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Reaktionen auf Gilad Atzmon

" Linke wie Moshé Machover, Mitbegründer von Matzpen, werden von Atzmon wüst beschimpft, sobald sie ihn kritisieren. Intellektuelle wie Brian Klug, die zu den Themen Antisemitismus, Islamophobie und Nahost forschen und publizieren, würden sich nicht mit Atzmon an einen Diskussionstisch setzen. Auch der Holocaust-Überlebende Hajo Meyer, der zunächst dazu bereit war, lehnte ab, nachdem er Äußerungen von Atzmon gelesen hatte, die nichts weniger als eine höhnische Leugnung dessen darstellen, was Meyer selber erlebt und erlitten hat. Am 13.März 2012 verfassten Ali Abuniemah (Gründer von http://electronicintifada.net) und Haidar Eid (Mitglied der PACBI-Kampagne, www.pacbi.org), die Atzmon schon in Stuttgart Paroli geboten hatten, gemeinsam mit palästinensischen Intellektuellen und Aktivisten eine Erklärung.schen Intellektuellen und Aktivisten eine Erklärung." Sophia Deeg


Gilad Atzmon ist keiner von uns - Palästinenser distanzieren sich von antijüdischer Palästina-«Solidarität» - Sophia Deeg - Einem in weiten Kreisen der palästinensischen und internationalen Bewegung für die Rechte der Palästinenser wegen seiner dubiosen Verschwörungstheorien unerwünschten «Mitstreiter», Gilad Atzmon, bietet die «Palästina-Solidaritätsbewegung» – anscheinend immer noch eher eine «Israel-Empörungsbewegung» – hierzulande eine Bühne. Sein unerwünschtes Grußwort auf der Stuttgarter Palästina-Konferenz 2010 wirkt bis heute nach. Es mussten erst Palästinenser kommen, um deutlich zu machen, dass eine kulturalistisch antijüdische Ideologie mit ihrer Bewegung unvereinbar ist.

Dabei ist der Fall sehr einfach, das zeigen wenige Sätze aus dem «solidarischen Grußwort» des Überraschungsgasts in Stuttgart: «Wir neigen dazu zu vergessen, dass das Wort ‹universell› der jüdischen Kultur sehr fremd ist. Die jüdische Kultur ist tribal orientiert. Wir neigen immer wieder dazu, die eindeutige Tatsache zu vergessen, dass Frieden in der Form der Versöhnung, des Liebe deinen Nächsten … der jüdischen Kultur zutiefst fremd ist … Es ist keine schlechte Idee, mit ihnen in Frieden zusammenzuleben, aber dieser Planet ist vermutlich nicht der richtige Platz dafür … weil dieser Kultur die Vorstellung, seinen Nachbarn zu lieben, fremd ist.»

Das konnte der Gast vor gebildeten, zum Teil sich als links verstehenden Deutschen, von denen sich viele über islamophobe Tendenzen in diesem Land empören und sicher keiner sich als Antisemit sieht, unwidersprochen äußern? Auf einer politischen Konferenz, bei der die allzu deutsche Israel-Empörungs-Bewegung erstmals mit den aus der palästinensischen Zivilgesellschaft hervorgegangenen, basisdemokratischen Widerstandsbewegungen für die Rechte der Palästinenser in Berührung kam?

Dem Gerede des Gastes wurde widersprochen, denn zum Glück für das deutsche Publikum stellten die anwesenden palästinensische Aktivisten und Theoretiker klar, dass im gemeinsamen Kampf für ein ebenbürtiges Zusammenleben von Palästinensern und Israelis krude Anschauungen wie die von Gilad Atzmon fehl am Platz sind.

Im Übrigen ist man der locker assoziativ gestrickten Rede von mal «jüdisch», mal «zionistisch», als wären es Synomyme, nun wirklich überdrüssig, da sie einem von der israelischen Propaganda und dem ihr devot folgenden deutschen Mainstream non-stop serviert wird.

Als die haarsträubenden Sätze auf der Stuttgarter Konferenz fielen, reagierte das Publikum kaum. Doch im privaten Gespräch äußerten manche deutsche und auch eine französische Teilnehmerin ihr Befremden. Manche waren zu überrascht, um gleich reagieren zu können. Die Vorstellung, Krieg und Wirtschaftskrise habe nichts mit gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und alles mit den ewigen kulturellen oder ideologischen Zügen einer Menschengruppe zu tun, schien einfach zu bizarr. Man war schließlich nicht auf einer NPD-Versammlung oder einer Lesung mit Herrn Sarrazin…

Unbelehrbar Es gab und gibt aber auch einige, die jetzt erst recht Gilad Atzmon, dem israelisch-britischen Jazzer und selbsternannten Kämpfer für die palästinensische Sache, in Deutschland eine Bühne bieten, denn er spricht ihnen offenbar aus der Seele. Seinen Adepten geht es nach eigenem Bekunden um die Redefreiheit, die sie mit heroischem Gestus verteidigen, obwohl niemand sie ihrem Idol abgesprochen hat, auch nicht seine palästinensischen Kritikern. Diese nahmen sich lediglich die Freiheit, ihren Standpunkt zu begründen, dass antijüdische Ideen in der palästinensischen und internationalen Bewegung für gleiche Rechte nichts zu suchen haben.

