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Die Katastrophe, die das Zelt der Nationen traf

Die Methodistische Kirche aus Großbritannien berichtet.- 24. 5. 2021

Ein enger Freund von uns postete gestern auf seinem Facebook über ein wütendes Feuer, das unseren Freund Dawood Nasser und sein allseits beliebtes Tent of Nations getroffen hat. Wir riefen Dawood sofort an und er sagte, dass er mehr als 1.500 Bäume verloren hat. Um ehrlich zu sein, dachten wir, dass er immer noch unter Schock stand und dass die Anzahl der beschädigten Bäume etwas übertrieben war. Wir waren sehr alarmiert und fuhren heute zum Ort des Geschehens, um uns den Brandherd anzusehen. WIR WAREN ERSCHÜTTERT, als wir sahen, welche Auswirkungen das Feuer hatte und wie groß die Ausbreitung war. Wir sind mehr als 15 MINUTEN lang in der Asche des Feuers gelaufen. Es war wie ein nicht enden wollendes Meer aus Dunkelheit. Dawood war wirklich schockiert über das Ausmaß des Verlustes. Ich für meinen Teil war die meiste Zeit des Spaziergangs sprachlos, da wir versuchten, die neue Realität zu verdauen und herauszufinden, wie wir ihr am besten begegnen können. Bilder sprechen Bände .....

Ein Treffen zwischen HIRN, Dawood und seiner Frau (sie war den Tränen nahe, da es "eine Sache nach der anderen" war). Wir besprachen untereinander, was die nächsten Schritte sein würden; zunächst werden wir darum bitten, dass etwa 500 Bäume (Oliven, Mandeln und Weinreben) auf einem verbrannten Stück Land gepflanzt werden, das in der Vergangenheit eine Stop-Work-Order erhalten hat. Es ist wichtig, dies zu tun, um die Möglichkeit einer möglichen israelischen Übernahme auf ein Minimum zu reduzieren. Weitere Bäume werden auch benötigt, um andere zu ersetzen, die bei dem Feuer beschädigt wurden.

Ein weiteres wichtiges Element, an dem wir arbeiten wollen, ist der Ersatz aller vier Komposit-Badezimmer, die bei dem Feuer völlig zerstört wurden. Wir warten auf einen Kostenvoranschlag sowohl für die Bäder als auch für die benötigten Bäume. Die Bäume können erst im November gepflanzt werden, damit sie nicht bewässert werden müssen - ein entscheidendes Element, das Dawood nicht hat.

Der unmittelbare Bedarf, den HIRN decken wird, ist Wasser, da das meiste Wasser in den Zisternen gestern zum Löschen des Feuers verwendet wurde. Die palästinensische Zivilverteidigung konnte aufgrund des schwierigen Geländes große Teile des Feuers nicht erreichen. Daher mussten Dawood und seine Nachbarn das Feuer mit dem vorhandenen Wasser aus den Zisternen löschen. HIRN wird es ersetzen. Längerfristig wird HIRN jedoch daran arbeiten, die Wasserspeicherkapazität des Tent of Nations zu erhöhen.

Wir werden Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, denn das Tent of Nations hat für uns höchste Priorität.   Quelle - Mail vom 23. 5. 2021

 

 

 

Sie konnten uns in den 30 Jahren nicht um einen Zentimeter verdrängen (Daoud Nasser, 22.3.2021)

 

Die christliche Familie weigert sich, ihre Farm am Berg nahe Bethlehem aufzugeben.

Daniel Silas Adamson im „BBC News Magazine“ vom 3. Februar 2016

Eine palästinensische christliche Familie, die von ihrem Besitz in der Westbank aus Gewaltlosigkeit predigt, kämpft um den Erhalt ihres Grundstücks, das ihr seit 98 Jahren (in-zwischen mehr als 100 Jahren) gehört. Umgeben von israelischen Siedlungen ist sie jetzt ein lebendes Beispiel für die Idee des friedlichen Widerstands.

In seinem Farmgrund, ein Stück außerhalb von Bethlehem, hebt Daher Nassar Äpfel zwischen den Ruinen seines Obstgartens auf, den er vor mindestens acht Jahren angelegt hatte. Die Früchte liegen auf dem Grund herum, der kürzlich aufgerissen und eingeebnet wurde – die Traktorspuren sind deutlich zu sehen. Am Rande des Grundstücks ragen Äste aus einem Erdhaufen hervor – ihre Rinde ist aufgerissen und geknickt, unreife Mandeln hängen noch an den Zweigen.

Am 19. Mai kam ein palästinensischer Hirte im ersten Morgengrauen aus dem Dorf Nahalin und sah den Bulldozer an der Arbeit im Garten, bewacht von israelischen Soldaten. Bis Nassar herangeeilt war, gab es den ganzen Obstgarten - das beste Stück nach zehnjähriger Arbeit – nicht mehr. Sein Englisch war zwar weit entfernt von flüssig, aber der Schmerz war aus seiner Stimme gut zu hören: „Warum habt ihr die Bäume kaputt gemacht?

