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FreiTAG - 29. 8. 2014 - 09:07

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Waisen in Gaza: Hunderte Kinder haben durch die israelischen Bombardierungen ihre Eltern verloren

Der 11-jährige Amir Hamad umarmt seine vier Monate alte Schwester fest und sagt voll Überzeugung: "Sie wird mich Papa und Mama nennen."

Wie hunderte Kinder im Gazastreifen sind Amir und seine vier Brüder und Schwestern durch die israelischen Bombardierungen zu Waisen geworden.

 "Ich wäre lieber tot als allein geblieben ohne meine Mutter und meinen Vater", fährt der Junge fort. "Meine Eltern haben gerade einen Kaffee getrunken nach dem Fastenbrechen, als eine Bombe auf unser Haus fiel. Ich habe beide auf dem Boden gesehen und wußte, dass sie tot sind", erinnert er sich.
Etwas weiter weg lag auch sein 6-j. Bruder Nour, "mit dem Gesicht voller Blut". Zwei Sanitäter haben ihn mitgenommen", fährt er fort und schaut auf seinen Bruder, der sich später erholte.

"Ich werde mich um meine Brüder und Schwestern kümmern", verspricht er und sagt dann: "Aber jetzt ich habe Angst, dass meine Eltern nicht mehr zu mir zurück kommen." Das israelische Bombardement, das ihr Haus im Norden des Gazastreifens zerstörte, tötete noch weitere vier Mitglieder der Familie Hamad.

Seit dem Tod der Eltern leben die Geschwister bei Afaf, der 60-j. Großmutter mütterlicherseits, die auch durch den Krieg aus ihrem Haus vertrieben worden ist. "Ich werde meine Enkel niemals im Stich lassen, ich werde sie aufziehen, wie ich meine Tochter aufgezogen habe", sagt sie. Auch wenn sie und ihr 70-j. Mann nicht wissen, wie sie für alles Nötige sorgen können: "Wie sollen wir für ihre Bildung aufkommen?", fragt sie unter Tränen.

Mehr als 2.000 Tote, die meisten Zivilisten

[...] Seit Dienstag Nacht ist ein permanenter Waffenstillstand in Kraft.

Bissane Daher verlor ihre Eltern und ihre Brüder in einem Bombardement. "Wir waren alle zu Hause. Wir hatten keine Bomben und keine solchen Sachen, aber sie haben unser Haus bombardiert, während wir drin waren: jetzt sind Mama, Papa und meine Brüder im Paradies", sagt sie. Sie hat den Kopf verbunden, die Erinnerung an den Angriff auf das Haus der Familie im Norden von Gaza-City.
"Als ich aufwachte, hatte ich die Augen voller Sand (...). Ich möchte so gerne Papa und Mama wieder sehen", sagt das 8-j. Mädchen, das 6 Stunden unter den Trümmern lag, bis die Notfall-Helfer sie fanden. >>>

 

30% der bei den Angriffen auf Gaza getöteten Menschen waren Minderjährige. - Mehr als 2.100 Palästinenser wurden getötet, die meisten Zivilisten, 10.600 Kinder wurden verletzt. Mehr als 450.000 Palästinenser, ein Viertel der Bevölkerung, mussten ihre  Wohnung aufgeben und sind jetzt Binnenflüchtlinge. Man hat begonnen, die israelischen Logistik-Einheiten, Panzer- und andere Einheiten für Kriegstechnik auf andere Landesteile zu verlegen.  Die Kampfdivisionen sind aber lt. "Yedioth Aharonot", der weites verbreiteten Tageszeitung, in hoher Alarmbereitschaft. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=52187  Zusammenfassung: K. Nebauer

Leserbrief zum Thema: Humanitäre Hilfseinsätze: Helfer geraten zur Zielscheibe - Dr. med. Ashraf Dada - PalMed Deutschland e.V.

Ich begrüße den Beitrag des Deutschen Ärzteblattes zum Thema „Humanitäre Hilfseinsätze: Helfer geraten zur Zielscheibe“ und Danke Frau Heike Korzilus für den gelungenen und interessanten Beitrag.

Die Behinderung oder gar Tötung von Ärzten, Pflegekräften, Sanitätern und medizinischem Assistenzpersonal in Kriegssituationen, ist eine äußerst negative Entwicklung, die den besonderen Schutz der medizinischen Helfer gefährdet und unbedingt zu verhindern ist. Dieser besondere Schutz Helfer ist durch internationale Vereinbarungen strikt geregelt. Lt. der vierten Genfer Konvention stellt der absichtliche Angriff auf Helfer oder die absichtliche Behinderung medizinischer Rettungskräfte, um zu verhindern, dass Verwundete eine medizinische Versorgung erhalten, ein Kriegsverbrechen dar. Ich möchte - als Ergänzung zum oben genannten Beitrag - auf die aktuelle dramatische Lage der medizinischen Helfern in dem Gaza-Streifen hinweisen.

Nach einem Report von Amnesty International (AI) vom 07. August 2014 wurden Ärzte, Krankenschwester und Belegschaft von Ambulanzeinrichtungen von der israelischen Streitkräfte absichtlich attackiert. Bis zum heutigen Tag (27. August 2014) wurden in Gaza 13 von insgesamt 32 Krankenhäusern und 14 medizinische Behandlungszentren durch die israelischen Angriffe beschädigt. Nach WHO-Angaben (Report Nr.3 zum aktuellen Gaza-Krieg) wurden 10 Krankenhäuser und 34 von insgesamt 75 medizinischen Versorgungszentren komplett geschlossen.

Die Attacken in Gaza hatten nach Angaben des „Euro-Mediterranean Human Rights Network“ (EMHRN) bislang zum Tod von 23 medizinischen Bediensteten und Helfern geführt (EMHRN, stand 25.08.2014), darunter auch ärztlichen Kollegen.

Inzwischen hat die Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eine Untersuchung zu den Angriffen auf Helfern und Rettungskräfte angekündigt und eine Vermischung zwischen humanitären und militärischen Zielen eine klare Absage erteilt und kategorisch abgelehnt.

Wir Ärzte, Helfer und Rettungskräfte müssen unsere Stimme laut erheben, um diesen besonderen Schutz nicht zu gefährden. Denn wir werden durch Kriege und politische Gewalt herausgefordert. Es entstehen durch die Konflikte grundlegende Probleme der öffentlichen Gesundheit, die von uns zu meistern sind.

Die Verhütung solcher militärischen Auseinandersetzung ist deshalb eine zentrale Aufgabe nicht nur der Politik sondern auch der Ärzte und des medizinischen Personals. Ich bin deshalb der Meinung, dass die Ärzteschaft als ein starker Fürsprecher nicht nur für die Versorgung von Kriegsopfern fungiert, sondern auch für die Prävention der medizinischen Katastrophen.

Aufgrund dieses Mandats ist die vorliegende Situation in Gaza für uns Mediziner belastend und kaum ertragbar. Während wir uns für ein Ende der massiven Bombardierung des Gaza-Streifens einsetzen, die nach WHO-Angaben in erster Linie Zivilisten (Frauen und Kinder) trifft, müssen wir verstehen, dass Gerechtigkeit, Souveränität und Selbstbestimmung bei der gesundheitlichen Versorgung elementare Grundrechte sind, die für alle Menschen auch während einer militärischen Auseinandersetzung gelten, und zwar unabhängig von Rasse, Herkunft, Religion oder etwa weltanschauliche Orientierung. Das ist der Maßstab unseres Berufs seit Jahrhundert und das gilt Selbstverständnis auch für die Menschen in Gaza.

Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1398 / B-1206 / C-1150, Korzilius, Heike

Dr. med. Ashraf Dada
PalMed Deutschland e.V.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59661/Aerzteorganisation-fordert-komplettes-Waffenembargo-fuer-Gaza-Krieg
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59685/Gaza-Internationales-Rotes-Kreuz-will-Angriffe-auf-Zivilisten-untersuchen

Der Sprecherkreis von KoPI  . Frau  Dr. Angela Merkel  Bundeskanzlerin  Bundeskanzleramt -  Schlossplatz 1 -  10178 Berlin

 Herrn  Frank-Walter Steinmeier -  Bundesaußenminister -  Werderscher Markt 1 -  10117 Berlin  den 28.08.2014 -
 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Minister, der Sprecherkreis des 'Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden' bittet Sie nachdrücklich bei der bevorstehenden Sitzung des Europäischen Rats am 30.08.2014 für die vollständige und endgültige Aufhebung der Blockade von Gaza einzutreten sowie die Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel zu fordern bis Israel das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser achtet und einhält, und ferner die Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern, von denen mehrere im Zusammenhang mit der Freilassung von Gilad Shalit bereits entlassen, aber quasi umgehend wieder inhaftiert worden sind.

 In der Anlage übersenden wir Ihnen ein Schreiben von ECCP, der Europäischen Koordination von Vereinigungen und Kommissionen für Palästina, das von deren Mitgliedern zeitgleich an alle EU-Regierungenchfs und Außenminister der Mitgliedsregierungen versandt wird und in dem unsere oben genannten dringenden Anliegen ausführlich dargelegt werden.

 Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Zustimmung  und verbleiben mit den besten Grüßen

 Der Sprecherkreis von KoPI
 Matthias Jochheim (IPPNW), Beate Gilles (pax christi), Gabi Bieberstein (internationaler Versöhnungsbund),
 George Rashmawi (Palästinensische Gemeinde Deutschland), Gisela Siebourg (Deutsch-Palästinenesiche Gesellschaft)


Mitte September erscheint bei Haffmans & Tolkemitt der lang vergriffene Sachbuch-Bestseller Die ethnische Säuberung Palästinas von Ilan Pappe.

Dieser Titel wurde noch nicht im Buchhandel angeboten!

Bei seiner Erstveröffentlichung 2007 sind von Die ethnische Säuberung Palästinas innerhalb eines Jahres 20.000 Exemplare verkauft worden. Nun ist der Titel erstmals im Buchhandel erhältlich!

Die Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen in Palästina im Juni diesen Jahres waren der Auslöser für die schwersten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina seit über zehn Jahren. Zum Glück für die Bevölkerung ist nun nach langen sieben Wochen, die von gegenseitigen Raketenbeschüssen und tausenden zivilen Opfern bestimmt waren, der Waffenstillstand ausgerufen worden. Doch in den Medien, den sozialen Netzwerken, aber auch in den Familien und am Arbeitsplatz wird weiterhin scharf diskutiert; der Diskussionsboden ist in Deutschland angereichert durch die besondere Verbindung, die unser Land zu Israel hat. Nach wie vor besteht das Bedürfnis, den israelisch-arabischen Konflikt zu verstehen, der mit einer Waffenruhe lange nicht gelöst ist.

Pappe tritt in Die ethnische Säuberung Palästinas Beweis an, dass der Gründung seines Heimatlandes Israel eine planvolle ethnische Säuberung vorangegangen ist... Sich der historischen Wahrheit zu stellen, ist für Pappe eine moralische Entscheidung, ein erster Schritt, der getan werden muss, wenn die Spirale der Gewalt aufhören und die Versöhnung zwischen Palästina und Israel eine Chance haben soll. In seinem Buch dokumentiert er die Vertreibung von 800.000 Menschen vor, während und nach der Gründung Israels. Zwei Monate vor dem Ende der britischen Verwaltung Palästinasam 10. März 1948, trifft sich im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptquartier der Untergrundmiliz Hagana, eine Runde hochrangiger zionistischer Politiker. Sie verabreden die Endfassung eines Masterplans zur Vertreibung der arabischen Bevölkerung ...

Ilan Pappe, geboren 1954 in Haifa als Sohn deutscher Juden, studierte in Jerusalem und promovierte in Oxford. Er war Leiter des Friedensforschungsinstituts und der Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva und lehrte bis Anfang 2007 politische Wissenschaften an der Universität Haifa. Pappe geriet nach der Veröffentlichung seines Buches in Konflikt mit der Uni und wurde von seinen Landsleuten heftig kritisiert. Er sah sich schließlich gezwungen, nach London zu ziehen.

 

 

Die ethnische Säuberung Palästinas
Ilan Pappe
Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff
Haffmans & Tolkemitt

ISBN: 9783942989862 . Vorgänger ISBN: 9783861507918 - 416 Seiten - 19,95 EUR - Gebunden mit Schutzumschlag - Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 17.09.2014

Die ethnische Säuberung Palästinas ist ab sofort vormerkbar. Wenden Sie sich gerne an Ihren Vertreter oder an mich, wenn Sie den Titel in Ihr Sortiment aufnehmen möchten. Oder bestellen Sie direkt bei Prolit.

»WER DEN KERNKONFLIKT IM NAHEN OSTEN BESSER VERSTEHEN WILL, SOLLTE DAS MIT VIEL HERZBLUT GESCHRIEBENE BUCH VON ILAN PAPPE LESEN. Die ethnische Säuberung Palästinas gehört zu jenen dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts, die von interessierter Seite gerne verdrängt werden. ... Pappe geht es explizit darum, die Mechanismen der ethnischen Säuberung von 1948 zu untersuchen. Doch er will auch das kognitive System ergründen, das es der Welt und den Tätern ermöglichte, die von der zionistischen Bewegung 1948 begangenen Verbrechen zu vergessen oder zu leugnen.« Marcel Pott, Deutschlandfunk

»FLUCHT ODER VERTREIBUNG? ODER GAR EINE GEPLANTE ETHNISCHE SÄUBERUNG? Dies sind noch immer Kernfragen des palästinensisch-israelischen Konfliktes. ... Die Tragik der jüdisch-arabischen Beziehungen besteht auch im Leugnen jener grundlegenden historischen Fakten, die mit zur Gründung Israels geführt haben.«
Heiko Flottau,
Süddeutsche Zeitung

»EIN NOTWENDIGES BUCH.« Rolf Michaelis, DIE ZEIT

 


Beschreibungstext:

Die ethnische Säuberung Palästinas: Ilan Pappe dokumentiert die Vertreibung von 800.000 Menschen vor, während und nach der Gründung Israels. Zwei Monate vor dem Ende der britischen Verwaltung Palästinas im Auftrag der UN, am 10. März 1948, trifft sich im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptquartier der Untergrundmiliz Hagana, eine Runde hochrangiger zionistischer Politiker.
Eingeladen hat David Ben Gurion, später Ministerpräsident Israels. Mit dabei sind Politiker und Militärführer wie unter anderem Yigal Allon (später Außenminister), Moshe Dayan (später Verteidigungs- und Außenminister), Yigael Yadin (später stellvertretender Ministerpräsident), Yitzchak Rabin (später Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger). Sie verabreden die Endfassung eines Masterplans zur Vertreibung der arabischen Bevölkerung: „Plan Dalet“ (Plan D). Das Land - nur zu elf Prozent im Besitz der jüdischen Einwanderer, die nicht einmal ein Drittel der Einwohner stellen - soll systematisch freigemacht werden für eine endgültige jüdische Besiedelung, und hierzu ist jedes Mittel recht.
Noch unter britischem Mandat beginnt eine Serie von zionistischen Angriffen auf palästinensische Dörfer und Stadtviertel, werden eine Viertelmillion Menschen im eigenen Land entwurzelt. Es kommt zu Massakern, bei denen gemordet, vergewaltigt und geplündert wird. Nach der Unabhängigkeit Israels werden 531 Dörfer und elf städtische Siedlungen mit Waffengewalt geräumt, 800.000 Palästinenser zur Flucht gezwungen, ihre Häuser samt Mobiliar dem Erdboden gleichgemacht und die Ruinen vermint, damit die Vertriebenen nicht zurückkehren können.
Anhand von Augenzeugenberichten, Tagebuchauszügen und Dokumenten aus Militärarchiven, die lange unter Verschluss gehalten wurden, zeichnet Ilan Pappe ein Bild der Ereignisse zwischen 1947 und 1948, das der offiziellen Geschichtsdarstellung und dem Gründungsmythos Israels in entscheidenden Punkten widerspricht.
Pappe tritt den Beweis an, dass der Gründung seines Heimatlandes Israel eine planvolle ethnische Säuberung vorangegangen ist. Er schildert die Chronologie der Ereignisse in Dörfern und Städten mit quälender Genauigkeit und zeigt, dass das Trauma der gewaltsamen und geplanten Vertreibung von beiden Seiten geleugnet wird: Die offizielle israelische Geschichtsschreibung stellt die Vertreibung der arabischen Bevölkerung als freiwilligen Auszug hin, die Palästinenser sprechen von der „Nakba“, der Katastrophe, als sei es ein Naturereignis, das sie ereilt hat. Aber sich der historischen Wahrheit zu stellen, ist für Pappe eine moralische Entscheidung, ein erster Schritt, der getan werden muss, wenn die Spirale der Gewalt aufhören und Versöhnung zwischen Palästina und Israel eine Chance haben soll.