Weder Atzmon selber, noch seine deutschen Anhänger sind jemals auf diese Argumente eingegangen. Er setzte vielmehr noch einen drauf und schrieb unter dem Titel «Die Wahrheit über Stuttgart» auf seiner Webseite, nur ein paar Juden (!) und eine Marxistin (Marxisten sind Atzmon fast genauso verhasst wie antizionistische Juden) hätten sich kritisch geäußert.

Atzmon spricht weiterhin, z.B. in den USA, wo er derzeit sein neuestes Buch vorstellt, unbeirrt von «unserer Bewegung» und bleibt bei seinen kulturalistischen Thesen, obwohl seine Äußerungen in der Solidaritätsbewegung in Großbritannien, den USA, Frankreich, vor allem aber in Palästina und unter Palästinensern auf präzise begründete Ablehnung stoßen. Linke wie Moshé Machover, Mitbegründer von Matzpen, werden von Atzmon wüst beschimpft, sobald sie ihn kritisieren. Intellektuelle wie Brian Klug, die zu den Themen Antisemitismus, Islamophobie und Nahost forschen und publizieren, würden sich nicht mit Atzmon an einen Diskussionstisch setzen. Auch der Holocaust-Überlebende Hajo Meyer, der zunächst dazu bereit war, lehnte ab, nachdem er Äußerungen von Atzmon gelesen hatte, die nichts weniger als eine höhnische Leugnung dessen darstellen, was Meyer selber erlebt und erlitten hat.

Ein Kontrapunkt Am 13.März 2012 verfassten Ali Abuniemah (Gründer von http://electronicintifada.net) und Haidar Eid (Mitglied der PACBI-Kampagne, www.pacbi.org), die Atzmon schon in Stuttgart Paroli geboten hatten, gemeinsam mit palästinensischen Intellektuellen und Aktivisten eine Erklärung. Binnen weniger Stunden kursierte sie weltweit in Aktivenkreisen und fand allgemeinen Anklang. Sie wendet sich vor allem gegen die Arroganz und die kolonialistische Haltung, mit der Atzmon es «sich seit vielen Jahren zur Aufgabe (macht), für die palästinensische Bewegung zu definieren, welcher Art ihr Kampf und die ihn begründende Philosophie sei».

Möglicherweise reagiert die deutsche «Palästina-Solidaritätsbewegung» so gleichmütig (und mitunter sogar begeistert) auf Atzmons Äußerungen und ignoriert die Distanzierung der Palästinenser, weil die politische Kultur eines Diskurses und von Aktivitäten gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Besetzten, Ausgebeuteten und Unterdrückten hierzulande noch kaum angekommen ist.

Atzmon «vertritt» die palästinensische Sache völlig ungebeten. Seine intellektuelle Unlauterkeit und Verworrenheit fallen offenbar nicht auf, sein Begriff der Solidarität ist herablassend kolonialistisch und impliziert: Wir wissen besser, was für sie gut ist.

 

Abraham Melzer - Man beklagt, dass GA zu Unrecht von Antisemiten angegriffen wird und meintest, dass es dann unnötig sei, wenn auch ich ihn angreife. Lass mich einige Beispiele nennen.
Quelle -
Der wandernde - Wer-- Eine Studie jüdischer Identitätspolitik - Gilad Atzmon, Andreas Schmidt und Einar Schlereth von Zambon, Giuseppe (20. Juni 2012)

 

 

Seite 97 unten: "Ich sehe mich auch als "stolzen, Selbst hassenden Juden" und wiederum brauche ich niemandes Genehmigung dazu". Ein sich selbst hassender Jude, hasst ja nicht nur sich selbst, sondern alle Juden.

 

Seite 106: "...eine weitere Folge der zionistischen Kollektivneurose. Und wiederum: Sie lieben sich als diejenigen, die sie zu sein meinen, hassen sich aber nichtsdestoweniger dafür, was sie eben sind". Trifft das nicht auf GA zu?

 

Seite 117: "Meine Bewunderung (für Weininger!) hat eine persönliche Seite. Weininger half mir zu verstehen, wer ich bin, oder eher, wer ich sein könnte..." Wenn das kein Hinweis auf ein Weininger Syndrom ist? Er schreibt auf dieser Seite auch: "Weininger ist geradezu skandalös". Ja, das will er ja auch werden.

 

Seite 121: "In Wirklichkeit schaue ich in den Spiegel. In Wirklichkeit arbeite ich mit Verachtung den Juden in mir sorgfältig heraus". Ist das kein Antisemitismus?

 

Seite 123: Über Weininger, mit dem er sich so total identifiziert, schreibt er: "Er hasste Frauen und Juden, weil er selbst eine Frau und ein Jude war. Er bewunderte arische Männlichkeit". Hasst GA deshalb auch Juden und bewundert Arier so sehr, dass er ihnen den Holocaust nicht übel nimmt.