Ein Sprecher der israelischen Militärbehörde in der Westbank sagte, die Bäume wären illegal auf Staatsgrund gepflanzt worden.  

Nassars Schwester Amal hat eine andere Erklärung. Die Regierung versucht gemeinsam mit den israelischen Siedlern, die rund um die Farm leben, „uns zur Gewaltausübung zu stoßen, oder uns zu veranlassen, wegzugehen“. Amal betont, dass ihre Familie nicht vom Land gehen wird, noch wird sie ihre Verpflichtung auf friedlichen Widerstand aufgeben.
 

„Niemand kann uns zwingen zu hassen“, sagt sie, „Wir weigern uns, Feinde zu sein“.

Dieser Satz, der auf den Stein am Eintritt zu ihrem Land geschrieben ist, wurde zuerst von ihrem Vater, Bishara Nassar, ausgesprochen. Lange bevor das Konzept unter den Palästinensern weit verbreitet wurde, lehrte er seine Kinder eine Theorie der Gewaltlosigkeit, die seinen eigenen christlichen Glauben bestimmte.

Bishara (= Evangelist) Nassar war ein Kind, als sein Vater das Grundstück 1916 kaufte. Schon damals, als der Erste Weltkrieg den Mittleren Osten veränderte und das Reich der Ottomanen seinem Ende entgegenhinkte, fingen palästinensische Christen an auszuwandern. Nach dem Krieg von 1948 ging die Auswanderung der Christen von der Westbank schneller, und Bishara, der ein begabter Prediger und Ziehharmonikaspieler war, fing an, in die nahen Dörfer zu gehen, sang seine Lieder und leitete Bibelarbeiten in Privathäusern. Musik und Geschichten, meinte er, könnten den Glauben vertiefen und das Interesse der christlichen Kinder in Bethlehem vertiefen, und sie ermutigen zu bleiben.

Bishara kam auch dazu zu glauben, dass die christliche Gemeinde eine besondere Rolle zu spielen hatte im Aufbau einer friedlicheren Zukunft.

„Mein Vater sagte immer, ‚wir werden nie nur durch Händeschütteln Frieden erreichen in Palästina und Israel – wir müssen an den Menschen arbeiten, um ganz unten anzufangen‘“, sagt Amal Nassar. „So ist das, was wir jetzt als Familie tun, die Erfüllung des Traumes

meines Vaters, dass Menschen Brücken bauen können zur Hoffnung, zum gegenseitigen Verständnis, zur Versöhnung, dem Dialog, um den Frieden zu erreichen.“

 

Von dieser Idee angeleitet haben sie und ihre Brüder das Bauerngut in ein Zentrum für Friedensarbeit und gewaltlosen Widerstand umgebaut, das sogenannte „Tent of Nations“ (= Zelt der Nationen).

Mehr als 20 Jahre lang haben sie dort Workshops abgehalten und israelische Studenten, Rabbiner und Friedensaktivisten begrüßt, ebenso wie Gruppen aus ganz Europa und Amerika. Sie haben Sommerlager für lokale Schulen durchgeführt, palästinensische Kinder über Gewaltlosigkeit aufgeklärt und ermutigt, die Liebe zum Land durch Arbeiten und Spielen auf dem Hof zu entwickeln. Das ist besonders wichtig, sagt Amal Nassar, für eine Generation, die in Flüchtlingslagern und auf den Straßen der Stadt hinter Israels Trennmauer aufgewachsen ist. Sie arbeitet auch mit palästinensischen Frauen über Gewaltlosigkeit, während ihre Mutter – Bisharas Witwe Milada – traditionelles Essen für die Tagesgäste kocht.

Milada Nassar sagt, ihr Gatte wäre stolz auf das, was seine Kinder geschaffen haben. Aber in den Jahren seit seinem Tod 1976 wurde die Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit auf eine Art und Weise geprüft, die er sich nie hätte vorstellen können. 

Zu dieser Zeit war die Westbank für fast ein Jahrzehnt unter israelischer Militärgewalt, und jüdische Siedler hatten gerade begonnen, sich in dem Gebiet südlich der Farm niederzulassen.

Größtenteils waren allerdings die Hügel rund um Bisharas Land noch offenes Land, das von palästinensischen Familien bestellt oder als Weide von den Schafhirten genutzt wurde. In den 40 Jahren seither sind überall Siedlungen der Israelis gebaut worden.

