Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

 KurznachrichtenArchiv - ThemenLinksFacebook   -    Sponsern SieAktuelle TermineSuchen

 

Kostenlos  IST nicht
Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere ArbeiT  >>>

Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Wie konnte dies geschehen?
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

 

Anständiger Respekt
Uri Avnery, 18.10.14
 

WENN DAS britische Parlament eine Resolution zu Gunsten der israelischen Besatzung der Westbank angenommen  hätte, dann hätte die Reaktion unserer Medien  etwa so ausgesehen:

In einer Atmosphäre großer Begeisterung nahm das britische Parlament mit großer Mehrheit (274 pro zu nur 12 gegen) einen pro-israelischen Entschlussan … Mehr als die Hälfte der Sitze waren besetzt, mehr als gewöhnlich … die Gegner Israels  verbargen sich und wagten nicht, dagegen zu stimmen…“

Leider stimmte das britische Parlament in dieser Woche über eine pro-palästinensische Resolution und unsere Medien  reagierten fast einstimmig so:

„Die Halle war halb leer … es gab keine Begeisterung… eine bedeutungslose Übung … nur 274 Mitglieder stimmten für die Resolution, die zu nichts verpflichtet … Viele Mitglieder blieben  fern …“

Doch alle unsere Medien berichteten über die Vorgänge ausführlich, viele zugehörige Artikel erschienen in den Zeitungen. Was für eine Leistung für solch einen zu vernachlässigenden, unbedeutenden, unscheinbaren, inkonsequenten, trivialen , unwichtigen Akt.

Einen Tag zuvor hatten 363 jüdisch-israelische Bürger das britische Parlament dazu aufgerufen, die Resolution  anzunehmen, die die britische Regierung  dazu aufrief, den Staat Palästina anzuerkennen. Die Unterzeichner schlossen einen Nobelpreisträger ein, mehrere  Träger des höchsten israelischen zivilen Preises, zwei frühere Kabinettminister und vier frühere Knesset-Mitglieder (mich eingeschlossen), Diplomaten und ein General.

Die offizielle Propagandamaschine  agierte nicht. Man wusste, dass die Resolution sowieso irgendwie angenommen würde, so versuchte man das Ereignis so klein wie möglich zu machen. Der israelische Botschafter in London konnte nicht erreicht werden.

WAR ES ein  zu vernachlässigendes Ereignis? Auf streng verfahrensorientierter Weise war es das. In weiterem Sinne war es weit entfernt davon. Für die israelische Führung ist es der Bote sehr schlechter Nachrichten.

Ein paar Tage zuvor kam eine ähnliche Nachricht aus Schweden. Der neu gewählte linke Ministerpräsident verkündete, dass seine Regierung  die Anerkennung des Staates Palästina in naher Zukunft in Betracht ziehen würde.

Schweden, wie auch England wurden immer als ein „pro-Israel“ Land angesehen, die treu gegen „anti-Israel“-Resolutionen in der UN stimten. Wenn so bedeutende westliche Nationen ihre Haltung gegenüber der Politik Israels überdenken, was bedeutet das?

Ein anderer unerwarteter Schlag kam aus dem Süden. Der ägyptische Diktator Muhammad Abd-al-Fatah a-Sisi belehrte die israelische Führung eines Besseren, dass die „moderaten“  arabischen Staaten  die Reihen unserer Verbündeten gegen die Palästinenser füllen würden. In einer  scharfen Rede warnte er seinen neu gefundenen Genossen Benjamin Netanjahu, dass die arabischen Staaten nicht mit Israel zusammenarbeiten würden, bevor nicht mit dem palästinensischen Staat Frieden geschlossen werde. So durchschlug er den kürzlich aufgeblähten Ballon, der von Netanjahu in Umlauf gebracht wurde – von den pro-amerikanisch arabischen Staaten, wie Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, die Emirate, Kuweit und Qatar würden  offene Verbündete Israels werden.

In Süd-Amerika hat sich die öffentliche Meinung schon merklich  gegen Israel verschoben. Die Anerkennung Palästinas gewinnt in offiziellen Zirkeln ebenfalls an Boden. Selbst in den US scheint die bedingungslose Unterstützung für die israelische Regierung  zu schwanken.

Um Himmels willen, was geht hier vor sich?

WAS HIER  vor sich geht, ist eine tiefe, fast tektonische Veränderung in der öffentlichen Haltung gegenüber Israel.

Seit Jahren  ist Israel in den Medien der Welt hauptsächlich als ein Land erschienen, das palästinensisches Land besetzt. Pressefotos von Israelis zeigen fast nur  schwer bewaffnete  und gepanzerte Soldaten, die sich gegen protestierende Palästinenser, oft Kinder, stellen. Wenige dieser Bilder hatten eine unmittelbare dramatische Wirkung, aber die häufig, zunehmende Wirkung sollte nicht unterschätzt werden.

