor Ort und bei den Vereinten Nationen zur Rechenschaft gezogen werden.

Weltweit kämpfen Migrant*innen und Geflüchtete um ihr Leben und ihre Rechte. Die Menschen fordern Gerechtigkeit.

Wir sind viele, wir sind überall und wir bauen jeden Tag eine #WorldwithoutWalls         Quelle
 


 

Offener Brief - An die Fraktionen der CDU, SPD, FDP und der Grünen im Landtag von NRW - W.Behr - 23.Sept.2018

Werte Damen und Herren Parlamentarier. Nach Ihrem Beschluss vom 20.Sept.2018 zu BDS glaubte ich, in Orwells Wahrheitsministerium angekommen zu sein.


Soviel dumpfe Ignoranz, soviel Verdrängung der Realität, soviel Lügen und Heuchelei, soviel Gewissenlosigkeit und Mangel an Moral, soviel willfähriger Opportunismus gegen über dem faschistoiden Apartheidstaat Israel.


Die deutschen Eliten scheinen wieder dort angekommen zu sein, wo sie schon einmal 1933 standen. Und sie werden zum Machterhalt die ohnehin marode Fassadendemokratie mit gründlichem Eifer in eine Sicherheitsdiktatur verwandeln, mit israelischer Technologie, bestens erprobt an den Palästinensern.  Mit Verachtung  W.Behr

 

Der Antrag >>>
 



Israel & die andauernde Nakba - Interview mit Rawan Bisharat - Auch 70 Jahre nach dem Krieg von 1948 prägt die Nakba das Leben der palästinensischen Bürger*innen Israels. Im Interview berichtet Rawan Bisharat, Leiterin der jüdisch-palästinensischen Organisation Sadaka-Re’ut, über den Einfluss der Fluchterfahrung auf ihre Familie und ihr eigenes Leben. - Hana Amoury

Wer bist Du? Woher stammst Du?
- Ich heiße Rawan Bisharat, bin 35 Jahre alt und stamme aus dem Dorf Ma‘alul. Meine Familie wurde 1948 aus Ma’alul vertrieben und flüchtete von dort nach Nazareth, wo sie sich in einer Kirche versteckten. Mein Vater war damals ungefähr 12 Jahre alt. Es gelang ihnen, Land in Yaffat al-Nassera zu kaufen und dort hinzuziehen. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Heute lebe ich in Jaffa und leite die gemeinnützige Organisation Sadaka-Re’ut – Partnerschaft arabischer und jüdischer Jugendlicher.

Wie wirkte sich auf Dich und Deine Familie die Tatsache aus, dass ihr Binnenvertriebene seid?
- Wir haben uns die ganze Zeit als Vertriebene beziehungsweise Geflüchtete gefühlt. Das Gefühl war immer präsent. In Yaffat al-Nassera gibt es eine lokale Liste der Geflüchteten aus Ma’alul, die sich an den Kommunalwahlen beteiligt. Nicht alle aus Ma’alul stammenden Menschen unterstützen die Liste. Zum Beispiel hat meine Familie, als sie in der Kommunistischen Partei war, die Liste nicht unterstützt. Aber die Existenz der Liste zeigt, wie präsent die Frage der Binnenvertriebenen ist. Es handelt sich dabei um etwas, das nicht nur im Bewusstsein vorhanden ist, sondern auch in der Realität.

Ich erinnere mich daran, wie ich in der vierten Klasse eine Arbeit über unsere Herkunft schreiben wollte und zu meiner Urgroßmutter mütterlicherseits, Salma, ging, um sie dazu zu befragen. Ihre Reaktion auf meine Fragen war sonderbar. Sie sagte mir: „Geh weg. Das ist keine Arbeit für die Schule“ und unterstellte mir, ich hätte die Aufgabe bestimmt nicht von der Schule, sondern von den Behörden, genauer gesagt im Auftrag der Nationalversicherung erhalten. Auch die Tante meiner Mutter antwortete mir auf die gleiche Weise. Als ich meine Großmutter mütterlicherseits interviewen wollte, hat sie zunächst nicht wirklich mit mir kooperiert. Da war so eine Zweideutigkeit und das machte mich neugierig. Was ist los? Wer sind wir? Was ist Ma’alul? Warum diese Zweideutigkeit? Was hat das mit der Nationalversicherung zu tun? Ich werde darauf noch zurückkommen.

Die Präsenz von Ma’alul in unserem Leben lässt sich auch durch viele Erinnerungen aus meiner Jugend und Gesprächen mit meinen Großmüttern erzählen. An jedem freien Tag, an dem das Wetter schön war, sind wir nach Ma’alul gegangen um zu grillen. Dort haben uns unsere Eltern erzählt, dass hier ein Fußballplatz war, dort das Haus von dem, und da das… Sie erzählten uns, an was sie sich durch ihre Eltern erinnerten.  >>>

 


Israel Has Twitter/Facebook Command Center to Monitor All Posts for “Anti-Semitism” & Report to Police
- 18. 9. 2018 - Kyle Hunt

What’s up with Wikileaks posting the following video for the world to see? (im englischen Text) The video features Israeli Minister of Diaspora Affairs Naftali Bennett, bragging about how the government of Israel is spying on all users’ posts on both Facebook and Twitter (and I am sure more social networks) to monitor all the “anti-semitism” and report the incriminating evidence to law enforcement and intelligence agencies in European countries, where they do not have freedom of speech (and therefore are slaves to semites).


Here is the full presentation from January:



While praising Facebook and Twitter for battling “fake news.,” he said they need to do more to address “anti-semitism,” even though the companies have ADL agents embedded within their organizations.