Miriam Koruschowitz - Haffmans & Tolkemitt GmbH - Rogner & Bernhard GmbH & Co. VerlagsKG
Inselstr. 12 - 10179 Berlin - www.haffmans-tolkemitt.de - www.rogner-bernhard.de - koruschowitz@haffmans-tolkemitt.de

Jahresbrief 2014 - Sumaya Farhat-Naser - 28.8.2014 - Liebe Freunde, seit Wochen will ich schreiben. Doch ich fühle mich wie gelähmt, denn was soll ich schreiben.  Ich schreibe einige Zeilen, dann kann ich nicht mehr, ich höre auf. Ich suche nach Hoffnungszeichen, ich brauche Ermutigung und Kraft. Heute ist der erste Tag der Waffenruhe, ich schreibe meinen Brief an Euch zu ende. Ich weiss , viele Freunde warten auf eine Meldung von mir.

Der Krieg ist erschreckend brutal, die Zerstörung ist kaum vorstellbar und schwer messbar.  Die Zahl der getöteten überstieg zwei Tausend Menschen und  die Verletzten über 12 000 Menschen, viele von ihnen werden unter Verletzungen sterben. Die Mehrheit der Toten und verletzten sind von der Zivilen  Bevölkerung, mehr als ein Drittel der Opfer sind Kinder und Frauen. Die Wasser- und Elektrizitätswerke wurden zerbombt, sodass die Katastrophe sich  vervielfacht.   Die Infrastruktur ist total zerstört, die Versorgung von Lebensmittel, Medikamente, medizinische Geräte sind sehr eingeschränkt verfügbar. Den Überlebten droht der Tod durch fehlende Versorgung an Wasser und medizinische Versorgung. Die Zahl der Verschwundenen ist schwer zu registrieren, denn unter den Trümmern sind Hunderte, wohl möglich bereits verwest.    Die ganze Gesellschaft, vor allem die Kinder, sind hoch traumatisiert.   Das sind die Folgen des Krieges. 


Endlich beschlossen die palästinensischen politischen Parteien in Gaza und der Westbank eine gemeinsame Einheitsregierung zu bilden und die Versöhnung, die von Israel, USA und manchen europäischen Ländern nicht gewollt war, fand endlich nach sechs Jahren statt. Israel beschloss diese Regierung zu unterbinden. Drei israelische Siedler bei Hebron sind verschwunden und nach drei Wochen getötet aufgefunden.

In diesen drei Wochen waren als Rache 18 Palästinenser getötet worden vom Militär oder den Siedlern. Ein siebzehnjähriger Palästinenser aus Jerusalem ist auf dem Weg zur Mosche zum Morgengebet von israelischen Fanatiker gekidnappt, gefoltert und lebendig verbrannt worden. Aufruhr und Demonstrationen im Raum Jerusalem und überall brachen aus. Mehr als 500 Palästinenser sind verhaftet worden, unter ihnen 56 Männer, die kurz davor durch Verhandlungen freigelassen wurden. Mehrere Häuser darunter zweier Verdächtigten, worin mehr als 20 Personen wohnen, sind vom Militär zerstört worden. Die Beweise fehlen und die zwei Männer sind nicht gefasst worden. Hamas hat eindeutig betont, dass das Verbrechen nicht auf Anordnung von Hamas geschah.
Dennoch Israel beschuldigte Hamas als mögliche Urheber und beschloss den Krieg auf Gaza. Hamas- und andere Kämpfer wie Jihad Islami feuerten hunderte von Raketen auf Israel und versetzte Horror und Schrecken, sodass Tausende Israelis in Bunker  sich versteckten und sie Wochenlang dort leben musste. Der Krieg begann und  die Folgen sind für beide Seiten erschreckend. Für Israel zwar keine zivile Tote, doch viele verletzte und fast  hundert getötete Soldaten und viele Verletzte. >>>

Video: Israeli soldiers fire tear gas at 6-year-old children on their way to school - Rania Khalek - The new school year started four days ago in the occupied West Bank, and Israeli soldiers have fired tear gas and hurled stun grenades at Palestinian elementary school students on at least two occasions already.

In the Nablus-area village of Burin, which is surrounded by illegal Jewish-only Israeli settlements, Israeli forces stormed an elementary school Wednesday, firing tear gas and stun grenades at students after a settler’s vehicle traveling nearby the school was allegedly hit with a rock thrown by a Palestinian youth.

Many children were treated at the scene for tear-gas inhalation, reported Ma’an News Agency. >>>

Palestinians threaten to turn to ICC if date not set for return to 1967 lines - Report: Netanyahu and Abbas held secret talks before Gaza truce signed; no official Palestinian, Israeli or Jordanian source confirms that meeting in Amman actually took place. - Barak Ravid and Jack Khoury - The Palestinians plan to turn to the United Nations Security Council on September 15 to demand a deadline be set for Israel's withdrawal to 1967 borders, senior Fatah official Nabil Shaath told the Palestinian news agency Ma'an on Thursday. If the Security Council rejects the initiative, Shaath said, the Palestinians would open their case against Israel at the International Criminal Court. This is part of the "diplomatic surprise" Palestinian President Mahmoud Abbas promised last week, Shaath said. >>>

Israel's Cardinal Fault - The Muses and Death - Shlomo Sand - When the muses thunder, the guns stay silent. The adage, habitually inverted, is inaccurate. - The propaganda sirens are never as loud as when the cannons, the planes and helicopters buzz and spit their fire. The television chains, in Israel and elsewhere, with their journalists, commentators and special correspondents have, between the advertising, presided over the spilled blood which few amongst them appear to attach much importance.