Jetzt sind es insgesamt fünf Siedlungen, die nächste so nah, dass die Stimmen der Siedler über das Tal bis zur Farm tragen. Die nächste davon, Netiv Ha’avot, ist wenig mehr als eine Häuserreihe, umgeben von Stacheldrahtrollen und mit israelischen Flaggen geschmückt. Die größte, Beitar Illit, ist eine Stadt mit mehr als 40.000 Einwohnern, nachts ein Lichtermeer, das den ganzen Hang erstrahlen lässt. Alle diese Siedlungen werden nach dem Völkerrecht als illegal betrachtet, obwohl Israel dieses bestreitet.

Während sie die Siedlungen rundherum in den 1980ern wachsen sahen, begannen die Nassars sich zu ängstigen. Ihr Hof war in bester Lage, nahe der Nord-Süd-Hauptstraße durch die Westbank und auf einem Hügel.

1991 haben sich ihre Ängste bestätigt. Die Militärregierung erklärte, dass mehr als 90 % der Farm jetzt dem Staate Israel gehöre. Gush Etzion, einer der größten Siedlungsblöcke in der Westbank, schien drauf und dran zu sein, sich auf die Nassar-Farm auszudehnen.

Die Nassars aber weigerten sich zu gehen, oder ihr Land geteilt zu sehen. Und praktisch hatten sie allein unter den palästinensischen Bauern die Dokumente, die sie benötigten, um eine Klage an israelische Gerichte zu bringen.

1924 hatte Bishara Nassars Vater, nachdem er realisiert hatte, dass das Ottomanische Reich am Ende war und er sich über die zunehmenden Spannungen zwischen Arabern und Juden ärgerte, sein Eigentum bei den neuen imperialistischen Herrschern registrieren lassen. Die Briten gaben Landdokumente aus, die die Größe und die Begrenzungen der Farm spezifizierten, und Bisharas Vater, der ein gebildeter Mann war, hielt sich an die Dokumente.

Fast 70 Jahre später würden diese Papiere die Basis für ein Gerichtsverfahren darstellen, das 23 Jahre lang vor den israelischen Gerichtshöfen abgehandelt wurde. Der Fall bleibt ungelöst.

„Sie wissen sehr gut, dass es sich die Palästinenser nicht leisten können, ihr Land zu verteidigen“, sagt Amal Nassar, „so geben sie die Hoffnung auf und gehen.“ Aber die Familie Nassar hat irgendwie das Geld und die Entscheidung gefunden, ihre Klage aufrecht zu halten,.

Als sie nach 10 Jahren Vorsprache bei Militärgerichten informiert wurden, dass ihr palästinensischer Anwalt nicht wählbar wäre, um den Fall an Israels Höchstgericht zu verfechten – weil er Identitätspapiere aus der Westbank hatte – fanden sie ein israelisches Büro, das willens war, dieses zu tun. Als man ihnen sagte, sie müssten einen Plan ihres Besitzes vorlegen, beauftragten sie einen israelischen Landvermesser (mit Kostenaufwand von 70.000 $) und schickten ihn aus, um Landkarten und Dokumente in den königlichen Archiven in London und Istanbul einzusehen. Als man von ihnen verlangte, Zeugen zu bringen, die ihre Angaben unterstützen sollten, dass sie drei Generationen lang das Land bestellt hatten, mieteten sie einen Bus und fuhren mehr als 30 palästinensische Dorfbewohner zum Militärgericht nahe von Ramallah. „Wir mussten 5 Stunden lang vor dem Gerichtgebäude unter der heißen Sonne warten“, erinnerte sich Amal Nassar. „Und dann, nach f ü n f Stunden, kam ein Soldat heraus und sagte  „Wir brauchen keine Zeugen - geht nach Hause“.      

 

„Jedes Mal, wenn sie sehen, dass du ihre Forderungen erfüllst, fordern sie mehr und mehr und das wird dann immer schwieriger, so dass die Leute sagen „Jetzt langt’s aber, ich kann nicht mehr“. Ja, so machen sie es immer. Wir wissen das. Es ist ihr Spiel, uns so lange zu stoßen, bis wir weggehen.

Wie Amal es sieht, versucht das israelische Militär und die Siedler – nachdem es ihnen nicht gelungen ist, die Familie legal zu vertreiben – sie durch Gewalt zu vertreiben. Sie erinnert sich, wie die Siedler 2002 250 junge Olivenbäume ausgerissen haben, und wie sie die Straße zur Farm dauerhaft mit großen Steinen blockiert haben. Die Demolierungsbefehle waren am Tor befestigt worden, um damit zu drohen, das Haus der Familie Nassar und die Wasserbrunnen zu zerstören. Sie erzählt von den Soldaten, die 2009 ihre 72jährige Mutter mitten in der Nacht mit in Stellung gebrachtem Gewehr aus dem Bett zwangen und sie in der Kälte warten ließen, während sie die Farm durchsuchten.

