DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Nachrichten, Texte die in den deutschen Medien fehlen. Politisch unabhaengig, gegen Gewalt und Rassismus, einem gerechten Frieden verpflichtet

 

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Eine alte palästinensische Frau aus Jamein #Nablus,
die Strohteller herstellt und von den Erträgen lebt.
Quelle facebook

Was von Trumps Friedensplan übrig blieb - 4.01.2019 - Der US-Präsident wollte mit dem „größten Deal aller Zeiten“ Israelis und Palästinensern Frieden bescheren. Doch jetzt hat Trump den Plan verschoben. Israel wiederum forciert den Siedlungsbau und macht eine Zwei-Staaten-Lösung immer schwerer. (...)

Im Jahr 2018 verbuchte die israelische Friedensbewegung Peace Now, die den Siedlungsbau seit 2002 dokumentiert, 3800 Ausschreibungen für neue Bauprojekte – mehr als je zuvor. Auch 5618 im vergangenen Jahr erteilte Baugenehmigungen sind ein historischer Rekord. Damit rückt eine Zwei-Staaten-Lösung in weite Ferne. Und wirft die Frage nach dem Friedensplan auf, den Donald Trump angekündigt hatte.

Bei seinem Amtsantritt Anfang 2017 hatte der US-Präsident versprochen, Israelis und Palästinensern mit dem „größten Deal aller Zeiten“ nach 70 Jahren Krieg endlich Frieden zu bescheren. Seit zwei Jahren arbeiten deshalb sein Schwiegersohn Jared Kushner und der Sondergesandte Jason Greenblatt an einem ultimativen Plan für das Heilige Land, bereisen die Region und treffen wichtige Entscheidungsträger.

Noch Ende 2018 sagte Israels UN-Botschafter Danny Danon, Washington habe mit Jerusalem vereinbart, das Werk Anfang 2019 vorzulegen. Kushner selbst äußerte sich in einem seltenen Interview Anfang Dezember: „Wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Plan in den kommenden Monaten auf den Weg bringen werden. Nicht jede Seite wird ihn lieben“, sagte er. „Aber es ist genug darin enthalten, weshalb die Leute ihn aufnehmen und vorantreiben sollten.“

Engagement war kontraproduktiv
- Doch inzwischen hat Trump den „Deal des Jahrhunderts“ verschoben. Die Amerikaner werden ihn erst vorlegen, wenn die US-Regierung der Meinung ist, dass sie „das Potenzial für Akzeptanz, Durchführung und Umsetzung maximiert hat“, sagte der US-Botschafter in Israel, David Friedman.  >>>>

Premierminister Rami Hamdallah sagte in Ramallah am Samstag auf einer Protestkundgebung gegen den Vandalismus bei Palestine TV und Radio in Gaza, die Regierung beabsichtige, Palestine TV für die Beschädigungen seiner Büros und Ausrüstungen zu entschädigen. - 5. Januar 2019

Hamdallah sprach auf einer Kundgebung im Ramallah-Hauptquartier von Palestine TV und Radio, die der palästinensische Journalistenverband und das Informationsministerium gefordert hatten, um den Vandalismus im Gaza TV-Hauptquartier und die Zerstörung seiner Kameras, Monitore und anderer Geräte anzuprangern.

Der stellvertretende Direktor von Voice of Palestine in Gaza, Ola Kassab, schätzte den Schaden auf 100.000 Dollar.

Der Premierminister und andere Redner der Versammlung hielten die Hamas als die de-facto-Autorität in Gaza seit ihrer gewaltsamen Übernahme des Gazastreifens im Juli 2007 für den Anschlag verantwortlich. Sie forderten, diejenigen, die hinter dem Anschlag standen, zu verhaften und strafrechtlich zu verfolgen.

Die Redner, zu denen auch der stellvertretende Vorsitzende der Fatah-Bewegung, Mahmoud Aloul, und der General Supervisor der Official Media, Ahmad Assaf, gehörten, verurteilten den Angriff aufs Schärfste und beschuldigten die Hamas offen, ihn geduldet zu haben.

Assaf sagte, auch wenn die Regierung ihre Bereitschaft geäußert habe, den Fernsehsender für die beschädigte Ausrüstung zu entschädigen, sei es eine sehr schwierige Aufgabe, Israel zur Zustimmung zu bewegen, diese Geräte in den Gazastreifen zu lassen.