A majority of the viewers and listeners, not least the leaders of the Western world, have reacted no differently. The latter, after having expressed their support to the Israeli operation, have waited until the onset of the humanitarian catastrophe to utter a discrete rebuke. It is simpler to lament past tragedies (the ‘duty of memory’), than to open one’s eyes, wide, to the tragedies before us. >>>


Palestinians support resistance in post-Gaza reality -  (AIC)  - This growing Palestinian support for resistance as the recent Gaza conflict evolved demonstrates the failure of Israeli tactics, which targeted Gaza's civilian population in order to weaken Hamas. Palestinian officials report that Israel began implementing the terms of the ceasefire agreement signed in Cairo as life began returning to a new normal in Gaza. Palestinian farmers returned to their fields and fishermen began venturing out to the sea again as the Israeli imposed buffer zones on the sea and land have been drastically reduced.  Hamas leader in the Gaza Strip, Ismail Haniyeh, greeted thousands of Palestinians in a massive victory rally following signing of a long-term ceasefire agreement with Israel. He hailed the people of Gaza and the resistance for their steadfastness in battle. "The war began with fire on Haifa and ended with fire on Haifa," Haniyeh said, adding “it is not possible to express this victory with words and speeches". >>>

S T A T E M E N T - on the ceasefire in Gaza - "We welcome the ceasefire agreement in Gaza that brings an end to the suffering and loss of life, particularly among civilians. The humanitarian situation in Gaza must now be urgently addressed and we call on the parties to respect the ceasefire. We commend Egypt's mediation efforts and urge the Israelis and Palestinians to seize this opportunity to negotiate a comprehensive and sustainable agreement. Simply returning to the situation before the latest conflict is not an option.

A sustainable agreement should address all the root causes of the conflict and bring fundamental change to the situation in Gaza. The socio-economic conditions should be improved by ending the Gaza closure regime. The Palestinian government of national consensus, under the leadership of President Abbas, should exercise effective administration of the Gaza Strip. Hamas and other militant groups must stop all threats to Israel. A durable peace can only be achieved through the resumption of the Middle East peace process, leading to a two state solution.

The EU is ready to contribute, together with the international community, to a lasting solution meeting the legitimate security, humanitarian and socio-economic needs of the Israeli and Palestinian peoples."
Quelle




Pink Floyd’s Roger Waters: Why moral perversity of U.S. position in Gaza is stunning - I think it's safe to say that if U.S. neighborhoods were living under siege, folks like Rand Paul wouldn't take it - The carnage in Gaza continues after the latest collapse of cease-fire talks and over four weeks of asymmetrical bombardment by Israel. With the death of more than 2,000 Palestinians, and the displacement of hundreds of thousands more, the complicity of the American government has been exposed to the world as never before. Yet the mantra repeated ad nauseam by the U.S. government and media alike remains the same: Israel has a right to defend itself.

The moral perversity of the U.S. position is stunning. How can the U.S. government ask Israel to be more careful about civilian lives while simultaneously arming and then rearming the IDF so it can more effectively inflict such devastation on an imprisoned and occupied people? >>>

28. 8. 2014

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Westliche Medien-Propaganda bei der Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt
Dem kürzlichen Gazaangriff fehlte im Hinblick auf das internationale Recht jegliche Rechtmäßigkeit.
 Die Medien scheinen diesen Punkt ignoriert zu haben.

Über den israelisch-palästinensischen Konflikt wird ausführlich von westlichen Nachrichtenmedien berichtet. Flaggschiffe der freien Medien wie der “Guardian”(England), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Deutschland) oder die New York Times (USA) haben den letzten israelischen Angriffen auf den Gazastreifen viel Platz in ihrer Zeitung eingeräumt. Die meisten westlichen Staaten sind standhafte Verfechter der israelischen Politik. Die westlichen liberalen Nachrichtenmedien beinhalten konsequent die sich wiederholenden Propaganda-Themen, die die israelischen über die palästinensischen Interessen stellen. Um die westliche Medienpropaganda besser zu verstehen, könnte es sich lohnen, einige dieser Themen zu konkretisieren, die während des kürzlichen israelischen Angriffs auf Gaza auftauchten.

Israel antwortet
Die reguläre Schlagzeilen und Titelseiten-Nachtrichten-Berichterstattung vermittelt die israelischen und palästinensischen Aktionen auf spezielle Art: Israel wird üblicherweise als derjenige beschrieben, der auf palästinensische Provokationen reagiert. Während des letzten israelischen Angriffs auf Gaza betonten die Nachrichtenmedien in zahllosen Artikeln, das israelische Militär  habe auf die Raketenangriffe der Hamas geantwortet. Zum Beispiel argumentierte die deutsche Presse, Israel zögere, für den Raketenangriff aus Gaza Vergeltung zu üben (FAZ.NET, 9. Juli 2014),  “hat die Angriffe erwidert” (Bild.de, 10. Juli 2014) oder “antwortet auf die Raketenangriffe” (Spiegelonline, 11. Juli 2014).

Diese Themenrahmen beinhalteten eine Grundstruktur aus Ursache (Hamas) und Wirkung (gewaltsame Konfrontation), die eine besondere Lösung fördert (israelische Militäroffensivaktionen, um die Raketen der Hamas zu unterbinden). Diese Aufteilung der Vorfälle schließt nicht nur eine subjektive Narrative ein, die eine gewaltsame Lösung auf Kosten der diplomatischen Lösung unterstützt hat, sondern stand auch im Widerspruch zu verfügbaren Beweismitteln. Zu Beginn des kürzlichen Angriffs auf Gaza hatte Israel den Mord an drei israelischen Jugendlichen als Vorwand genutzt, um Mitglieder der Hamas einzuschüchtern und die Formierung einer palästinensischen Einheitsregierung zu sabotieren. 

In der Zwischenzeit waren Hunderte von Palästinensern inhaftiert und mehrere getötet worden. Diese Aktionen mitsamt Israels Blockade des Gazastreifens und Besetzung der Westbank haben den Raketenbeschuss der Hamas ausgelöst.

Terroristen und Extremisten sind immer (nur) auf der palästinensischen Seite
Die propagandistische Darstellung von Ursache und Wirkung in dem Gaza-Konlikt betraf auch die verschiedenen involvierten Akteure. In den regulären Mediennachrichten über Gaza werden Hamas und ihre Mitglieder oft (meistens! I.Ge.) als Terroristen oder Extremisten abgestempelt. Diese Darstellung wurde durch die Strategie der Hamas, wahllos Geschosse primitiver Technik auf israelisches Gebiet abzufeuern, noch begünstigt. Andererseits wurden der israelische Staat und sein Militär selten als Staatsterroristen oder als andere ruchlosen Akteure dargestellt, trotz Israels willkürlichem Einsatz hochtechnologischer Waffen in dichtbesiedelten Gebieten.

Gemäß internationalem Recht hat die Hamas das Recht, sich Israels Besetzung zu widersetzen als Teil des palästinensischen Kampfes für Selbstbestimmung. Natürlich kann man das willkürliche Raketenabfeuern der Hamas kaum rechtfertigen. Jedoch, hat der Wissenschaftler, Norman Finkelstein, argumentiert: “Rechtlich gesehen kann man die politische Besonnenheit der Hamas- Strategie hinterfragen (willkürlich selbsthergestellte Geschosse auf Israel abzuschießen). Aber das Recht ist nicht eindeutig dagegen, während die Skala der Moral zu ihren Gunsten schlägt.”

Im Gegensatz haben internationale Rechtsexperten betont, dass Israels Angriffe auf den dicht bevölkerten Gazastreifen auf Kriegsverbrechen hinauslaufen könnten. Die Experten machten darauf aufmerksam, dass Israels Aktionen Terrorismus darstellen könnten: “Die meisten der schweren Bombardierungen in Gaza haben keine akzeptable militärische Rechtfertigung und scheinen stattdessen dazu gedient zu haben, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren.”

Diese Fakten wurden aufgrund der positiven Beschreibung der israelischen Akteure durch die westlichen Nachrichtenmedien weitgehend verfälscht, was sehr wahrscheinlich die Rechtmäßigkeit von Israels Aktionen aufgewertet hat, während die Aktionen der Palästinenser delegitimiert zu sein schienen.