Ein wahrlich seröser diplomatischer Dienst sollte seine Regierung  schon seit langer Zeit alarmiert haben. Aber unser Auslandsdienst ist durch und durch demoralisiert, angeleitet von Avigdor Lieberman, einem brutalen, schwergewichtigen Tyrann, der von vielen seiner Kollegen in aller Welt als Halbfaschist gilt, der das diplomatische Corps terrorisiert. Es  schweigt lieber.

Dieser weitergehende Prozess ist plötzlich mit dem  Gazakrieg vor kurzem zu einer plötzlichen Pechsträhne geworden. Er war grundsätzlich  nicht anders gewesen als die beiden  Gazakriege, die noch nicht lange vorausgegangen waren, aber  aus  einem unerklärlichen Grund hatte er eine viel größere Wirkung.

Seit anderthalb Monaten werden die Leute in aller Welt mit Bildern  von Toten, schwer verletzten Kindern, weinenden Müttern, zerstörten Häusern, beschädigten Krankenhäusern und Schulen bombardiert, auch mit Massen obdachloser Flüchtlinge. Dank des Iron Dome konnten keine zerstörten israelischen Gebäude gesehen werden – auch kaum  tote israelische Zivilisten.

Eine normale, anständige Person – ob in Stockholm, Seattle oder Singapur kann solch einen ständigen Strom schrecklicher Fotos nicht unbewegt ansehen – zuerst unbewusst, dann bewusst. Das Bild vom „Israeli“ in der Vorstellung änderte sich langsam, fast unmerklich. Der tapfere Pionier, der sich gegen die Wilden verteidigt, verwandelte sich in einen hässlichen Tyrannen, der eine hilflose Bevölkerung  terrorisiert.

WARUM REALISIEREN die Israelis dies nicht? Weil WIR IMMER  RECHT HABEN.

Es ist oft vorher gesagt worden: die Hauptgefahr der Propaganda, jeder Propaganda,  ist, dass ihr erstes Opfer der Propagandist selbst ist. Sie überzeugt ihn eher als sein Propaganda-Objekt. Wenn man eine Tatsache verdreht und sie hundertmal  wiederholt, glaubt man es schließlich.

Nimm die Behauptung, dass wir gezwungen wurden, UN-Einrichtungen im Gazastreifen zu bombardieren, weil Hamas sie benutzte, um von dort Raketen auf unsere Städte und Dörfer zu schießen. Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Moscheen wurden von unserer Artillerie, Flugzeugen, Drohnen und Kriegsschiffen gezielt bombardiert. 99% der Israelis glauben, dass dies nötig war. Sie waren schockiert, als der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, der Gaza in dieser Woche besuchte, behauptete, dass dies total unzulässig sei.

Weiß denn der Generalsekretär nicht, dass unsere Armee die moralischste der Welt ist?

Eine andere Behauptung ist, dass diese Gebäude  von Hamas dazu benutzt worden seien, um ihre Waffen dort  zu verstecken. Eine Person in meinem Alter erinnerte uns in dieser Woche in Haaretz daran, dass wir genau dasselbe taten, in unserm Kampf  gegen die britische Regierung von Palästina und gegen arabische Angreifer: unsere Waffen wurden in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Synagogen versteckt. An vielen Orten erinnern nun stolze Gedenktafeln daran.

In den Augen eines durchschnittlichen Israeli war das umfangreiche Töten und die Zerstörung während der kürzlichen Operation vollkommen gerechtfertigt. Er ist nicht in der Lage, die weltweite Empörung zu verstehen. Aus Mangel  eines anderen Grundes:  schreibt er es dem Antisemitismus zu.

NACH EINEM der Libanonkriege - ich vergaß welcher -, erhielt ich eine ungewöhnliche Nachricht: ein Armeegeneral lud mich ein, einen Vortrag  vor seinem versammelten Offizier-Corps zu halten: „über die Auswirkung des Krieges in den Medien der Welt“. (Er wollte wahrscheinlich vor den Offizieren  mit seiner fortgeschrittenen Haltung  imponieren.)

Ich erklärte den Offizieren, dass das moderne Schlachtfeld sich geändert hat, dass moderne Kriege  im grellen Schein der Weltmedien  ausgefochten werden,  dass die heutigen Soldaten dies beim Planen und Kämpfen berücksichtigen müssten. Sie lauschten  respektvoll und stellten entsprechende Fragen,  aber ich fragte mich, ob sie  die Lektion wirklich verstanden hätten.