Israel hat Gaza seit 2006 eine strikte Blockade auferlegt und lässt viele Arten von Produkten und Elektronik nicht in den Gazastreifen.

Er sagte, die Kameras, die zerstört wurden, seien eingesetzt worden, um israelische Untaten gegen das palästinensische Volk in Gaza aufzuzeigen. Deshalb hätten die Vandalen Israel durch deren Zerstörung einen großen Dienst erwiesen, indem sie die Kameras außer Betrieb gesetzt hätten.  MK      Quelle   Übersetzt von Inga Gelsdorf

Palestine Update Nr. 201 - Mittwoch, 2. Jänner 2019 – Meinung - Ranjan Solomon - Schauen wir in die Zukunft: Das Kairos-Jahr und ein neues Kairos-Bewusstsein

Wir beginnen, wie wir am Ende von 2018 stehen geblieben sind – Erfolge von BDS feiern. Wir tun das, weil wir wissen, wir steigen in ein neues Jahr: Es ist auch das Kairos-Jahr.

In einem Telefon-Interview drängt uns Stiaan van der Merwe, Kairos-Veteran aus Südafrika „die Aufforderung der palästinensischen Christen an die internationale Gemeinschaft aufzunehmen und dem palästinensischen Volk in ihrem Kampf gegen Unterdrückung, Vertreibung und Apartheid beizustehen“. Er bestätigt die Erklärung von Kairos Palestine, dass „die militärische Besetzung von palästinensischem Land ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit ist und dass auch kein Berg von Erkenntnis die Rechtmäßigkeit dieser amoralischen politischen Methode liefern kann“. Stiaan van der Merwe ersucht auch, dass „das Kairos-Jahr und das Kairos-Bewusstsein, das dieses ganze Jahr umgeben und begleiten wird, als Instrument für die Überwindung der Besetzung und der Ungerechtigkeit der Apartheid durch gewaltlosen Widerstand dienen möge“. Für ihn ist „Gewaltlosigkeit als Methode des Widerstands eine Verpflichtung für alle, die an das befreiende Potential der Gerechtigkeit glauben. Am Ende des Tages müssen beide, der Unterdrücker und der Unterdrückte, Befreiung empfinden. Standhaft sein im Kampf um Würde und Gerechtigkeit erfordert Vermeidung jeglicher „wie du mir, so ich dir“-Strategie. Stiaan wiederholt die Worte von Martin Luther King jr. und hält fest am Prinzip, dass „im Zentrum der Gewaltlosigkeit das Prinzip der Liebe steht“.

Apoorva Gautam, die Koordinatorin von BDS-Südasien schreibt über ihre Erfahrungen in diesem gewaltlosen Widerstand und der Solidarität vom weit entfernten Südasien aus. „Am Ende des Jahres 2018 ist es höchst erfreulich, mit Dir einige der überraschenden Siege zu teilen, die BDS, die palästinensische Bewegung (=Boykott, Rücknahme von Investitionen, Sanktionen) in diesem Jahr in Indien und international hatte. BDS ist eine Graswurzel-Bewegung und gewinnt durch gewöhnliche Leute wie uns an Macht, indem wir uns mit dem Kampf der Palästinenser auf außergewöhnlichen Wegen solidarisch erklären. Alle diese Siege wurden durch kollektive Bemühungen und Organisation möglich gemacht und dadurch, dass wir die von den Palästinensern vorgegebenen Grenzen respektieren… Alle diese Siege sind ein Ergebnis der dauernden und wirksamen Arbeit von UnterstützerInnen von BDS rund um die Welt und wir haben die Hoffnung, dass 2019 noch mehr Organisieren, noch mehr Aufbau von Solidarität und noch mehr Siege für die BDS-Bewegung und für den Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit rund um den Erdball geschehen werden“.  Höhepunkte von Aktionen, an die sie uns erinnert, finden Sie nachstehend.
Ranjan Solomon

 

 



Indische Frauengruppen unterstützen BDS und verlangen Freiheit für Ahed Tamini
  - Das Jahr fing an in einem Querschnitt von Frauenorganisationen – es kamen mehr als 10 Millionen Frauen zusammen – die BDS unterstützten und Freiheit für Ahed Tamini und alle palästinensischen gefangenen Kinder forderten. Lesen Sie die Stellungnahme hier  >>>