Israel befindet sich im Krieg
“Kriege töten Menschen, darunter Lehrer in ihren Klassenräumen, Schwestern in ihren Krankenhäusern und Bauern auf ihren Feldern”, stellte ein Leitartikel, “über das Töten von Kindern in Gaza” in der britischen liberalen Zeitung, “The Guardian”, fest. Krieg ruft Assoziationen von Reziprozität und Heroismus hervor: Kriege zwischen zwei gleich starken Seiten und kräftezehrende Aufgaben für die Soldaten. Darüber hinaus beinhaltet der Kriegskontext, dass der Tod von Zivilpersonen Opfer darstellt – als tragische Ergebnisse des Krieges.

Der “Kriegs”-Kontext” wurde von den westlichen Nachrichtenmedien benutzt, als sie über die Vorfälle in Gaza berichtet haben. “Krieg” erzeugt einen Mythos, weil die Definition von Eigentum, ein größtenteils fehlender Faktor in Gaza war. Wie Carl von Clausewitz in seiner klassischen Abhandlung über den Krieg vermerkt: “ Im Wesentlichen bedeutet Krieg kämpfen,  denn das Kämpfen ist das einzige wirksame Prinzip bei den vielfachen Aktivitäten, die allgemein als Krieg bezeichnet werden.”

Haben Sie irgendeinen  Kampf in Gaza gesehen? Tatsächlich wurden laut B'Tselem mindestens 1.767 Palästinenser in Gaza getötet – darunter 431 Minderjährige, 200 Frauen und 85 Personen, die 60 Jahre oder älter waren – vom Zeitpunkt, wo der “Krieg” begann, bis zum 10. August 2014. Im gleichen Zeitraum wurden zwei israelische Zivilpersonen, ein Ausländer und 64 israelische Soldaten getötet. Diese Zahlen deuten auf ein Massaker hin, nicht auf einen Krieg. Dennoch verbargen die Nachrichtenmedien bei ihrer Bezugnahme auf den Krieg die Wirkungen unnötiger israelischer offensiver Aktionen und auch Israels Verantwortung für die toten Zivilpersonen.

Internationales Recht ablehnen
In einer ausgiebigem Studie über die Berichterstattung der New York Times (Israel-Palestine on Record, Verso 2007) im Hinblick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt fanden die Wissenschaftler, Howard Friel und Richard Falk, heraus, dass die Zeitung weitgehend versäumt hatte, unter Berücksichtigung der palästinensischen Rechte, die in internationalen Schriften verankert sind,  über den Konflikt zu berichten. Ähnlich hat auch die westliche Presse die israelischen Rechte gegenüber denen der Palästinenser begünstigt, wenn sie über Gaza berichtet hat.  Bei zahlreichen Themen haben die westlichen Medien “Israels Recht auf Selbstverteidigung” betont. Wir hören nicht viel über die Rechte der Palästinenser.

Fast die gesamte Welt stimmt einer Lösung des Konflikts zu, die auf der UN-Resolution 242 basiert, die eine Zweistaaten-Lösung vorschlägt: Die Anerkennung Israels in den Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 und die Anerkennung eines lebensfähigen palästinensischen Staates.  Die Resolution schließt Israels völligen Rückzug aus dem besetzten Gebiet ein sowie auch die Auflösung aller israelischen Siedlungen. Dieser Vorschlag wird von den Palästinensern (einschließlich Hamas), den 22 Mitgliedern der Arabischen Liga (und vom Iran) unterstützt und wurde in zahlreichen Resolutionen der UN-Generalversammlung vereinbart. Der rechtliche Kontext ist ebenfalls eindeutig. Laut Norman Finkelstein: “Das Recht ist sehr klar. Im Juli 2004 entschied das höchste juristische Gremium der Welt, der Internationale Strafgerichtshof, dass Israel keinerlei Anspruch habe, weder auf die Westbank, noch auf Gaza.  Sie haben auch keinen Anspruch auf Jerusalem. Laut dem höchsten juristischen Gremium der Welt  ist Ostjerusalem besetztes palästinensisches Gebiet. Der Internationale Strafgerichtshof entschied, dass sämtliche Siedlungen in der Westbank laut internationalem Recht illegal sind.”

Bedauerlicherweise gibt es ein entscheidendes Problem: Israel und die USA unterstützen nicht den internationalen Konsensus und lehnen die Entscheidungen des Internationalen Strafgerichtshofs ab. Seit 1989 stimmen sie jedes Jahr gegen die Resolution der UN-Generalversammlung, die “Friedliche Lösung der Palästinensischen Frage”, genannt wird. 

Diese Faktoren deuten darauf hin, dass palästinensische Rechte, nicht, wie im internationalen Recht verankert, von der westlichen Presse berücksichtigt werden, wenn diese über Gaza und den israelisch-palästinensischen Konflikt berichtet. Israel kann auf seinem Recht auf Selbstverteidigung kaum beharren, bis es die Besatzung beendet. Folglich konnte argumentiert werden, dass dem kürzlichen Gazaangriff gemäß dem internationalem Recht die Legitimierung gefehlt hat. Die Medien scheinen diesen Punkt nicht beachtet zu haben.

Übersetzt aus dem Englischen http://telesurtv.net/english/opinion/Western-Media-Propaganda-in-Coverage-of-the-Israel-Palestine-Conflict-20140821-0067.html von Inga Gelsdorf)

Geheimdienstminister: Israel erwog Wiederbesetzung von Gaza - Die Wiederbesetzung von Gaza wurde von der israelischen Regierung "ernsthaft erwogen", falls die Raketenangriffe der Hamas angedauert hätten. Die Möglichkeit bestehe nach wie vor, sagte der auch für internationale Beziehungen zuständige israelische Geheimdienstminister Yuval Steinitz laut einer Vorabmeldung gegenüber dem BBC-Interview-Format "Hardtalk. Steinitz betonte, er könne nicht ins Detail gehen: "Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass dies ernsthaft in Erwägung gezogen wurde >>>

Zurück in die Zerstörung - Nach 50 Tagen Krieg in Gaza: Israels Regierungschef Netanjahu verständigt sich mit Palästinensern auf Waffenstillstand. Ägypten will Grenzübergang Rafah öffnen - Karin Leukefeld - Nach einer Nacht voller Freudendemonstrationen und Feiern haben sich Tausende Palästinenser in Gaza am Mittwoch morgen auf den Heimweg gemacht. Viele werden dort, wo sie einst gewohnt haben, nur Trümmer vorfinden. In Israel wurde ein Mann beerdigt, der kurz vor dem am Dienstag vereinbarten Waffenstillstand von einer im Gazastreifen abgefeuerten Rakete getötet worden war.

Den ganzen Dienstag hatte die israelische Luftwaffe noch massive Angriffe auf den Küstenstreifen geflogen. Umgekehrt waren aus dem Gazastreifen mehr als 70 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Gleichzeitig hatten Medien darüber spekuliert, daß es einen Waffenstillstand geben könnte. Als am Abend der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, einen dauerhaften Waffenstillstandes ab 19 Uhr Ortszeit verkündete, schwieg Israel zunächst.

Am Mittwoch morgen schließlich bestätigte eine Armeesprecherin, daß der Waffenstillstand halte: »Seit Beginn des Waffenstillstandes haben die israelischen Streitkräfte keinen Angriff in Gaza gestartet, und es gibt keinen Raketenbeschuß auf Israel aus Gaza«, sagte sie.

Der stellvertretende Hamas-Vorsitzende Mssa Abu Marsuk sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan News, Israel habe zugestimmt, alle Grenzübergänge nach Gaza zu öffnen, damit humanitäre und Wiederaufbauhilfe den Küstenstreifen erreicht. Auch >>>

Does Israel Target Civilians? - Muhammad Ali Khalidi - The level of death and destruction in the Israeli offensive in Gaza has surpassed that reached in previous attacks on that narrow strip of land. At the time of the first 72-hour ceasefire, casualty figures among Palestinian civilians exceeded 1900 dead, with at least 73% (and up to 89%) of the fatalities being civilians, according to the United Nations. By contrast, Hamas, which allegedly targets civilians and is considered in the West to be a terrorist organization, has killed 64 Israeli soldiers and 3 civilians.