Die israelischen Behörden in der Westbank bestehen darauf, dass sie mit der Zerstörung des Obstgartens der Familie Nassar und dem Aufhängen von Demolierungsbefehlen am Tent of Nations einfach nur die Regeln der Planung durchführen. „Wir schüchtern die Familie nicht ein“, sagte der Sprecher für CoGAt (= Coordination of Government Activities in the Territories), der Körperschaft, die für die Durchführung der israelischen Politik in der Westbank verantwortlich ist. „Wir führen keinen dieser Schritte aus, um die Familie zum Gehen zu veranlassen. Wir führen nur das Gesetz durch.“

Die israelische Militärbehörde ging  nicht ein auf die speziellen Klagen der Nassars und  leugnete, dass die Familie einer Kampagne von Schikanen ausgesetzt ist. „Die Behauptung, dass die IDF (= Israeli Defence Force) einzuschüchtern versucht als Mittel der Vertreibung ist ein Witz – und absolut ein Widerspruch zu der Realität am Boden in Judäa und Samaria (= Westbank). Die Wirklichkeit in Judäa und Samaria, wo palästinensische Terroraktionen  und extreme Gewalt weiter zunehmen, stellt eine wirkliche Herausforderung des Sicherheits-bedürfnisses dar. Nichtdestotrotz bleibt IDF verpflichtet, seine Mission der Sicherung von Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten, in einer hochprofessionellen Art, die auf der Moral und ethischen Grundsätzen beruht, die unverrückbar hinter allen Aktivitäten des IDF stehen.

Amal Nassars jüngerer Bruder Daoud ist nicht beeindruckt vom moralischen Code der Männer, die den Obstgarten verwüstet haben. Aber er zeigt auch keinen Ärger. „Wir sind willens, eine bessere Zukunft auf gewaltfreie Weise herzustellen … ohne Hass“, sagt er. „Unsere Antwort auf diese Ungerechtigkeit wird niemals Gewalt sein, und wir werden niemals aufgeben und weggehen.“

Die Palästinenser haben ein Wort, das diese Verweigerung sich herausfordern oder demoralisieren zu lassen, umfasst:  S u m u d.  Öfters als „Standhaftigkeit“ übersetzt, beschreibt Sumud die unverrückbare, geduldige Bestimmtheit, auf dem Land zu bleiben und weiterzumachen trotz aller Schwierigkeiten eines Lebens unter militärischer Okkupation.   

Es ist dieses die Qualität, die Daher Nasser verkörpert, der sich bei seinem Weg über den verletzten und ausgeräumten Obstgarten die Obstbäume vorstellt, die er in 10 Jahren von jetzt an abernten wird.

 

„Ich werde mehr Bäume pflanzen“, sagt er „doppelt soviele“.

(Übersetzung: Gerhilde Merz)

 Anmerkung der Übersetzerin: Beim „Sammeln meiner Papiere“ fiel mir dieser Artikel in die Hand. Ich hatte als Gastgeberin die Freude, Daoud Nassar für einige Tage in meinem Haus zu Gast zu haben und ihn in meiner Umgebung zu verschiedenen Veranstaltungen zu begleiten. Diese wenigen Tage sind mir eine bleibende Erinnerung geworden.

Ich freue mich, vielen, die das „Tent of Nations“ kennen, ein bissel mehr über die Familie erzählen zu können.     

 