 „Wir stehen hier als Mahnwache und fordern Gerechtigkeit für Ahed. Wir drängen Frauen- und andere Graswurzel-Bewegungen in Indien und in aller Welt, das Gleiche zu tun. Während Ahed tapfer durch die Gefängnisse Israels geht, müssen wir ihr eine begeisternde Botschaft der Unterstützung und Liebe senden. Lasst diese Botschaft eine des Widerstands sein, eine von der Macht des Volkes und von BDS“. Lesen Sie mehr >>>

 

 



Erste „Woche der Apartheid in Israel“ in Indien
- Im März des abgelaufenen Jahres wurde in Indien zum ersten Mal überhaupt eine Woche gegen die Apartheid Israels organisiert. Über zehn Tage wurden in fünf Städten Indiens Aktivitäten organisiert, um die Natur des israelischen Apartheid-Regimes besser zu verstehen und um die BDS-Bewegung in Indien aufzubauen. Einige der von den StudentInnen der Jadavpur Universität während ihrer Veranstaltung zum IAW (= International Association of Women – Internationaler Frauentag) entwickelten wunderschönen Slogans sind über den nachfolgenden Link zu sehen; sie sollen an die Schönheit von Kämpfen erinnern     Quelle

 

 

 


Hewlett Packard Boykott in Indien
  - Am 15. Mai, der als Nakba-Tag begangen wird – er kennzeichnet den Anfang der immer noch weiter gehenden „ethnischen Säuberung“ von Palästinensern - wurden in diesem Jahr palästinensische Demonstranten in Gaza von israelischen Streitkräften massakriert; wir haben deshalb eine Kampagne zum Boykott von Hewlett Packard in Indien losgetreten

 Hewlett Packard ist mit schuldig an der israelischen Apartheid, Kolonisierung und Okkupation und die weltweite Kampagne, diese zu boykottieren, fordert, dass die IT-Corporation ihre Beziehungen zu Israel beendet. Die Kampagne fuhr einen sehr großen Erfolg ein, als sich die „Students‘ Federation of India“ (=Studentenverbindung Indiens) der BDS-Bewegung und dem HP-Boykott im Juni 2018 anschloss.

 

 

 


Indische Homosexellen-Gruppen unterstützen den Boykott des Tel Aviv Internationalen Film-Festival
- Eine große Anzahl von indischen Homosexuellen-Gruppen unterstützte den palästinensischen Aufruf, das israelische TLVFest zu boykottieren, das auch die Plattform für „Pinkwashing“ bietet. (Anm: Israel benutzt die Methode, bei Homosexuellen gut Wetter für einen Urlaub zu machen. Mit dieser Strategie wird vom eigentlichen I/P-Konflikt abgelenkt. Nur bei Homo-Werbung?) Sie drängten eine indische Filmemacherin, die an dem Festival teilnehmen wollte, ihre Teilnahme abzusagen. Diese Unterstützung baut weiter auf der bereits wachsenden Verpflichtung, einen Kampf gegen Pinkwashing in Indien aufzunehmen. Ein Statement dazu

„Viele von uns aus der LGBTIQA-Bewegung (steht für lesbisch, gay, bisexuell, transgender, intersex, queer ..) respektieren diesen Aufruf und sind dabei, Pinkwashing zu bekämpfen. „Unser Kampf für Gleichheit und Gerechtigkeit ist zutiefst gemeinsam mit der palästinensischen Freiheitsbewegung. Es ist für uns moralisch nicht zu rechtfertigen, unseren Kampf von Israel zynisch als Propaganda-Instrument gebraucht zu sehen. In der Tat steht unser Kampf quer gegen dieses“.       Lesen Sie mehr >>>

 

 



„All India Farmers‘ Union“ fordert Boykott von Netafim
- In Vorwegnahme des Einverständnisses aller zur Solidarität mit Palästina und der BDS-Bewegung Bereiten forderte „All India Kisan Sabha“ bei seiner Vorstandsitzung den Boykott der israelischen Tropfen-Bewässerungsfirma Netafim. Netafim ist verantwortlich für das Vorantreiben der israelischen Kolonisation von palästinensischen Ländereien, und veranlasst gegen die Bauern gerichtete Modelle von Großgrund-Agrarwirtschaft in Indien. Lesen Sie die ganze Stellungnahme hier