The proportion of civilian casualties has been similarly high in previous Israeli assaults on Gaza, as well as the war on Lebanon in 2006. This time, even US Defense Secretary Chuck Hagel, no stranger to the concept of “collateral damage,” has gone on the record to express concern about the number of Palestinian civilian deaths. With precision-guided munitions and a military that routinely describes itself as the “most moral army” in the world, why does Israel inflict such a huge ratio of combatant to non-combatant fatalities?

The standard justification given by Israeli leaders for the highly disproportionate civilian death toll is to accuse Hamas of hiding behind civilians or using civilians as human shields. Yet, that accusation has never been documented with hard evidence and it has been widely disputed by human rights organizations, like Amnesty International, Human Rights Watch, and the United Nations during this and previous conflicts, not to mention journalists covering the violence on the ground.  >>>

Störungsfrei und friedlich - Innenministerium bestätigt harmlosen Verlauf von Antikriegsdemonstration in Essen - Markus Bernhardt - Eine Kundgebung, zu der der nordrhein-westfälische Landesverband der Linkspartei gemeinsam mit der Linksjugend [’solid] Mitte Juli in Essen aufgerufen hatte, um unter dem Motto »Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten« zu demonstrieren, ist am heutigen Donnerstag Thema im Innenausschuß des nordrhein-westfälischen Landtags.

Unter dem Tagesordnungspunkt »Antisemitische Ausschreitungen am 18.07.2014 in Essen« wird das Ministerium für Inneres und Kommunales das Gremium über seine Erkenntnisse unter anderem zum damaligen Demonstrationsgeschehen informieren.

Die besagten Antikriegsproteste hatten zur einer medialen Kampagne gegen den Landesverband der demokratischen Sozialisten geführt, der maßgeblich vom rechten Flügel der Partei angeheizt worden war. Schon im Vorfeld der besagten Friedenskundgebung hatte Linke-Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn versucht, den NRW-Landesvorsitzenden Ralf Michalowsky und den ebenfalls aus NRW stammenden Bundestagsabgeordneten Niema Movassat dazu zu drängen, ihre »Teilnahme an dieser Demonstration zu überdenken und abzusagen«. Außerdem bezichtigte Höhn seine Genossen in einer E-Mail »am Ende faktisch« einen Rahmen für jene »politischen Kräfte« zu liefern, »die wir gemeinsam bekämpfen wollen und müssen«.

Der brandenburgische Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (Die Linke) ließ es sich am Tag selbst nicht nehmen, auf einer von »Antideutschen« organisierten Gegenkundgebung aufzutreten, an der diverse Kriegstreiber und auch einzelne bekannte Rassisten teilnahmen und die zeitgleich zu den Antikriegsprotesten in Essen durchgeführt wurde (jW berichtete). Die Organisatoren der »antideutschen« Kriegskundgebung hatten – so geht es aus dem Bericht des Ministeriums hervor – darauf bestanden, in der Nähe der Friedenskundgebung zu demonstrieren. >>>

De Keyser, Véronique /Hessel, Stéphane

Palästina: das Versagen Europas


Übersetzung von Ulrike Bokelmann/Barbara Heber-Schärer
1. Auflage Mai 2014 - 208 Seiten - 20,4 x 13,5 cm, Klappenbroschur - ISBN 978-3-85869-588-8
Rotpunktverlag.ch

CHF 25,00 € 19,90 bestellen
Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich,

 

Stéphane Hessels Plädoyer für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts, die die Rechte des palästinensischen Volkes respektiert - Europa muss sich für Palästina engagieren - Stéphane Hessel hat sich seit jeher für die Verteidigung der Menschenrechte eingesetzt, insbesondere auch für die Sache des palästinensischen Volkes. Während der israelischen Blockade hat er sich nach Gaza begeben. Um seiner Empörung über die Gleichgültigkeit der europäischen Institutionen, die die Situation Palästinas zu einer veritablen humanitären Tragödie verkommen ließen, Ausdruck zu geben, hat er gemeinsam mit Véronique De Keyser das vorliegende Buch geplant. Sie tauchen ein in die jüngste Geschichte des Nahostkonflikts; all die verpassten Gelegenheiten, die widersprüchlichen Haltungen, die Verweigerung des Dialogs mit dem Sieger der palästinensischen Parlamentswahlen empfinden sie als zutiefst beschämend.

Aber das Buch blickt auch in die Zukunft: Welche Lösungen sind denkbar? Wie kann dem Völkerrecht zum Durchbruch verholfen werden? Welche Bedingungen braucht es für einen dauerhaften Frieden, an den auch die palästinensische Jugend noch glauben kann? – Beherzt, offen und höchst differenziert laden uns Hessel und De Keyser ein, die Hoffnung zu bewahren.

-Presseecho-
»Mit einem bisher unbekannten Zugang zeigt uns dieses fundiert recherchierte, gut geschriebene und übersetzte Buch (...), dass die Wirklichkeit in Palästina – ab er auch anderen Ländern – nur noch mit »absurd« und mit der Figur des »Sisyphos« der griechischen Mythologie oder dem »lachenden Sisyphos« von Albert Camus umschrieben werden kann.« - Hanspeter Stalder, Nahostfrieden, 15. August 2014. - Die ganze Besprechung kann hier nachgelesen werden.

»De Keysers Sprache ist knapp und konzentriert, zugleich anschaulich und bildkräftig (übrigens hervorragend übersetzt). Sie schafft es nicht nur, in wenigen Sätzen unendlich verwickelte Sachverhalte wie das EU-Assoziierungsverhalten verständlich zu machen, sie findet auch überaus treffende Formulierungen zur Charakterisierung der EU-Politik.« - Peter Blastenrein, titel-kulturmagazin, 11. Juli 2014 - Hier kann man die vollständige Buchbesprechung nachlesen.

Dieses Buch könnte der letzte Versuch sein, die Kluft zwischen gesundem Menschenverstand und der gefesselten Politik zu überwinden. »Denn er ist von einem schon gestorbenen Vertreter der Befreiung, Stephane Hessel, und einer quicklebendigen amtierenden Abgeordneten des Europäischen Parlamentes geschrieben. Hessel und Veronique de Keyser haben es geschafft, die Empörung nicht beiseite zu lassen und dennoch einen Weg zu zeigen, wie die Völker in Nahost mit ein wenig Hilfe der Europäischen Union den Frieden erreichen können.« Lesen Sie hier die ganze Besprechung von Rupert Neudeck.

Kultur und Protest in Palästina - Projektionsfläche des Widerstands - Eine aktuelle Studie des Arabisten David Kreuer belegt, dass unter jungen Palästinensern der bewaffnete Kampf gegen Israel nicht die erste Option ist. - Einblicke von Joseph Croitoru -

Die jüngste kriegerische Auseinandersetzung zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen hat im Westjordanland junge Palästinenser wieder auf die Straße getrieben. Ihre Protestkundgebungen, die auch diesmal in einen Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt mündeten, sind zwar die bekannteste Form ritualisierten palästinensischen Widerstands. In ruhigeren Zeiten aber sind sie unter palästinensischen Jugendlichen alles andere als dominierend. Sie ziehen, wie aus einer gerade erschienenen Feldstudie des deutschen Arabisten David Kreuer hervorgeht, vielmehr die kulturelle Selbstbehauptung dem bewaffneten Kampf als Akt des Widerstands vor. . >>>