 

Seite 128: Überschrift: "Liebe dich selbst ebenso sehr, wie du jeden anderen hasst". Was ist das für eine absurde und krude Lebensweisheit?

 

Seite 142: "Juden profitieren tatsächlich von hartem Kapitalismus und Wettbewerbsmärkten". Und Nichtjuden?

 

Seite 144: "Kapitalismus von Natur aus jüdisch ist".

Seite 145: "Damit war es den Juden nur natürlich, sich der Linken anzuschließen".

 

Seite 149: "Juden und anderen ethnischen oder religiösen Minderheiten ging es deshalb gut, weil es andere gab, die um sie herum arbeiteten". Und die Juden? Sie spielten den ganzen tag Golf!?

 

Seite 162: "Bei Paranoia können wir klar bestimmen, dass der an ihr Leidende in einer Wahnwelt gefangen ist". Ja, so wie GA.

 

Seite 179: "Wenn Juden keine Rasse sind und nichts mit Semitismus zu tun haben, dann ist "Antisemitismus" grundsätzlich eine bedeutungslose Bezeichnung. Anders gesagt: Kritik am jüdischen Nationalismus, an jüdischer Lobbyarbeit und jüdischer Macht kann nur als legitime Kritik der Ideologie, Politik und Praxis erfolgen". Hier zeigt GA wie verwirrt er ist und wie verworren seine Thesen sind. Auch wenn Juden keine Rasse sind, so sind sie doch Juden. Diese Identität kann ihnen  keiner abnehmen und absprechen. Und Judenhass, ganz gleich wie man ihn nennt, kann doch niemals "bedeutungslos" sein.

 

Seite 197: "Jude-Sein bedeutet, in jedem Goj eine Bedrohung zu sehen...". Wieso?

 

Seite 210: "Ich denke, dass wir 65 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz das Recht haben müssen, anzufangen, Fragen zu stellen. Wir sollten historische Beweise und Argumente verlangen". GA will aber keine Argumente von Opfer wie Hajo Meyer hören, sondern glaubt lieber den Tätern. Er fragt welchen Zweck Gesetze gegen Holocaustleugnung dienen. Das ist eine hinterhältige und hinterfotzige Frage. Auch ich bin gegen Gesetze. Leugnung sollte gesellschaftlich verachtet werden. Aber GA will leugnen.

 

Seite 222: "Es ist der Holocaust, der mich schließlich zu einem treuen Unterstützer palästinensischer Rechte...machte". Wieso? Warum der Holocaust und nicht das natürliche Gefühl für Recht und Gerechtigkeit? Etwa weil er es den Juden zeigen will?  Für mich ist es eine Frage von Moral und Ethik, die mir mein Judentum lehren, und nicht der Holocaust, den ich nicht leugne, aber den ich nicht zum moralischen Wegweiser mache.

 

Seite 223: "In einem langen und schmerzlichen Prozess erfasse ich, dass Israel keinen humanistischen Juden hervorbringen würde". Wieso? Weil es in Israel eine Menge Rassisten und Chauvinisten gibt? Wer die Bibel kennt, weiß, dass Gott bereit gewesen wäre Sodom auch wegen eines einzelnen Gerechten zu retten. Es gab aber keinen einzigen Gerechten in Sodom. Israel ist aber noch lange nicht Sodom.

 

Besonders geschmacklos und schamlos finde ich solche Überschriften wie: Schwindlers Liste, die natürlich eine Anspielung auf Schindlers Liste sein sollen. Ich frage mich was das soll? Will er Schindler durch den Dreck ziehen? Warum, weil er mehrere hundert oder tausend Juden gerettet hat?

 

Alles in allem geht es GA nur um Skandal. Er will mitten im Skandal stehen und den Skandal wie einen Orgasmus genießen. Ich habe im Prinzip nichts dagegen, aber deshalb muss ich ihn nicht als mutigen Juden bewundern.

 

Abraham Melzer

 

Palästinensische Autoren, Aktivisten wollen nichts mit Rassismus, Antisemitismus von Gilad Atzmon zu tun haben . -  Ali Abunimah, Dienstag, 13.03.2012 - 18:19 /dt. Inga Gelsdorf
 

 Keinen Platz gewähren: Ein Aufruf zur Nicht-Anerkennung von Rassismus und Antisemitismus von Gilad Atzmon

Anmerkung: Diese Erklärung wurde zuerst von dem amerikanisch-palästinensischen Gemeindenetzwerk (US Palestinian Community Network (USPCN) ) veröffentlicht und von allen Unterzeichnern verfasst.

 

Seit vielen Jahren nun, hat Gilad Atzmon, ein Musiker, der in Israel geboren wurde und zur Zeit im Vereinigten Königreich (Großbritannien) lebt, die selbsternannte Aufgabe übernommen, für die palästinensische Bewegung den Charakter des Kampfes zu definieren und die Philosophie, die diesen untermauert. Er hat dies mithilfe seiner verschiedenen Blogs und Internet Outlets getan, in seinen Reden und Artikeln. Er ist zur Zeit auf Tour durch die Vereinigten Staaten, um sein neues Buch mit dem Titel „The Wandering Who“ (Die Irrfahrt, wer...“ ) vorzustellen.