Alle Profite, die Netafim von Indien erhält und die Rechtfertigung, die es erhält, weil es am „More Grop per Drop“-Schema (= „Mehr Ertrag je Tropfen“) teilnimmt, finanzieren und unterstützen den Diebstahl von palästinensischen Ressourcen und die Verarmung der palästinensischen Bauern. Da gibt es nur einen einfachen Schritt für uns, den Kampf der palästinensischen Bauern zu unterstützen und die Zugriffe der schädlichen israelischen Agro-Technologie in Indien zu stoppen. Dieses „All India Kisan Sabha“-Treffen fordert auf: * alle Bauern, die ein Tropf-Bewässerungssystem benutzen, Netafim zu boykottieren; *zu verlangen, dass Netafim aus dem „More Crop Per Drop“-Schema ausgeschlossen werde; *alle regionalen (Staats-) Regierungen, Netafim nicht zu bevorzugen. Lesen Sie mehr >>>

 

 



Bemühungen, den Aufbau eines Militär-Embargos gegen Israel weltweit zu betreiben  - Die Morde in Gaza in diesem Jahr (2018) haben uns wieder gezeigt, d
ass das Aufbauen der Forderung nach einem Militär-Embargo gegen Israel dringend und notwendig ist. Speziell im globalen Süden halten die militärischen Beziehungen mit Israel dessen Besetzung von Palästina aufrecht und fördern den lokalen Militarismus weiter. Das gilt von Lateinamerika bis nach Indien. Wir haben uns bemüht um eine globale Süd-Kampagne für ein Militär-Embargo gegen Israel und dessen Vorbildwirkung auf lokalen Militarismus. Diese Stellungnahme, in der der Angriff auf Gaza anfangs November verurteilt wird, reflektiert diese im Gange befindlichen Bemühungen. Lesen Sie mehr

 

 



Bekannte Künstler sagen Auftritte in Israel ab
- Die Liste der Künstler, die die palästinensische Forderung, nicht in Israel aufzutreten, respektieren, bis es seine brutale Besetzung endet, wachsen kontinuierlich. In diesem Jahr wurde Lana Del Rey eine der 19 KünstlerInnen, die sich vom Israel Meteor Festival zurückzogen. Auch Shakira und Lorde sagten ihre Auftritte ab. In Indien haben wir die #LoveBollywoodHateApartheid-Kampagne begonnen, womit wir die Hindi Filmindustrie ersucht haben, sich nicht an die Seite von Israel zu stellen, weil es versucht, Bollywood einzuspannen, seine Verbrechen weißzuwaschen und die BDS-Bewegung zu bekämpfen.  Lesen sie mehr

Anm: der Übersetzerin: Nach der intensiven Auswertung der Kairos-Palästina-Konferenz in Bethlehem kommt der Autor der Palestine Updates zurück in seine Heimat Indien. Ich hoffe, auch bei den nur in Kurzform angeführten Namen jeweils das Richtige gefunden zu haben.      Übersetzt von Gerhilde Merz

Eine israelische Fabrik wird in Gaza errichtet, ist das möglich? - Adnan Abu Amer - 4. Januar 2019 - Daniel Birnbaum, CEO von SodaStream, dem israelischen Hersteller von kohlensäurehaltigen Getränken, kündigte auf einer Wirtschaftskonferenz am 20. Dezember in Israel an, dass das Unternehmen die Errichtung einer Produktionsstätte im Gazastreifen plant. "Wir wollen, dass die Menschen in Gaza Arbeitsplätze haben, echte Arbeitsplätze, denn wo es Wohlstand gibt, kann es Frieden geben", sagte Birnbaum.

SodaStream hat sich von einer einfachen CO2-Wasseraufbereitungsanlage zu einem Riesen im Wert von 3,2 Milliarden Dollar entwickelt. Im zweiten Quartal 2018 stieg der Gewinn des Unternehmens um 31% auf 171 Millionen US-Dollar und der Jahresüberschuss um 82%. SodaStream hat sich zu einem der weltweit führenden Getränkehersteller entwickelt und vermarktet seine Produkte in 41 Ländern, darunter den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa.