You cannot host all this antisemitism within your house and then just claim it’s freedom of speech. It’s not. It’s violence, it’s antisemitism.”

These jews are spying on our people and telling us we do not have the right to even speak our minds in our own lands. Well, at least they used to be our lands, before jews took over. Now they use law enforcement to raid the houses of Europeans and throw them in prison for “racist” or “hateful” social media posts. Of course the police in these area do nothing to stop the child sex slavery (“grooming”) of the indigenous White girls. In fact, it turns out some police actively cover up for the crimes and actually participate in the heinous abuse.

And we are expected to say nothing!

So again, why did Wikileaks draw attention to this story that shows how a foreign government is spying on social networks so as to gag and imprison any of their opponents?    mehr >>>

 


Blotting Out ‘The Despicable Terrorist’ - I won’t impugn the standards of a father who has lost his son, but the demolition of a family’s home is collective punishment, immoral, illegal and inhuman - Gideon Levy - 23. 9. 2018

Staff Sgt. Ronen Lubarsky was killed about four months ago during a nighttime raid by the army on the Amari refugee camp near Ramallah. The soldiers who carry out these raids, which are no more than violent abductions of people from their beds, without any judicial oversight as in the darkest of regimes, are brutal by nature. At least some of them are pointless, except as an exercise and to instill terror in a helpless population. They’re carried out every night throughout the West Bank.

Israeli morality says that soldiers can break in anytime, anywhere and do whatever they want. They can beat people up, humiliate them, abduct them and arrest them, and sometimes beat people to death, as apparently happened last week to Mohammed Arimawi, who died after he was arrested under circumstances not yet clear. The Palestinians, according to this morality, must give in gladly, or at least not dare protect themselves, their families, their dignity or their property. Resistance is prohibited and only leads to one outcome.

To really understand Israel and the Palestinians - subscribe to Haaretz

Islam Abu Hamid, 32, had the gall to go against this arrangement. He’s suspected of dropping a marble slab on soldiers who invaded his home, and of causing Lubarsky’s death. Abu Hamid was arrested and is now waiting for the show known as a military hearing; his punishment of course is a foregone conclusion.

But that’s not enough. The bereaved father, Vladimir Lubarsky, has launched a campaign to avenge the blood of his son, accompanied by the right-wing group Im Tirtzu and Yedioth Ahronoth, a newspaper that’s no stranger to any type of incitement. The father wants to see the entire home destroyed of the person who killed his son, and he can’t wait any longer. The army spokesman said a decision had been made to demolish two stories, but the father is waiting and the house is standing. It’s a scandal. And who can say  >>>

 


The State of Israel vs. the Jewish People - Israel has aligned itself with one nationalist, even anti-Semitic, regime after another. Where does that leave world Jewry? - Eva Illouz - Sep 19, 2018

An earthquake is quietly rocking the Jewish world.

In the 18th century, Jews began playing a decisive role in the promotion of universalism, because universalism promised them redemption from their political subjection. Through universalism, Jews could, in principle, be free and equal to those who had dominated them. This is why, in the centuries that followed, Jews participated in disproportionate numbers in communist and socialist causes. This is also why Jews were model citizens of countries, such as France or the United States, with universalist constitutions.

The history of Jews as promoters of Enlightenment and universalist values, however, is drawing to a close. We are the stunned witnesses of new alliances between Israel, Orthodox factions of Judaism throughout the world, and the new global populism in which ethnocentrism and even racism hold an undeniable place.

When Prime Minister Netanyahu chose to align himself politically with Donald Trump before and after the U.S. presidential election of 2016, some people could still give him the benefit of doubt. Admittedly, Trump was surrounded by people like Steve Bannon, the former head of Breitbart News, who reeked of racism and anti-Semitism, but no one was sure of the direction the new presidency would take. Even if Trump refused to condemn the anti-Semitic elements of his electoral base or the Ku Klux Klan, which had enthusiastically backed him, and even if it took him a long time to dissociate himself from David Duke – we were not yet certain of the presence of anti-Semitism in Trump’s discourse and strategies (especially since his daughter Ivanka was a convert to Judaism)

But the events in Charlottesville in August 2017 no longer allowed for doubt. The neo-Nazi demonstrators committed violent acts against peaceful counter-protesters, killing one woman by plowing through a crowd with a car (an act reminiscent in its technique of terrorist attacks in Europe). Trump reacted to the events by condemning both the neo-Nazis and white supremacists and their opponents. The world was shocked by his conflation of the two groups, but Jerusalem did not object. Once again, the indulgent (or   >>>

 


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

 

 

 

 

Has PA punished prisoners' families to please Trump  >>

 


Von Israels Armee lernen
Im Sommerkurs zum Personenschützer
Die Soldaten der israelischen Armee gelten als besonders gut ausgebildet. Ihre Erfahrungen aus dem Anti-Terrorkampf geben sie auch an Ausländer weiter, beispielsweise in Personenschützer-Kursen.  >>>

 

 

The State of Israel vs. the Jewish people
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Ahmed Abu Artema, one of the organizers of the Great Return March in Gaza, responds to Israeli conscientious objector Hillel Garmi, who said his decision to refuse the draft is partly inspired by Artema’s acts of civil disobedience.  >>>

 

Gaza children killed by Israeli snipers, air attack  >>>

 

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Der Arbeitsbeginn an Wohneinheiten in Siedlungen der Westbank stieg im zweiten Quartal 2018, das sind im Vergleich zum Vorquartal 187 Prozent mehr. Die «Jerusalem Post» sieht darin möglicherweise die ersten Anzeichen für einen echten Aufwärtstrend der Bautätigkeit jenseits der «grünen Linie»  >>>

 

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18. 9. 2018


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