22. 5. 2014 - Erneuter Angriff auf den Berg Daher - Begegnungszentrum Tent of Nations in Palästina - Rupert Neudeck - Mittwoch, 21.05.2014 - Das hält niemand aus, weder die Menschen auf dem Berg, noch die Zehntausende, die schon mal als Besucher oder Pilger diese wunderbare Begegnungstätte Tent of Nations gesehen haben. Was ist (schon wieder!) geschehen?
Auf dem Gelände des Friedensprojektes „Zelt der Völker“, dem Berg Daher, ist es zu einer geradezu wahnwitzigen Zerstörung von 1500 – ich hörte aus anderer Quelle von 800 – Apfel- und Aprikosenbäumen gekommen. Nach Mitteilung von Agenturen hätten israelische Bulldozer diese Bäume sowie Weinstöcke am 19. Mai zerstört. Der Leiter und Besitzer des Berges Daher Daoud Nassar hat diese Zerstörung bestätigt. Der Anwalt der Familie prüfe das weitere Vorgehen. In zwei Tagen soll Daoud Nassar, der auf Vorträgen in den USA ist, wieder in Bethlehem und auf dem Berg sein.
Die Geschichte der juristischen und handfesten Attacken auf das Besitztum der Familie Nassar geht in die letzten Jahre zurück. Daoud Nassar mußte sich durch teure Anwälte und Gerichtsverfahren immer wieder den Besitz des Berges einklagen, den sein Großvater 1919 gekauft hatte.
2008 hatten die Grünhelme auf dem Berg eine Solaranlage installiert (Fabian Jochem und Thomas Just). Der Berg bekommt im Unterschied zu den umliegenden fünf Kolonien jüdischer Siedler keinen Strom. Im Januar 2009 hatten wir die Solaranlage in Anwesenheit des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Ruprecht Polenz eingeweiht und eröffnet. Im Mai 2009 kam eine Delegation der Besatzungsbehörde auf den Berg mit einer sog. Demolition order, einem Zerstörungsbefehl für sechs verschiedene Objekte auf dem Berg, darunter die Solaranlage. Entweder würde Daoud Nassar diese eigenhändig zerstören oder ein Bulldozer würde in drei Tagen kommen und die sechs Objekte dem Erdboden gleichmachen. Durch den beherzten sofortigen Einspruch des MdB Ruprecht Polenz beim israelischen Botschafter und dem Auswärtigen Amt gelang es, dass dieser Zerstörungsbefehl nicht durchgeführt wurde.
Die GRÜNHELME haben Ende 2013 noch eine Verstärkung der 5 kw Anlage auf dem Berg einrichten lassen, so dass dort jetzt sowohl das Licht in der Küche brennt sowie der Internet Raum mit dem Strom aus der Batterie der Solaranlage versorgt ist.
Auf dem Berg ist ein Stein in Erinnerung an diese Arbeiten aufgestellt worden zur Erinnerung an die Arbeit der Grünhelme mit dem Satz aus Matthäus 5, 14-16:
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen werden. Man zündet kein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber. So soll Euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“.
Niemand hatte damit gerechnet, dass dieser Berg erneut Objekt und Opfer eines Angriffs der Besatzungsmacht werden würde. Auch wenn es sich um einen Angriff der immer aggressiver werdenden Siedler oder der sog. Hügeljugend handelt, fällt die Verantwortung auf die israelische Besatzungsbehörde zurück. Das in Stein gehauene Motto des Begegnungszentrums steht über dem Eingangszaun: „We refuse to be ennemies“, deutsch: „Wir lehnen es ab, Feinde zu sein“.  http://gruenhelme.de/1758.php

 

21. 5. 2014 Dann rollten die Bulldozer - Israelische Bulldozer haben Teile der palästinensischen Begegnungsstätte "Tent of Nations" plattgemacht. Dabei genießt das Projekt internationalen Respekt. Israel stört sich seit Jahren daran. - "Das hätte ich denen nicht zugetraut." Rupert Neudeck, Gründer der Nichtregierungsorganisation Grünhelme, ist entsetzt. "Kein Platz in der von Israel besetzten C-Zone im Westjordanland stand so stark unter deutschem Schutz wie das Anwesen von Daoud Nassar." Das Kanzleramt hielt ein Auge auf das Grundstück, der deutsche Botschafter in Israel und nicht zuletzt viele Kirchengemeinden im deutschsprachigen Raum. Denn Daoud Nassar, ein 44-jähriger Palästinenser, arbeitet auf dem einzigen nicht von israelischen Siedlern besetzten Hügel zwischen Bethlehem und Hebron an einem Projekt, von dem es nicht viele gibt in der explosiven Region. "Wir weigern uns, Feinde zu sein" steht auf einem Stein am Eingang von "Tent of Nations" (Zelt der Völker). >>>
 

 

Von: Daoud Nassar [mailto:dnassar@tentofnations.org] - Dienstag, 20. Mai 2014

Betreff: Israeli Military destroyed trees at the Tent of Nations Farm

Dear friends of Tent of Nations, Yesterday at 08.00, Israeli bulldozers came to the fertile valley of the farm where we planted fruit trees 10 years ago, and destroyed the terraces and all our trees there. More than 1500 apricot and apple trees as well as grape plants were smashed and destroyed.

We informed our lawyer who is preparing the papers for appeal. Please be prepared to respond. We will need your support as you inform friends, churches and representatives when action is needed. Please wait for the moment and we will soon let you know about next steps and actions. Thank you so much for all your support and solidarity. Please follow us on Facebook Tent of Nations/Nassar Farm. Blessings and Salaam, Daoud

 

Vorher

Hinterher


 

Israelische Armee rückt erneut gegen "Zelt der Völker" vor - Die israelische Armee ist erneut gegen das "Zelt der Völker" vorgegangen, ein Friedenszentrum bei Bethlehem. Der Projektgründer Nassar teilte mit, Bulldozer hätten mehr als 1.500 Obstbäume sowie Weinstöcke zerstört. Die israelischen Behörden haben in den vergangenen Jahren mehrfach Abriss-Befehle ausgestellt und wollen früheren Angaben Nassers zufolge das Grundstück enteignen, um dort Siedlungen zu bauen. Das "Zelt der Völker" unterstützt den Dialog der Kulturen in Israel und den Palästinensergebieten. Es wird auch vom deutschen Familienministerium unterstützt. >>>