Mit diesem Schreiben rufen wir zur Nicht-Anerkennung Atzmons durch palästinensische Organisatoren-Kollegen, als auch durch palästinensische Solidaritäts-Aktivisten und Verbündete des palästinensischen Volkes auf und die Gefahren zu beachten, indem man der Unterstützung von Atzmons politischer Arbeit und seiner Schriften zur Kenntnis zu nehmen, wie auch die der Bereitstellung einer Plattform, um diese zu verbreiten. Wir tun dies als palästinensische Organisatoren und Aktivisten, die über Kontinente hinweg mit Kampagnen und ideologischen Positionen arbeiten.

Atzmons Politik beruht hauptsächlich auf einer Behauptung, die als Sprungbrett für bösartige Angriffe gegen jeden dient, der seiner Obsession des „Jüdisch-Seins“ nicht zustimmt. Er behauptet, dass die gesamte jüdische Politik „sippenhaft“ und vor allem zionistisch sei. Zionismus ist für Atzmon kein koloniales Siedlerprojekt, sondern ein transhistorisches „jüdisches“, (Projekt), ein wesentlicher Bestandteil dessen, sich selbst als Juden zu definieren. Deshalb behauptet er, dass man sich selbst nicht als Juden bezeichnen und gleichzeitig in Solidarität mit Palästina arbeiten kann, weil sich als Jude zu identifizieren, bedeutet, ein Zionist zu sein. Wir könnten nicht noch mehr von dieser Meinung abweichen. Tatsächlich glauben wir, dass Atzmons Argument selbst bereits zionistisch ist, weil es mit der Ideologie des Zionismus und Israel, der einzige Weg, ein Jude zu sein, sei, ein Zionist zu sein, übereinstimmt.

Die Palästinenser, wurden zwei Jahrhunderte mit orientalischer, kolonialistischer und imperialistischer Vorherrschaft über unser Heimatland konfrontiert. Und daher sehen wir als Palästinenser eine derartige Sprache als unmoralisch und gänzlich außerhalb jeglicher Prinzipien von Humanismus, Gleichheit und Gerechtigkeit, auf denen der Kampf für Palästina und seine Nationalbewegung beruht, an. Er behauptet, dass die gesamte jüdische Politik „sippenhaft“ und vor allem zionistisch ist. Wie unzählige palästinensische Aktivisten und Organisatoren, deren Parteien, Verbände und Kampagnen im letzten Jahrhundert bestätigt haben, war und wird unser Kampf sich nie gegen Juden oder den Judaismus richten, unabhängig davon, wie sehr der Zionismus darauf beharrt, dass Juden unsere Feinde sind. Vielmehr richtet sich unser Kampf gegen Zionismus, diese moderne koloniale Siedlerbewegung, die Bewegungen in vielen anderen Teilen der Welt gleicht, deren Ziel es ist, die Urbevölkerung zu vertreiben und neue europäische Gesellschaften auf deren Land zu bilden.

Wir bekräftigen erneut, dass in dieser historischen und fundamentalen Analyse unseres Kampfes kein Platz für irgendeinen Angriff gegen unsere jüdischen Verbündeten, (andere) Juden oder den Judaismus ist, noch für das Leugnen des Holocaust und auch keiner, um sich in irgendeiner Art oder Weise mit irgendeiner Verschwörungstheorie, extrem-rechten, orientalischen und rassistischen Argumenten, Verbänden und Entitäten zu verbünden. Gegen den Zionismus zu kämpfen, einschließlich der illegitimen Macht von Institutionen, die die Unterdrückung der Palästinenser unterstützen und des illegitimen Einsatzes der jüdischen Identität, um die Unterdrückung zu schützen und legitimieren, darf niemals zu einem Angriff gegen die jüdische Identität werden, noch die jüdische Geschichte in all ihrer Diversität erniedrigen und leugnen.

Tatsächlich sehen wir jeden Versuch, antisemitische oder rassistische Sprache zu verknüpfen und anzunehmen, selbst, wenn dies im Rahmen einer nach eigenen Angaben anti-imperialistischen und anti-zionistischen Politik geschieht, als erneute Stärkung und Legitimierung des Zionismus an. Außer ihrer Unmoral verschleiert diese Sprache die fundamentale Rolle des Imperialismus und Kolonialismus, die unser Heimatland zerstört, dessen Volk vertreibt und die Systeme und Ideologien der Unterdrückung, Apartheid und Besetzung aufrechterhält.

Das Ziel des palästinensischen Volks war immer klar: die Selbstbestimmung. Wir können das unabdingbare Recht nur ausüben durch Befreiung, Rückkehr unserer Flüchtlinge (die absolute Mehrheit unseres Volkes) und indem wir gleiche Rechte durch die Entkolonisierung erlangen.