Viele namhafte israelische Unternehmen sind auf dem palästinensischen Markt tätig, insbesondere im Westjordanland, da die täglichen Geschäfte und Kontakte zwischen beiden Seiten sehr gut funktionieren. Aber die israelische Rede von der Eröffnung einer Fabrik im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen hat angesichts der Spannungen zwischen der islamischen Bewegung und Israel die Augenbrauen angehoben. Dies wirft Fragen nach den politischen Auswirkungen eines solchen Wirtschaftsprojekts auf.

Ein Beamter von SodaStream sagte Al-Monitor unter der Bedingung der Anonymität: "Die Eröffnung einer Fabrik in Gaza, deren Datum noch nicht festgelegt ist, stellt eine Brücke der Kommunikation zwischen Israelis und Palästinensern dar. Palästinensische und jüdische Arbeiter in unserer Fabrik zu haben, ist Teil der Unternehmenskultur. Wir legen großen Wert auf Vielfalt, deshalb geben wir den Menschen im Gazastreifen Hoffnung. Unsere Erfahrungen mit dem Geschäftsmodell der jüdisch-arabischen Zusammenarbeit sind ermutigend, und deshalb wollen wir dieses Modell der Koexistenz nach Gaza bringen."

Im Gazastreifen gibt es fünf kohlensäurehaltige Wasserunternehmen und Fabriken, darunter die Softdrink-Fabrik der Yazji-Gruppe, die Palestine Food Industries Company und Mekka-Cola, die derzeit mit einem Drittel ihrer Produktionskapazität arbeiten, da der Inlandsmarkt mit ausländischen Produkten überschwemmt wird.

"Es ist unwahrscheinlich, dass die israelische Fabrik im Gazastreifen erfolgreich sein wird. Es ist für israelische Parteien schwierig, Genehmigungen zu erhalten", sagte Osama Nawfal, Direktor für Planung und Politik im Wirtschaftsministerium in Gaza, gegenüber Al-Monitor. "Das Ministerium hat einen Plan, Schutzgebühren für ausländische Waren zu erheben, die lokale Alternativen haben. Ich glaube, dass die israelische Ankündigung zur Eröffnung des Werkes eine politischere als eine wirtschaftliche Dimension hat, weil sie mit der jüngsten Zustimmung Israels zu wirtschaftlichen Verbesserungen für Gaza einhergeht", fügte er hinzu.

Die Rede von einer israelischen Fabrik fällt in den Kampf der palästinensischen Erfrischungsgetränkeunternehmen, ihre Produkte auf dem lokalen Markt zu halten, bei steigenden Produktionskosten und Preiswettbewerb. Ganz zu schweigen von der Energiekrise, den israelischen Import- und Exportbeschränkungen, den steigenden Rohstoffpreisen und der geringen Größe des lokalen Marktes im Gazastreifen, die die Produktionskosten sehr hoch macht.

Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Handelskammer in Gaza, Maher Tabbaa, sagte Al-Monitor: "Gaza ist autark, wenn es um Erfrischungsgetränke geht, die zu einem niedrigeren Preis verkauft werden. Die Palästinenser würden die israelischen Produkte nicht kaufen wollen. Sollte das israelische Werk jedoch die notwendigen Gebühren, die für ausländische Produzenten höher sind, an die Regierung in Gaza zahlen, dann wird es eine Genehmigung erhalten. Diese Gebühren könnten für die Regierung nützlich sein, um ihre Betriebskosten zu decken."

Als die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) im Oktober 2017 im Anschluss an das Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas die Grenzübergänge im Gazastreifen übernahm, wurde der lokale Markt mit ägyptischen und israelischen Erfrischungsgetränken überschwemmt, was die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Produkte erschwerte.

Dies hat die lokalen Fabriken negativ beeinflusst und dazu geführt, dass sie Hunderte von Arbeitern entlassen und die Arbeitszeit verkürzt haben, so die Erfrischungsgetränkehändler, die mit Al-Monitor sprachen, während sie ihre Produkte an Lebensmittelgeschäfte verteilten. "Israelische Getränke gelangen ungehindert in den Gazastreifen", sagte Mahmoud al-Yazji, Leiter der Al-Yazji-Gruppe für Softdrinks, gegenüber Al-Monitor.

"Wir wurden hart getroffen von der Blockade des Gazastreifens und den Steuern, die sowohl von der PA als auch von der Gazastreifenregierung erhoben wurden. Vor der Belagerung lagen unsere Umsätze zwischen 80 Millionen [22,5 Millionen Dollar] und 90 Millionen Schekel[25 Millionen Dollar]. Heute schaffen sie es kaum noch auf 20 Millionen Schekel [5,6 Millionen Dollar.]", sagte er.