 

Die Familie Nassar kämpft seit nunmehr vielen Jahren einen juristischen Kampf, um ihr Land und ihre Bäume zu schützen. - Vor kurzem haben die Militärbehörden auf einem Stück des Landes der Familie Nassar eine Warnung hinterlassen, in der erklärt wird, dass die dort befindlichen Bäume auf "Staatsland" gepflanzt seien und daher eine Besitzstörung seien und "entfernt" werden sollten. Am 12.05.2014 legte die Familie Nassar vor dem Militärgericht Einspruch gegen diese Verfügung ein und stellte klar, dass das betreffende Land nicht Staatsland sei und dass die Bäume auf dem Land der Familie gepflanzt seien. Weiterhin stellten sie klar, dass der Oberste Gerichtshof des Staates Israel verfügt habe, dass die Familie Nassar mit dem Prozess zur erneuten Eintragung ihres Landes (Anm. des Übersetzers: in die Grundbücher, nunmehr die des israelischen Militär-Grundbuchamtes) fortfahren solle. Die Familie Nassar bemüht sich seit Jahren, dieses Verfahren abzuschließen - das israelische Militär-Grundbuchamt (Anm. des Übersetzers: welches für Eintragung von Eigentum in den militärisch besetzten Gebieten zuständig ist) hat jedoch diesen Prozess ohne jegliche Angabe von Gründen endlos verzögert. Von Gesetzes wegen ist, wenn ein Einspruch eingelegt ist, bis zu einem rechtskräftigen Gerichtsurteil keine Zerstörung oder Entfernung erlaubt. Trotz der Tatsache, dass am 12.05.2014 ein Einspruch eingelegt wurde, und noch kein gerichtliches Urteil gefällt wurde, haben sich die militärischen Besatzungsbehörden beeilt, am 19.05.2014 das Land zu zerstören und alle betreffenden Bäume auszureißen. Diese Tat ist auch nach den drakonischen Militärgesetzen vor Ort illegal. Die Familie Nassar hat den Rat erhalten, eine Klage gegen dieses Vergehen einzureichen und Entschädigung für die illegalen Aktivitäten der Militärbehörden einzufordern." Quelle Tent of Nations / Nassar Farm - facebook >>>

 

Gestern kam es zu einer Aktion jüdischer Siedler gegen die Ölbäume der palästinensischen Familie Nassar. Der deutsche Freiwillige Lennart wurde Zeuge und berichtet: Hier in der Nähe von Jerusalem leben viele Palästinenser in der Nähe von israelischen Siedlungen, die im Inland der Palästinensischen Autonomiegebiete errichtet wurden. Manchmal kommt es zu spürbaren Auseinandersetzungen, wie auch heute Morgen: Das israelische Militär sperrte die Straßen zu einem Stück Land ab, auf dem 800 Bäume verschiedener Art gepflanzt sind. Das in Nahalin (nahe Bethlehem) liegende Stück Land ist circa ein Hektar groß und liegt im Besitz der Familie Nassar, die in Bethlehem und Beit Jala wohnt. In der militärisch bewachten Aktion wurden von 7.00 - 9.00 Uhr heimlich alle diese Bäume von israelischen Siedlern zerstört.
Heute Morgen kam ich, wie jeden Montag, zur Arbeit in die Dar Al Kalima Schule. Dort erwartete mich bereits Anton Nassar, der zweite Schulleiter der Schule. Durch ein Telefonat erhielt er die schreckliche Nachricht. Er bat mich, mit ihm zu kommen und so viele Menschen zu motivieren, wie es mir irgend möglich ist. Mit zwei weiteren Volontären, zwei EAPPI-Kräften und weiteren Familienmitgliedern der Familie Nassar folgten wir Tony Nassar zum Ort des Geschehens. Der furchtbare Anblick war kaum zu ertragen: Eine komplett zerstörte Sandlandschaft, die ein wenig davon verriet, was hier passiert sein muss, erwartete uns. Die vielen gerodeten Äpfel-, Mandel,- Oliven,- Aprikosen- und Traubenbäume, denen die Erntezeit kurz bevor stand, sind in ein Loch geschoben und mit Erde überschüttet worden.
Um dieses Stück Land gibt es schon seit längerer Zeit Streit. Eigentlich ist das Land seit 1916 im Besitz der Familie Nassar. Doch vor 23 Jahren erhoben die israelischen Siedler mit einem Brief erstmals Anspruch auf das Land, was sie als ihr Eigentum bezeichnen. Seitdem gibt es einige Vorfälle, die dem heutigen ähneln: 2004 sind beispielsweise 200 Bäume gefällt worden - hier konnte Tony mit seinen Brüdern die Bulldozer noch aufhalten, Weiteres zu zerstören. Weiteren Berichten zu Folge sind hier auch einfach Straßen durch das Land gebaut worden. Diesmal war für Tony Nassar und seine Familie jede Rettung zu spät. "Was sollen wir denn jetzt machen...?", sagte Tony Nassar mit einem verzweifeltem Blick auf das tote Land. Das einzige, was ihm blieb, war, das Fernsehen, seinen Anwalt und die Kirchen zu informieren. Doch das bringt die Bäume nicht wieder zurück.
Nachdem Tony Nassar sich das Unglück ein wenig angesehen hat, erhob er das Wort um uns seiner Message teilhaben zu lassen: "Die mögen stärker als wir sein, die mögen Bulldozer haben, die mögen versuchen uns so aus dem Land zu vertreiben - wir werden weitermachen und nicht aufgeben!". Für jeden gefällten Baum wolle Tony Nassar zwei neue pflanzen, er habe die Hoffnung weiterzumachen und nicht aufzugeben. Er wolle Bulldozer holen und das Land für die Bepflanzung neuer Bäume bereit machen. Diesen Mut, den Kampf wieder aufzunehmen, den kann man nur bewundern - auch wenn dieser Kampf nicht leicht wird. Das Gefühl von Machtlosigkeit gepaart mit der harten Symbolik, die die Familie Nassar ertragen muss, scheint unfassbar schwer handhabbar zu sein. Für uns außen stehende Volontäre ist es zu dem noch unfassbar schwer zu begreifen: Warum machen Menschen so etwas?
Trotz dessen weiterzumachen und nicht aufzugeben, das finde ich stark. Hoffentlich schafft es die Familie Nassar, ihr Land vor den Israelischen Siedlern zu retten. Doch selbst dann gibt es noch viel weiteres Land, welches den Palästinensern täglich streitig gemacht wird. Eine schwierige Situation, die im Nah-Ost-Konflikt momentan weder Besserung noch Frieden bringt - ganz im Gegenteil. Quelle Ruedi Knutti (facebook)