Daher stehen wir hinter allen und jeder Bewegung, die Gerechtigkeit, menschliche Würde, Gleichheit und soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Rechte fordert. Wir werden niemals einen Kompromiss Im Hinblick auf diese Grundsätze und den Geist unseres Freiheitskampfes schließen. Wir werden einem falschen Sinn der Opportunität nicht erlauben, uns in ein Bündnis mit denjenigen zu treiben, die unsere politische Bruderschaft mit allen Freiheitskämpfen und Bewegungen für Gerechtigkeit angreifen, leugnen oder auf andere Weise versuchen, sie ins Visier zu nehmen.

Als Palästinenser ist es unsere kollektive Verantwortung - ob wir in Palästina oder im Exil sind - unsere Führung in unserem Graswurzelbefreiungskampf zu behaupten. Wir müssen die Integrität unserer Bewegung schützen und um das zu tun, müssen wir weiterhin wachsam bleiben, dass die Reden derjenigen, denen wir Plattformen bieten, diesen Grundsätzen entsprechen.

Wenn wir, Palästinenser, Selbstbestimmung und Entkolonisierung unseres Heimatlandes fordern, so tun wir das in dem Versprechen und der Hoffnung auf eine Gemeinschaft, die sich auf Gerechtigkeit gründet, bei der alle frei, gleich und willkommen sind.

Bis zur Befreiung und zur Rückkehr

Unterzeichnet:
Signed:

  • Ali Abunimah

  • Naseer Aruri, Professor Emeritus, University of Massachusetts, Dartmouth

  • Omar Barghouti, human rights activist

  • Hatem Bazian, Chair, American Muslims for Palestine

  • Andrew Dalack, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Haidar Eid, Gaza

  • Nada Elia, US Academic and Cultural Boycott of Israel

  • Toufic Haddad

  • Kathryn Hamoudah

  • Adam Hanieh, Lecturer, School of Oriental and African Studies (SOAS), London

  • Mostafa Henaway, Tadamon! Canada

  • Monadel Herzallah, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Nadia Hijab, author and human rights advocate

  • Andrew Kadi

  • Abir Kobty, Palestinian blogger and activist

  • Joseph Massad, Professor, Columbia University, NY

  • Danya Mustafa, Israeli Apartheid Week US National Co-Coordinator & Students for Justice in Palestine- University of New Mexico

  • Dina Omar, Columbia Students for Justice in Palestine

  • Haitham Salawdeh, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Sobhi Samour, School of Oriental and African Studies (SOAS), London

  • Khaled Ziada, SOAS Palestine Society, London

  • Rafeef Ziadah, poet and human rights advoca


Auch hier:
Palästinensische Schriftsteller und Aktivisten lehnen Rassismus und Antisemitismus bei Gilad Atzmon ab - Ali Abunimah/13.03.2012  -  >>>

 

 

Palestinian writers, activists disavow racism, anti-Semitism of Gilad Atzmon  >>>


Gilad Atzmon: Réponse à Ali Abunimah & Co. >>>



US Palestinian Community Network - Submitted by Ali Abunimah -
Kein Pardon: Aufruf, den Rassismus und Antisemitismus Gilad Atzmons zurückzuweisen - 13. März 2012 - Gilad Atzmon, in England lebender Musiker aus Israel, macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, für die palästinensische Bewegung zu definieren, welcher Art ihr Kampf und die ihn begründende Philosophie sei. Das tut er auf seinen verschiedenen Blogs und Internet Outlets, in Reden und Artikeln. Zur Zeit reist er durch die Vereinigten Staaten, um für sein neuestes Buch The Wandering Who zu werben. Mit dieser Erklärung rufen wir unsere palästinensische MitstreiterInnen sowie SolidaritätsaktivistInnen und alle, die sich mit den PalästinenserInnen verbunden fühlen, dazu auf, sich von Atzmon zu distanzieren. Wir weisen auf die Gefahren einer Unterstützung seiner politischen Arbeit und seiner Schriften hin und warnen davor, für deren Verbreitung irgendwelche Plattformen anzubieten. Wir tun dies als palästinensische OrganisatorInnen und AktivistInnen, die über Kontinente, Kampagnen und ideologische Positionen hinweg tätig sind. >>>

 

The protocols of Gilad Atzmon  - Yaniv Halily  - Israeli musician living in London publishes book filled with troubling anti-Semitic statements. 'Israel is worse than Nazi Germany' and 'The Holocaust narrative is historically illogical' are only some of his beliefs - Yaniv Halily -  11.14.11 - LONDON – "We must take the accusations that Jews are trying to take over the world with utmost seriousness. Israel is the Nazi Germany of our time. In fact, Israel today is worse than Nazi Germany."

These harsh statements are not the beliefs of a German neo-Nazi, but rather of an Israeli living in London. The speaker is Gilad Atzmon, an Israeli jazz musician performing around the world, whose new book "The Wandering Who?" deals with world Jews and the State of Israel, and includes some very disturbing sayings. >>>

 

 

Sophia Deeg schrieb am 12.3.2012

Palästinensisches Angebot, deutsche Debatten zu zivilisieren – bisher ausgeschlagen


Wenn ein eher Unbekannter eine Versammlung mit einer populistischen Tirade überrumpelt, ist das kaum von Belang. Man distanziert sich und kann den Vorfall getrost vergessen. Anders auf der Stuttgarter Palästina-Konferenz im Herbst 2010 und in ihrer Folge bis heute. Einem in weiten Kreisen der palästinensischen und internationalen Bewegungen für die Rechte der Palästinenser wegen seiner dubiosen Verschwörungstheorien ausdrücklich unerwünschten „Mitstreiter“ wird hierzulande in der „Palästina-Solidaritätsbewegung“, die immer noch eher eine „Israel-Empörungsbewegung“ zu sein scheint, sogar eine Bühne geboten. Es mussten erst PalästinenserInnen kommen, um deutlich zu machen, dass eine kulturalistisch antijüdische Ideologie mit ihrer Bewegung unvereinbar ist.