Jörg Gertel / Rachid Ouaissa (Hg.)  -
Jugendbewegungen - Städtischer Widerstand und Umbrüche in der arabischen Welt - Die arabischen Großstädte sind prominente Orte, an denen sich Widerstand und Protest gegen Ungerechtigkeit, Willkür, Armut und Ausgrenzung artikulieren und öffentlich sichtbar werden. Jugendliche, die Hauptinitiatoren des Arabischen Frühlings, stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Band beleuchtet ihre alltäglichen Handlungsspielräume im Rahmen wirtschaftlicher Zwänge und staatlicher Kontrolle sowie ihre Rolle in politischen Ordnungen. Die Beiträge zeigen, wie Widerstand und neue Initiativen die aktuellen Gesellschaftsentwürfe verändern und wie neue Vorstellungen von Heimat verhandelt werden. Die intensiven Studien vor Ort bieten einen differenzierten Blick auf das breite Spektrum des Jugendlichseins in den Städten der arabischen Welt.  >>>

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann - Amt des Oberbürgermeisters  Römerberg 323  60311 Frankfurt/M. -  Nicht in unserem Namen

 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Feldmann, angesichts der gegenwärtigen Situation im Gazastreifen und im Westjordanland betonen unsere Politiker Unisono das Recht Israels auf „Selbstverteidigung“. Sie, Herr Feldmann, erklären am 9.7.2014 im Namen der Frankfurter Bevölkerung „Solidarität mit Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv“. Auch positionieren Sie sich einseitig, indem Sie als unser aller Oberbürgermeister an einer Pro-Israel- Kundgebung und Westjordanland betonen unsere Politiker unisono das teilnehmen, auf der der Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) das Existenz-recht Israels für die Hessen zu einer Herzenssache macht und Frankfurts Dezernent Uwe Becker (CDU) unter Auslassung jeder Redlichkeit als Vertreter der Stadt Frankfurt eine vollkommen verzerrte Darstellung des Konflikts verbreitet, wenn er sagt : „Seit der Gründung am 14. Mai 1948 wird Israel bedroht. Es muss sich wehren. Israel hat den Sinai und Gaza verlassen und jetzt eine zusätzliche Bedrohung geerntet.“ Wer war der Angreifer vom Suezkrieg 1956 bis zum 3. Gazaüberfall?

Auch erklären Sie, Herr Feldmann, im Namen der Frankfurter Bevölkerung: „In Anbetracht der augenblicklichen Zuspitzung der Situation im Nahen Osten und den Raketenangriffen auf Tel Aviv haben Oberbürgermeister Feldmann,  Bürgermeister Olaf Cunitz und Stadtkämmerer Uwe Becker am heutigen Mittwoch, 9. Juli, den Menschen in Frankfurts israelischer Partnerstadt die aufrichtige Solidarität der Frankfurter Bevölkerung zum Ausdruck gebracht.“ Dabei sind Ihnen die Hunderte Opfer israelischer Aggression keine einzige Zeile wert!

Auch wenn in Deutschland die Wahrheit auf den Kopf gestellt wird und „auch wenn die israelische Regierung es anders sieht: aus Sicht der UNO und des (internationalen) Völkerrechts hält Israel den Gazastreifen unter Besatzung. Damit ist das Land verpflichtet, so gut wie möglich für die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung dort zu sorgen.“ (so der Spiegel)

Diesen Pflichten ist der Staat Israel weder in den letzten beiden Wochen noch in den letzten Jahren in irgendeiner Weise nachgekommen. Im Gegenteil belagert Israel Gaza mit seiner Bevölkerung seit 2006 vom Wasser, aus der Luft und zu Land und hat es zum größten Freiluftgefängnis der Welt gemacht, zu einer Bevölkerung ohne Hoffnung und Perspektive.

Mit der jetzigen exzessiven Bombardierung des Gazastreifens und der Bodenoffensive verletzt Israel  nicht nur den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, sondern auch seine besonderen Schutzpflichten als Besatzungsmacht in eklatanter Weise. Als Politiker müssen Sie wissen, dass das Recht auf Selbstverteidigung mit der Überschreitung der Verhältnismäßigkeit der Mittel schon desavouiert ist.

Die Menschen in Gaza und Westjordanland wollen einen unabhängigen Staat in sicheren Grenzen, doch Israel als Besatzungsmacht weitet seine völkerrechtswidrige Besiedlung und Enteignung palästinensischen Landes mit staatlich-militärischer Gewalt immer noch weiter aus und verweigert der palästinensischen Bevölkerung ihre Rechte, Freiheit und Menschenwürde.

Für uns als BürgerInnen der Stadt Frankfurt gebietet es das Grundgesetz, für Recht und Gerechtig-keit einzutreten. Es entsetzt und empört uns, wie sich in der gegenwärtigen Situation Politiker unter interessegeleiteten Druck setzen lassen und einseitig Partei für den hier Völkerrecht und Menschenrechte missachtenden Staat Israel ergreifen.

Deshalb fordern wir angesichts der Tatsache, dass der Staat Israel seine Besatzung nicht beendet, die sofortige Suspendierung des „Israel-Tages“ - der ohne die Beteiligung der Frankfurter BürgerInnen zustande gekommen ist, die für Freiheit und Menschenwürde einstehen.

Wir, die Unterzeichnenden, wollen und können es nicht zulassen, dass in unserem Namen die Opfer zu Tätern und die Täter zu Opfern stilisiert werden und Israel als Besatzungsmacht weiter unterstützt wird.

Nicht in unserem Namen!

Palästina-Forum-Nahost Frankfurt/M.Aktionskreis Palästina Frankfurt/M.
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost/Frankfurt/M.
 

 Hier der Brief zum Ausdrucken und unterschreiben als pdf Datei >>>
Hier der Brief als doc Datei >>>
Zustimmungserklärung >>>

Hajo Meyer 2003 Interview - East Jerusalem
 

69% of Gaza Schools Damaged by Israeli Assaults - Connie Hackbarth Alternative Information Center - ""Israel’s ongoing assault has significantly damaged at least 277 Governmental and UNRWA schools. About 30% are still being used as shelters for displaced families.”" >>>

His last cry of pain "echoes in my ears" - Maram Humaid - The Electronic Intifada - "Hala tried to phone her husband several times on the day of the massacre. He did not respond, so she sent him text messages. Still no response.Then she turned on the TV. Al Jazeera showed images of a dead man, wearing a vest marked “press.”" >>>

Celebrations in Gaza after truce -  "Mosques used their loudspeakers to broadcast celebratory chants as the wartorn enclave hailed the apparent end to some of the worst Israeli-Palestinian violence in a decade." >>>

No winners in Israel-Hamas cease-fire - Ben Caspit -"On Aug. 25, Israel’s Channel 2 reported that the prime minister’s approval ratings plummeted to merely 38%, compared with 82% just a few weeks ago. And he has yet to face the deadly political criticism, which will come mainly from the right wing. So it is not only Meshaal’s fate that will be sealed in the coming weeks, but also Netanyahu’s. These two have not been able to break loose from each other’s stranglehold for 17 years." >>>

Now is the time for American Jews to speak up on Israel -  Abraham Gutman - As an Israeli in the U.S. I learned that criticizing Israel is not an option for many American Jews. But there is a legitimate way to criticize Israeli policy, and if you care about someone or something you won’t let it go astray. >>>

Did Gaza win the war? - Samer Badawi - The terms of Tuesday’s ceasefire declaration matter less than the new leverage, measured in international will, with which Palestinians now approach the negotiating table.

As a much-anticipated ceasefire took hold Tuesday, punctuating Gaza’s horrifying stretch without sleep or succor, spontaneous celebrations erupted throughout the Arab world. But the most jubilant displays were, of course, in Gaza itself, where residents shed the anxiety of a 50-day Israeli war for the simple pleasures of an evening outside.

It had too long been a pleasure denied. For most of Gaza’s 1.8 million Palestinians, the right to congregate, to walk the streets without the threat of Israeli airstrikes or shelling was enough to pry victory from the rubble all around them. But some are already wondering: Once the euphoria settles, will the broad-brush terms of yesterday’s deal outweigh the costs borne by this besieged enclave?