Im Jahr 2014 war SodaStream Ziel der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS), die das Unternehmen veranlasste, seine Fabrik im Westjordanland zu schließen.

In gleicher Weise wird die Errichtung einer Fabrik im Gazastreifen wahrscheinlich den Zorn der Aktivisten der Bewegung wecken, die ein Verbot der Errichtung und Arbeit israelischer Fabriken auf palästinensischem Gebiet fordern. Einige palästinensische Arbeiter in SodaStream haben behauptet, dass sie weitaus weniger bezahlt werden als ihre israelischen Kollegen.

Muin Rajab, Wirtschaftsprofessor an der Al-Azhar-Universität, sagte zu Al-Monitor: "Die Eröffnung einer israelischen Fabrik in Gaza bedeutet drei Dinge: Erstens, jedes Unternehmen unabhängig von seiner Nationalität in Gaza zu lassen. Zweitens, um die lokalen Produkte zu schützen, muss die Gaza-Regierung den Preis für das israelische Produkt erhöhen. Drittens muss sie höhere Steuern auf die Genehmigungen für die israelische Seite erheben, um mehr Einnahmen zu erzielen und die Finanzkrise zu lindern."

Palästinensische Ingenieure und Techniker aus dem Gazastreifen haben jedoch online mit israelischen Technologieunternehmen zusammengearbeitet, während die Hamas geschwiegen hat; diese Arbeitsplätze haben dazu beigetragen, die hohe Arbeitslosigkeit in der Küsteninsel zu verringern. Die Arbeitslosigkeit in Gaza erreichte im ersten Quartal 2018 49,1%, verglichen mit 18,3% im Westjordanland.

Die Zahl der Arbeitnehmer, die in der neuen Fabrik in Gaza beschäftigt sein könnten, ist noch nicht festgelegt. Der Durchschnittslohn eines palästinensischen Arbeiters in Israel beträgt 290 Schekel (80 Dollar) pro Tag. Omar Shaaban, Leiter des Pal Think for Strategic Studies in Gaza, sagte Al-Monitor: "Die Einrichtung eines israelischen Werks in Gaza ist eine politische Botschaft. Dies wäre ohne die politische Zustimmung Israels und den Wunsch, die Sicherheitslage im Gazastreifen zu beruhigen, nicht möglich. Die Hamas wird sich wahrscheinlich nicht dagegen wehren. Sie wird die Fabrik als ein internationales Unternehmen betrachten und nicht als ein israelisches, was eine gute Position ist."        Übersetzt mit www.DeepL.com          Quelle

Jerusalem - Mit der Seilbahn zur Klagemauer? Stadtplaner sind empört - Eine Seilbahn soll Besucher Jerusalems bis zum Altstadttor nahe der Klagemauer bringen. Kritiker sehen die historische Landschaft in Gefahr. - Lissy Kaufmann -

Israel Kimchi hat die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass das höchst umstrittene Seilbahnprojekt in Jerusalem noch verhindert werden kann. Er setzt auf den Einfluss von außen. „Die internationale Gemeinschaft müsste einschreiten, Druck auf die Regierung ausüben“, sagt der Stadtplaner. Kimchi wurde in Jerusalem geboren und leitete bereits in den 70er und 80er Jahren die Abteilung für politische Planung der Stadtverwaltung. Ein Jerusalem-Kenner, für den feststeht: Eine Seilbahn hat nahe der Altstadt nichts verloren, sie wäre eine Gefahr für das Unesco-Weltkulturerbe und die historische Landschaft.

Mit dieser Ansicht steht Kimchi nicht allein. Derzeit laufen viele israelische Stadtplaner, Architekten und Organisationen Sturm gegen den Plan von Stadt und Regierung, eine Seilbahn in Jerusalem zu errichten. Diese soll bereits ab 2021 bis zu 3000 Besucher pro Stunde von Westjerusalem über den Zionsberg bis zum Misttor der Altstadt nahe der Klagemauer bringen – in weniger als fünf Minuten für eine Strecke von rund 1,4 Kilometern.   >>>

 

Wie lebt es sich in Gaza, Hind Khoudary? - Jung & Naiv: Folge 396  - Kurzinterview auf Englisch) - 6. September 2018 - Nachdem wir im UNRWA-Hauptquartier in Gaza Matthias Schmale treffen konnten, hatten wir noch kurz Zeit uns die Stadt anzuschauen und mit Menschen zu sprechen. Eine davon war die in Gaza lebende Hind Khoudary. Die junge Frau ist an einer amerikanischen Schule vor Ort ausgebildet worden und arbeitet nebenbei für ausländische Medien, für die sie regelmäßig berichtet, wenn die Lage einmal mehr eskaliert.