 

Rafat Shomali (facebook) - I wake up this morning to very BAD NEWS !!! Yesterday the Tent of Nations was attacked , more than 1500 trees were bulldozed and uprooted , for many of you that have visited the Nassar family and have heard Daoud speak you already know the struggle that they have had in the past years to keep their land , maintain it and not only this but use it as a place for building peace and bringing people from all around the world together , as followers of Jesus there was a very strong message written on a stone in the entrance it says " We Refuse to be Enemies" with all the papers they have showing ownership to the land even dating from the ottoman period , the Israeli government is still using very violent forms to make this family leave. For all of you that know Daoud and his family this would make them stronger , this is the real life of Christians here full of challenges .

One thing I am sure of , this farm will be planted again , it is a shame that this is happening today , we will keep everyone updated with further steps that are going to be taken to replant and rebuild the Tent of Nations. Here we are and here we will stay we are not going anywhere , you can uproot trees but we will plant them again. Hands that help are holier than hands that pray!


Das Projekt "TENT OF NATIONS" - "ZELT DER VÖLKER" des palästinensischen Christen Daoud Nassar >>>
Tent of Nations / Nassar Farm - facebook >>>

 

Homepage - Tent of Nations
Daoud Nassar – Wikipedia

Sonderseite: Israel dreht Palästinensern den Solarstrom ab >>>


 

Schülerbegegnungsprojekt der Anne-Frank-Schule mit Israel und Palästina (1993 - 2011) - „Im Interkulturellen Austausch und durch zwischenmenschliche Begegnungen sollen unsere Schülerinnen und Schüler ihre eigene Identität entdecken und den respektvollen, demokratischen und gewaltfreien Umgang mit dem Anderen lernen. Ihre Bildung und ihre Erfahrungen sollen Bausteine für den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern sein.“ (Auszug aus der Partnerschaftsurkunde zwischen der Ev. Luth. School of Hope, Ramallah und der Anne-Frank-Schule, Gütersloh, 2002). - Donnerstag, 14. April 2011"We are not victims" - Exkursion nach Bethlehem am 11. April 2011 / Besuch bei der Familie Nasar in ihrem "Tent of Nations" / Gespraeche ueber ihren friedlichen, kreativen Kampf gegen Enteignung >>>

 

Wohlüberlegte Zerstörungswut in den Südhebronhügeln - Israelische Sicherheitskräfte machen Familie obdachlos, zerstören Lebensgrundlagen einer Gemeinde - In dem Dorf Tha’ala, in dem medico und seine israelische Partnerorganisation Comet-ME neulich Wind- und Solaranlagen aufgebaut hatten, rückten heute Bulldozer der israelischen Sicherheitskräfte ein. Sie zerstörten die ärmliche Behausung einer achtköpfigen Familie. Diese ist jetzt obdachlos. Ihre wenigen Habseligkeiten haben sie verloren, denn sie wurden daran gehindert ihr zuhause zu räumen. Dazu zerstörten die Sicherheitskräfte zwei einfache Zisternen zur Wasserspeicherung von Regenwasser und mehrere Tierunterstände. Israelisches Sicherheitspersonal hinderte die Bewohner mit Gewalt daran, die Tiere aus den Unterständen zu holen. 15 Lämmer verendeten einfach unter den Trümmern.