To put that question in context, consider the children. More Palestinian children were killed in the last seven weeks than in the last five years combined. And nearly 10 times as many were killed during this Israeli operation – dubbed “Protective Edge” – than during Israel’s full-scale assault on the West Bank in 2002, known as “Defensive Shield.” >>>

"The Damage is Beyond Imagination in Gaza": Journalist Mohammed Omer on Ceasefire Deal & Rebuilding

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Texte

Aktuelle  Nachrichten

Video: Israeli soldiers fire tear gas at 6-year-old children on their way to school

Settler Attacks in Hebron, Army Declares Nablus Village 'Closed Military Zone'

Gaza Officials- Ceasefire Terms Being Implemented

Bewaffnete Gruppen haben auf den Golanhöhen im Süden Syriens 43 Blauhelmsoldaten in ihre Gewalt gebracht

In Pictures: West Bank shops boycott Israel

Sowhl Netanyahu als auch die Hamas haben sich zum Sieger im Gazakrieg erklärt.
Netanyahu sagte: "Hamas wurde hart geschlagen, und erhielt nicht eine von ihrem Bedingungen für eine  Waffenruhe, nicht eine". Israel werde keine weitere Rakete dulden und "noch härter" reagieren.

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Israeli right-wing politician- 'Not afraid of a bi-national state'

Nahost-Konflikt: Hilfskonvois erreichen Gaza

Waffenruhe- Opposition kritisiert Netanjahu

Friedensnobelpreisträger fordern Militärembargo gegen Israel

IFRC- 250,000 Palestinians Displaced by Gaza Strikes

Three Palestinians Injured Near Hebron

27. 8. 2014

The children killed in Gaza during 50 days of conflict
As a ceasefire is agreed after 50 days of conflict between Israel and Hamas, the Al-Mezan Centre for Human Rights has compiled a list of 504 children killed in Gaza, comprising almost quarter of the total Palestinian dead

Life returns to Gaza as truce holds

Gaze- Die erste Nacht ohne Bombardements

Half of Israeli Political-Security Cabinet Opposes Ceasefire Agreement

Israeli Police Kidnaps Eight In Occupied Jerusalem

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Israeli forces detain 11 Palestinians in Jerusalem

Israeli forces fire tear gas in Nablus elementary school

4 Palestinians injured in car collision with Israeli military jeep

26. 8. 2014

Golanhöhen- Israelische Armee greift syrische Militärposten an

Text of Egypt's 11-point ceasefire proposal

In The Past 50 Days – Israel Has Killed 2,137 Palestinians: Here Are Their Names

Waffenruhe zwischen Palästinensern und Israel scheint zu halten

Telefongespräch zwischen Khaled Maschal und Erdogan

Israeli Police Kidnaps Eight In Occupied Jerusalem

Including Two Children, Five Kidnapped In West Bank, Several Palestinians Injured

Shepherds Detained for Crossing a Road

Ministry of Health: “2145 Palestinians, Including 578 Children, Killed In Israel’s Aggression”

26. 8. 2014

Gaza-Streifen: Jubel über unbefristete Waffenruhe in Israel

Abbas verkündet unbegrenzte Waffenruhe

Abbas verkündet Einigung auf längere Waffenruhe
Israel und die Palästinenser haben sich auf einen längerfristigen Waffenstillstand verständigt. Das erklärten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Vertreter Ägyptens - die Feuerpause soll bereits am Abend in Kraft treten.

 

Palästinenser verkünden Einigung auf Waffenruhe
Während in Gaza die Bomben einschlugen, wurde in Kairo verhandelt. Offenbar mit Erfolg: Palästinenser sprechen von einer Einigung auf einen dauerhaften Waffenstillstand. Israel äußert sich noch zurückhaltend.

 

Palästina verkündet verlängerte Waffenruhe


Hamas: Einigung auf dauerhafte Waffenruhe


Hamas declares victory, celebrations across Palestine

Infograph- Israeli assault on Gaza by numbers

New UN Special Rapporteur requests access to Israel and the Occupied Palestinian Territory

Why did Netanyahu take aim at Gaza's tallest towers

Gaza deaths aren't worth a mention in leading Israeli paper

69% of Gaza schools damaged by Israeli assaults

Palestinian citizens of Israel increasingly punished for being ‘the enemy from inside’

National Lawyers Guild, Other Legal Organizations Urge International Criminal Court to Investigate War Crimes by Israeli, US Leaders in Gaza

17 Journalists Killed in Gaza Since Beginning of Israeli Aggression

12 PFLP Leaders Kidnapped From West Bank

Eleven More Palestinians Kidnapped In The West Bank

Nine Palestinians Kidnapped In Jenin

Soldiers Invade Palestinian Communities In Jerusalem

Child Moderately Injured By Settler’s Fire Near Hebron

Palästinenser wollen die UNO auffordern, ein Ende der Besatzung zu erzwingen

Netanjahus Beliebtheit sinkt nach Gaza-Krieg auffällig

UNO: Über ein Viertel der Bevölkerung des Gazastreifens ist obdachlos

Gaza: Palästinensischer Journalist getötet

Israels Verteidigungsminister: Wir werden die Hamas-Anführer ins Visier nehmen

Gaza protests are proof of a new Belfast

Israeli military blow-up Gaza tower blocks

Israel destroys Gaza's tallest apartment building

Bomben bringen 15-stöckiges Gebäude zum Einsturz - 32 Fotos

Two high-rise Palestinian buildings containing scores of homes and shops are destroyed in bombing as Israel escalates its military action in Gaza

Dramatic Pictures Show Israeli Bomb Striking Gaza

Israel zerstört Hochhäuser im Gazastreifen

Nahost-Konflikt - 20 Verletzte bei Israels Luftangriffen auf Gaza

Zwei Tote beim Angriff Israels auf ein Wohnhochhaus in Gaza/ Angriff auf UNRWA-Schule

Israel disabled 1000 Gazan children

Israel setzt Luftangriffe auf Gaza fort
Erneut hat Israels Armee im Gaza-Streifen ein mehrstöckiges Wohnhaus fast vollständig zerstört. Bei der Aktion in der Nacht zum Dienstag sind nach palästinensischen Angaben mindestens 20 Personen verletzt worden.

Israel brach den Waffenstillstand um einen Grund zu haben, den Kommandeur der Qassam-Brigaden, Mohammad Daif, umzubringen

Zwei Hochhäuser in Gaza bombardiert

Israeli ship anchors in San Francisco Bay


People Are Blocking Cargo Ships to Protest Israel


Oakland activist: How we blockaded the Israeli ship


Wish You Were Here: Israeli Ship Blocked at Port of Oakland for 2nd Day

25. 8. 2014

Netanjahu: Jeder Ort im Gaza-Streifen ein Angriffsziel

AUDIO  - Medico international fordert Ende der Gaza-Blockade

UN names Mary McGowan Davis to Schabas Commission on Gaza «

Former New York judge appointed to UN Gaza inquiry

IKRK will Angriffe auf Zivilisten untersuchen

Rafah crossing continues to work despite Israeli attack (photos)

Israel killed his parents

Israel's defense cos will be Gaza conflict's big winners

Palestinian president prepares new U.N. appeal over Israel

Iran airs TV footage of purported Israeli drone

VIDEO  - Iran: Israelische Drohne abgeschossen


Iran soll israelische Drohne abgeschossen haben

Klage gegen Israels Regierungschef Netanjahu in Chile eingereicht

Gaza-Konflikt 2014- Zahlreiche Veranstalter sagen Israelreisen ab

Israels Notenbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Gaza-Krieg: 307 Buben und 184 Mädchen bereits getötet

Schulbetrieb ausgeschlossen: Zwangsferien für Gazas Kinder

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