Tilo will von Hind wissen, ob sie Gaza schon mal verlassen durfte und wie es ist durch Israel zu fahren. Warum muss viele Tausend Dollar zur Verfügung haben als EinwohnerIn von Gaza um das Gebiet heimlich zu verlassen? Ist es normal, dass Frauen in Gaza keine Kopftücher tragen müssen? Wo ist die Hamas? Wie viel Strom haben die Menschen täglich zu Verfügung? Wie hat Hind die „Freitagsproteste“ an der sogenannten israelischen Grenze zu Gaza erlebt? Und wen hasst Hind?   >>>

 

Smadar Emor, die Tochter von Reuven und Varda Moskovitz schrieb in Erinnerung an ihren Vater einen Neujahrsgruß

1/1/2019 - Dear friends,

I hope my latter will find you in your best. I always remember my father few days before New Year siting and writing his yearly latter to all of you. For me this was one of his beautiful action and I feel I would like to continue doing this as if it was his wish. There is a big question for me of how to continue his legacy, as well as how to keep his living memory in the heart of those people that knew him and his deep desire and actions for Peace. So maybe this is one way of doing it.

For the first memorial day of him, we published a book with the autobiography that he wrote in the last year of his life, as if he felt that he would not stay with us any longer. The book is in Hebrew but it has many pictures of all kind of period of his life including of course his time in Germany. We will be happy to send the book to anyone that will wish to have it. You just need to send me your name and address.

As you know, very sadly, the situation in Israel was never so bad and Peace was never so far as it is today. no solution to the Israelis-Palestinians problems look near. it is painful that Israel become a country that we no longer proud to be part of, And for this may be it's good that my father is no longer here to see this.

But life goes on and in our little family we all well.

We wish you a Happy New Year, hoping that 2019 will bring more light into the world and to every one of you. We pray every day for Peace in the hearts of people and ask you to pray with us, for this is the best we can do now for Reuven wish and his legacy. Always to remember and keep humanity as our first priority.

With love, Smadar, Shlomi, Varda and all our families.

 

Texte und mehr von und über Reuven Moskovitz >>>

Jedes Dorf in Palästina, egal in der Nähe eines anderen Dorfes, hat ein unverwechselbares Kleid, das auf verschiedenen Stickmustern und -farben basiert, die über Jahrhunderte hinweg entwickelt wurden.

Das Ursprungsdorf einer Frau wird sofort erkannt, wenn man ihr Kleid beobachtet. Es gibt verschiedene Muster oder Farben für eine Braut, unverheiratete oder verheiratete Frau.

Palästinensische Kostüme sind die Kennzeichen der Geschichte der Palästinenser in Palästina für mehrere Jahrtausende.   (wenn sie auf das Bild klicken, können sie es vergrößern Quelle)

 


 

Diese Karte des historischen Palästina zeigt die Städte und Dörfer, aus denen die palästinensischen Stickereien nach ihren Stickmotiven und Farbpaletten stammen.

 

 

Palästinensische Stickereien aus Gaza

 

Sonderseite: Kleidung aus Palästina - Traditionelle palästinensische Kleidung  >>>


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

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Jerusalem Mit der Seilbahn zur Klagemauer?
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Ein israelischer Kommunalverband lehnt ein Treffen mit der Offenbacher AfD-Funktionärin Christin Thüne ab. Die Politikerin zeigt sich verwundert und fordert Solidarität. >>>

 

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5. 1. 2019

 

Aus Furcht vor Angriffen hat die palästinensische Befreiungsorganisation(PLO) alle ihren Büros in Gaza bis auf Weiteres geschlossen.  >>>

 

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4. 1. 2019

 

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3. 1. 2019

 

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2. 1. 2019

 

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1. 1. 2019



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31. 12. 2018

 

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