Unser Projekt dient dazu, den offiziellen Stromboykott der israelischen Ziviladministration zu umgehen. Denn einen Anschluss des Dorfs an eine herkömmliche Stromtrasse verbietet sie. Das darf sie: Das Dorf liegt nämlich im C-Gebiet. Hier darf nichts ohne Genehmigung der israelischen Verwaltung gebaut werden. Während die nahe gelegenen israelischen Siedlungen mithilfe großzügiger staatlicher Subventionen gefördert werden, wird der Zugang der palästinensischen Gemeinden zu Wasser und Land systematisch verknappt, dürfen Häuser, Kindergärten oder Gesundheitseinrichtungen nicht gebaut werden. Die Gemeinde Tha’ale, die nachweislich schon 1881 existierte, erkennt die israelische Administration einfach nicht an. Da sie auf dem Papier nicht steht, sind ihre Bewohner offensichtlich Freiwild.

Mit Aktionen wie die heute in Tha’ala zerstört die israelische Ziviladministration die Lebensgrundlagen dieser Gemeinde. Diese sollen weiterhin in bitterster Armut leben. Gezielte Rückentwicklung – um die palästinensische Bevölkerung in die dichtgedrängten städtischen Enklaven zu vertreiben.   Tsafrir Cohen

20. März 20012 Straubinger Tagblatt
zum vergrößern und lesen das Bild anklicken.

 

 

„Das Zelt der Nationen“ - Begegnungsberg mitten im Konfliktgebiet zwischen Bethlehem und Hebron - Wieder eine Aufgabe der Grünhelme.

Montag, 22.10.2007 (Die Aktion ist inzwischen erfolgreich abgeschlosssen)

Manchmal kommt man ganz schlecht, manchmal gar nicht dorthin.
Der Weg, der zu Dahers Weinberg führt, ist durch einen riesigen Felsbrocken versperrt. Einige der Siedler wollten den Verkehr zu Dahers Weinberg sperren. Es liegt dem Weinberg eine Siedlung praktisch auf dem nächsten Hügel gegenüber. Dort gibt es Strom und Wasser satt, auf Dahers Weinberg müssen sie das Wasser mit einem Generator hochpumpen.
Daoud Nasser erzählt all das auf seine sehr ruhige Art. Dadurch, dass er sich nie provozieren lässt, ebenso wie seine Eltern, die auf dem Weinberg wohnen, hat er ganz offenbar den Respekt der jüdischen Siedler auf der anderen Seite und dem gegenübersitzenden Hügel erworben. Denn sie sind jetzt auch mal gekommen, weil sie mal sich selbst ein Bild machen wollten, was Daoud Nasser denn so treibt.

Der Berg ist wunderbar für den Zweck, Jugendliche aus der ganzen Welt mit Kindern und Jugendlichen aus Bethlehem, aus Beit Sahour, aus Beit Jala zusammenzubringen, die ja nicht aus diesem eingeschlossenen Palästina herauskommen. Dort auf dem Berg sind immer ausländische Jugendliche. Als ich da war, gab es eine britische und eine irische Delegation.


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Das Schöne auf dem Berg: Es ist alles ganz einfach, angepasst denen, die hier auf der Wanderschaft vorbeikommen, und es kostet auch 10 Euro am Tag. Man schläft in einem großen Zelt, das jetzt noch erweitert wurde. Der Berg hat einen richtigen fast antiken Theaterplatz, auf dem im Sommer beim Jugend-Camp auch immer ein Stück aufgeführt wird. 2006 war es ein großes Erlebnis, weil man Shakesspeares „Romeo und Julia“ einstudiert und gespielt hatte. Die Eltern von Daoud Nasser sorgen für die bis 50 Jungen Leute, die dort wohnen können, d.h. sie kochen auch für die jugendlichen Gäste.
Es gibt einen Fußballplatz, es gibt einen Meditationsplatz, es gibt eine Höhle in dem Berg, die nicht mehr bewohnt wird, weil in dieser Gegend die konventionelle Form des Wohnens in Höhlen weiterlebt. In Höhlen hat man lange Zeit gewohnt und tut das südlich von Hebron immer noch, weil es dort in der Flimmerhitze des Sommers zumal nicht so heiß ist.

 

 


 

 


 

 

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