Soldat-sein Ist ein Beruf wie jeder andere. Jede professionelle Person, sei sie männlich oder weiblich, ein  Rechtsanwalt oder ein Straßenkehrer, nimmt  eine zu ihm passende Haltung ein.

Ein General denkt in realen Begriffen: wie viele Soldaten für den Job, wie viele Kanonen. Was ist nötig, um den Widerstand der Feinde zu brechen? Wie reduziert man seine Verluste?

Er denkt nicht über Fotos in der New York Times nach.

Bei der Gaza-Kampagne wurden Kinder nicht willkürlich getötet. Noch Häuser zerstört. Alles  hatte einen militärischen Grund. Menschen müssten getötet werden, um das Risiko für das Leben unserer Soldaten zu reduzieren (Es ist besser, 100 Palästinenser zu töten als einen israelischen Soldaten). Die Leute mussten terrorisiert werden, damit sie sich gegen die Hamas  wenden würden. Stadtviertel mussten zerstört werden, damit unsere Soldaten voran kommen, und der Bevölkerung müsse eine Lektion erteilt werden, dass sie noch Jahre danach daran denken und so den nächsten Krieg hinausschieben.

All dies macht für einen General militärischen Sinn. Er kämpft einen Krieg zum Teufel noch mal und kann sich nicht mit nicht-militärischen  Betrachtungen befassen.  Solch eine, wie die Wirkung auf die öffentliche  Meinung der Welt. Und  besonders nach dem Holocaust.

 

WAS Der General denkt, denkt Israel.

Israel ist  keine militärische Diktatur. General a-Sisi mag Netanjahus bester Freund sein, aber Netanjahu ist kein General. Israel macht gerne Geschäfte, besonders mit Waffen mit militärischen Diktatoren  rund um die Welt, aber in Israel selbst gehorcht das Militär der gewählten zivilen Regierung.      Stimmt, aber …

Aber der Staat Israel wurde in der Mitte eines hart erkämpften Krieges, dessen Ausgang in diesem Augenblick   keineswegs sicher war, geboren. Die Armee war damals und ist auch jetzt die Mitte des israelischen Nationallebens. Es könnte gesagt werden, dass die Armee das einzig wahre vereinigende Element der israelischen Gesellschaft ist. Es ist das, wo Männer und Frauen, Ashkenasi und Orientalen, Religiöse und Säkulare (außer den Orthodoxen), Reiche und Arme, Old-Timer und neue Immigranten  sich treffen und vom selben Geist indoktriniert sind.

 Die meisten jüdischen Israelis sind früher Soldaten gewesen: Die meisten Offiziere, die die Armee  mit etwa 45 verlassen, verteilen sich  auf die Verwaltungs-, die wirtschaftliche, politische und akademische Elite. Das Ergebnis ist, dass die militärische Gesinnung  in Israel vorherrscht.

Dieses So- Sein macht die Israelis ganz unfähig, den Wandel der öffentlichen Meinung der Welt zu verstehen. Was wollen sie von uns, diese Schweden, Briten und Japaner? Glauben sie denn, dass es uns Spaß macht, Kinder zu töten und Häuser zu zerstören?  (Golda Meir  erklärte einmal: „Wir können den Arabern vergeben, wenn sie unsere Kinder töten, aber wir werden ihnen nie vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten“.)

DIE GRÜNDER Israels waren sich sehr der öffentlichen Meinung der Welt bewusst. David Ben Gurion  erklärte zwar  einmal, dass „es unwichtig sei, was die Gojim sagen, wichtig sei, was die Juden tun!“ Aber im  wirklichen Leben war sich Ben-Gurion sehr von der Notwendigkeit  bewusst, die Weltmeinung zu gewinnen. So war sein Gegner, der rechte Zionistenführer Vladimir Jabotinsky, der einmal  Menachem Begin sagte, dass, wenn er  am Gewissen der Welt verzweifele,  er in die Weichsel springen sollte“:

Die öffentliche Meinung der Welt ist wichtig, ja noch mehr - sie ist  entscheidend. Die Resolution des britischen Parlaments  mag nicht verbindlich sein, aber sie drückt die öffentliche Meinung aus, die früher oder später das Handeln der Regierung in Bezug auf Waffenverkauf  entscheidet. Die Resolutionen des Sicherheitsrats, EU-Entscheidungen und was  sonst noch alles entscheidet. Wie Thomas Jefferson sagte: „Wenn das Volk die Führung hat,  dann werden schließlich die Führer folgen.“

Derselbe Jefferson  gab den Rat: „anständigen Respekt vor der Meinung der Menschheit zu haben.“    (Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

Start | oben

Impressum             Haftungsausschluss          KONTAKT            Datenschutzerklärung         arendt art