Dabei ist der Fall sehr einfach, wie schon wenige Sätze des „solidarischen Grußworts“ des Überraschungsgasts von Stuttgart zeigen:

„...aber irgendwie neigen wir dazu zu vergessen, dass das Wort „universell“ der jüdischen Kultur sehr fremd ist. Die jüdische Kultur ist tribal orientiert. Wir neigen immer wieder dazu, die eindeutige Tatsache zu vergessen, dass Frieden in der Form der Versöhnung, des Liebe deinen Nächsten - wie gesagt, der jüdischen Kultur zutiefst fremd ist ... Es ist keine schlechte Idee, mit ihnen in Frieden zusammen zu leben, aber dieser Planet ist vermutlich nicht der richtige Platz dafür. Einfach weil dieser Kultur die Vorstellung, seinen Nachbarn zu lieben, fremd ist. (...) unsere Politiker, die uns regelmäßig betrügen: Seht euch nur eure Wirtschaft an. Die Zionisierung westlicher Politik ist ein Desaster. Und es liegt an ... dem zionistischen Krieg, den wir führen und über den niemand reden will ...“

Das konnte der Gast auf einer politischen Konferenz vor recht gut gebildeten und zum Teil sich als links verstehenden Deutschen, von denen sich viele zum Beispiel über islamophobe Tendenzen in diesem Land empören, und sicher jeder von sich behaupten würde, er sei ganz gewiss kein Antisemit, unwidersprochen äußern? Auf einer Konferenz, bei der die deutsche, allzu deutsche Israel-Empörungs-Bewegung erstmals mit den internationalen, aus der palästinensischen Zivilgesellschaft hervorgegangenen, basisdemokratischen Widerstandsbewegungen für die Rechte der PalästinenserInnen in Berührung kam?


Nein, das Gerede des Gastes blieb nicht unwidersprochen, denn glücklicherweise für uns, das unbedarfte deutsche Publikum, waren palästinensische AktivistInnen und TheoretikerInnen eben jener Bewegungen anwesend und machten umgehend klar, dass im gemeinsame Kampf für ein Zusammenleben von Palästinensern und Israelis als Gleiche und gegen Apartheid und Rassismus, wo auch immer sie auftreten, krude Anschauungen wie die geäußerten keinen Platz haben. Im Übrigen sprechen solche Ideen der Rationalität Hohn, die jene Bewegungen auszeichnet und sie wohltuend von der alten moralisierenden, selbstgefälligen, intellektuell und politisch muffigen Empörungssolidarität unterscheidet. Die BDS-Bewegung beispielsweise dekliniert präzise durch, inwiefern gewisse Firmen oder gewisse künstlerische Projekte von der Besatzung profitieren, die Enteignung und Entrechtung der PalästinenserInnen faktisch unterstützen, Israels Verletzungen internationalen Rechts beschönigen etc., und inwiefern der gezielte zivilgesellschaftliche Widerstand gegen solche Nutznießer des Unrechts ein wirksamer Hebel zur Veränderung ist.

Niemand braucht, um irgendetwas besser zu verstehen oder einen legitimen Widerstand zu organisieren, verschwommene Theorien über eine „jüdische Kultur“ oder auch den „Zionismus“, die angeblich hinter allen Übeln dieser Welt stecken. Im Übrigen ist man der locker assoziativ gestrickten Rede von mal „jüdisch“ mal „zionistisch“, als wären es Synonyme, nun wirklich überdrüssig, da sie einem von der israelischen Propaganda
und dem ihr devot folgenden deutschen Mainstream non-stopp serviert wird.

Während sich, als die haarsträubenden Sätze fielen, das Publikum kaum rührte, äußerten manche deutsche, auch eine französische Teilnehmerin im privaten Gespräch ihr Befremden. Manche waren zu überrascht von dem Grußwort des Gastes, als dass sie gleich hätten reagieren können. Die Vorstellung, Krieg und Wirtschaftskrise habe nichts mit gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und alles mit den ewigen kulturellen oder ideologischen Zügen einer Menschengruppe zu tun, schien einfach zu bizarr. Man befand sich schließlich nicht auf einer NPD-Versammlung oder einer Lesung mit Herrn Sarazin...


Es gab und gibt aber auch einige, die jetzt erst recht Gilad Atzmon, dem israelischbritischen Jazzer und selbst ernannten Kämpfer für die palästinensische Sache, in Deutschland eine Bühne bieten, denen er offenbar aus der Seele spricht. Seinen AdeptInnen geht es nach eigenem Bekunden um die Redefreiheit, die sie mit heroischem Gestus verteidigen, obwohl sie ihrem Idol von niemandem abgesprochen wurde, auch nicht von den palästinensischen Kritikern. Diese nahmen sich lediglich ihrerseits die Freiheit, ihren Standpunkt zu begründen, dass anti-jüdische Ideen in Aktivitäten gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Widerstandsbewegungen der Besetzten, Ausgebeuteten, Unterdrückten hierzulande noch kaum angekommen ist.

Anders gesagt: Was „irgendwelche“ palästinensischen Aktivisten äußern, ist nicht so bedeutend, wie das, was ein semi-prominenter Künstler und „Philosoph“ aus „unserer Sphäre“ stellvertretend (und ungebeten) für sie sagt. Die intellektuelle Unlauterkeit, der Bluff, die Verworrenheit fallen offenbar nicht auf, wenn solche unbewussten Weichenstellungen erst erfolgt sind, wenn der Begriff der Solidarität ein herablassend kolonialistischer ist, der impliziert: Wir wissen besser, was für sie gut ist.
Sophia Deeg, März 2012

 

Shraga Elam schrieb am November 15, 2011

Der Holocaust-Leugner und Judeophobe Gilad Atzmon wird salonfähig gemacht.
- Offener Brief an den Verein Jazzfestival Göttingen e.V. - Sehr geehrte Jazzfestival-Organisatoren

Als langjähriger antizionistischer israelischer Friedensaktivist bin ich entsetzt über Ihre Gastfreundschaft gegenüber dem Judeophoben und Holocaust-Leugner Gilad Atzmon.

Ohne Zweifel bildet der Rassismus ein Hauptproblem des Nahostkonfliktes, aber auch der deutschen Vergangenheit. Die berechtigte und notwendige Kritik gegenüber den rassistischen zionistischen Strukturen und Handlungen darf aber auf keinen Fall die Übernahme von judeophoben Vorurteilen bedeuten. Die Bekämpfung einer Art von Rassismus darf nicht mittels einer anderen rassistischen Form geführt werden.

Die wachsende Popularität von Gilad Atzmon und seinem menschenverachtenden Gedankengut auch in Deutschland (s. beispielsweise Arte) demonstriert einmal mehr, wie schlecht und verlogen in diesem Land die Vergangenheit verarbeitet wird und wie anfällig auch Linke und Friedensbefürworter für rassistische Schwarzweissmalerei sind.

Mitschuldig an dieser Misere sind zweifelsohne auch Personen, Organisationen bzw. das offizielle Israel, welche allzu schnell und gerne die tödliche Antisemitismus-Keule schwingen. Sodass manche aus lauter Überdruss und Abscheu echte und krasse Judeophobie nicht mehr identifizieren können oder wollen. Es entsteht der falsche Eindruck, dass der Antisemitismus-Vorwurf lediglich ein Mittel sei, um unliebsame Kritik mundtot zu machen.

So einfach ist die Sache aber nicht. Es gibt in der Tat rassistische Vorurteile gegenüber Juden und diese Voreingenommenheit ist überall zu finden, nicht zuletzt auch bei unkritischen Israel-Anhängern. Dies schreibe ich als jemand, der seit Jahren einen sehr hohen Preis für meine Wahrheits-, Gerechtigkeits- und Friedenssuche bezahle und mich dabei immer wieder in Tabuzonen jüdischer, arabischer, deutscher, schweizerischer u.a. Gesellschaften

 

 

 

Darauf lies Evelyn Hecht-Galinski  in einer großen Mailingliste eine Gegendarstellung verbreiten

Ausschnitt:
 

Von: Rajab <gav.rajab
Betreff: I think that this should be the amswer:
Datum: Samstag, 14. April, 2012 21:28 Uhr

 

Liebe AktivistInnen,
Evelyn Hecht-Galinski hat mich gebeten, diese Stellungnahme an den Kopi-Verteiler weiterzuleiten.
Herzliche Grüße
Verena Rajab

-------- Original-Nachricht --------

Betreff:

Fwd: I think that this should be the amswer:

Datum:

Sat, 14 Apr 2012 19:20:03 +0200

Von:

Evelyn Hecht-Galinski <evelyn.hecht-galinski

Antwort an:

evelyn.hecht-galinski

An:

Rajab Attia & Verena <gav.rajab



Könnt Ihr das bitte einfach so an Kopi weiter verschicken? Grüße Evelyn

 

The following video is a warning to every intellectual to think twice before following Sophia Deed advice


 

Ali Abunimah followed Deeg's instructions


 

the outcome is very embarrassing


 

 

And here are the leading humanists who read Atzmon..

Endorsements: (...)

 

Atzmon vs. Abunimah


 

 

 

Sophia Deeg antwortet am 18.4.2012:

Thanks to Gilad Atzmon's clip we have been reminded of what Ali Abunimah said in Stuttgart: that to his mind particular cultures are not to blame for historical developments or phenomena or the politics or crimes of states. This is rather trivial, but obviously it had to be said after Atzmon's statement in Stuttgart.

Thanks to the clip we also have been reminded that somehow everything is somehow related to everything else in the human and social spheres and so of course philosophers, historians and all kinds of intellectuals and scholars have been and are "looking into" for example how cultural phenomena are related  (influenced, influencing ...) to other phenomena - a rather basic truth, I should say, and not new at all; so I guess, nobody needed to be reminded. But it doesn't hurt, especially if offered together with pics of Hegel and Wagner and other "cultural phenomena" popping up and vanishing in the background.

The clip doesn't contribute to our understanding though, why and how the fact that Israel calls herself "the Jewish" state and decorates her fighter Jets (and many other things) with stars of David, means that there is a close relation between "Jewish culture" or "Jewish ideology" (whatever these words may signify for different people and in different contexts) and Israeli politics, Palestine, America, and world peace.
It does remind us though of the fact that the state of Israel herself has used and misused Jewish symbols, narratives, heritage, suffering for her propaganda purposes and continues to do so. And weirdly enough Gilad Atzmon treats this propaganda scheme as if it was the literal truth.

It goes without saying that nobody would or could silence even such a world view which seems to be in total agreement with Israeli propaganda.

The video is introduced as a "warning to every intellectual to think twice before following" my "advice". I would be very surprised indeed if there should be any intellectual out there who follows my "advice" without thinking, once, twice or even more times. What kind of intellectual needs a warning about anyone who might give him some "dangerous advice"?
And even less is there anyone who follows my "instructions", nor do I give any.
One of the last persons, who needs anyone's "instructions" is, of course, Ali Abunimah.
But this is how the clip by Atzmon is introduced:

 

Ali Abunimah followed Deeg's instructions

I leave it to all of you to ponder the human, intellectual, and political implications of this sentence. Just this final thought: In their March statement Ali and other Palestinian activists/intellectuals critizise Atzmon's condescending, colonialist approach.
Quod erat demonstrandum.


Sophia

 

 


Hajo Meyer
: Dear Gabi, If this text is indeed from GA’s hand, there is only one way that he and I can be on the same conference together: viz. he distances himself loud and clearly and for 100% from it at the very start of the conference or I leave the conference after having made a public statement why I do that. This is because if he means this text is valid it implies that I, who saw the smoke from the crematoria, saw the gas chambers and smelled the burnt human flesh and was forced to march with the SS to the east, am implied by his text to be a liar who put the number on his arm in order to make himself interesting. Actually I gave you a similar comment on this text quite a while ago.
I am very, very sorry that I make life difficult for you but I cannot bear to be in any way associated which such a text by a lunatic. Why does he not deny that the earth is round and that there was ever a First World War.
Actually I once published my opinion that holocaust deniers should be put into a lunatic asylum and not into prison. Because they are either full fledged lunatics or they are under influence of drugs and alcohol and need anti addiction treatment.
Sorry for making life difficult for you but there are limits to what I can tolerate.
Cordial regards Hajo»

 


 


Institut für Palästinakunde - Gilad Atzmon: Führende palästinensche und jüdische Aktivisten gehen auf Distanz - (...) Obschon die Begegnung nur oberflächlich sein konnte, konnte man doch auch schon vor sechs Jahren spüren, dass Atzmon mit seiner jüdischen Identität rang. Mittlerweile scheint er sie derart zu hassen, dass er sich auch nicht scheut mit antisemitischen Stereotypen zu spielen. Bitte lesen Sie hier weiter >>>

 



Karl Pfeifer - Gilad Atzmon als Zeuge einer Holocaustleugnerin -  >>>


 

Shraga Elam - Nachtrag zum Blog-Artikel über Gilad Atzmon - >>>




Der Holocaust-Leugner und Judeophobe Gilad Atzmon wird salonfähig gemacht. - Shraga Elam >>>

 

 

Not Quite "Ordinary Human Beings" -- Anti-Imperialism and the Anti-Humanist Rhetoric of Gilad Atzmon - Attempting to latch onto the just, vital, and growing movement in support of the Palestinian national liberation struggle, Gilad Atzmon is one of a very small and unrepresentative group of writers who have argued (in agreement with many Zionists) that there is no meaningful distinction to be made between Jews in general and Israeli atrocities. According to Atzmon, the latter are simply a manifestation of Jews' historic relationship to gentiles, an authentic expression of an essentially racist, immoral, and anti-human "Jewish ideology."

Atzmon's statements, besides distorting the history of Jews and constituting a brazen justification for centuries of anti-Jewish behavior and beliefs, also downgrade anti-Zionism to a mere front in the broader (anti-Jewish) struggle. Atzmon has specifically described Zionism not as a form of colonialism or settlerism, but as a uniquely evil ideology unlike anything else in human history. In addition to any ethical problems, this line of argumentation actually strengthens Zionism's grip and claim to be the authentic representative of Jews. It obscures the reality that Zionism is an imperialist and colonialist enemy of Jewish people and Palestinians, as well as the Arab people generally and all those oppressed and exploited by imperialism. >>>

 

 




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Dr. Rampoldi  +  Atzmon -  eine anderen Welt

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