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Fakten - Zitate von Atzmon
Fakten - Reaktionen auf Atzmon

 

 

Bevor Gilad Atzmon in Deutschland weiter "hoffähig" gemacht wird, ist es an der Zeit, ihn ein wenig kritischer, detaillierter vorzustellen. Dann soll jeder entscheiden, ob Gilad Atzmon der richtigen Partner für unsere Solidaritätsarbeit ist.

Fakten - Reaktionen auf Gilad Atzmon

In einem Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski  zur Stuttgarter Konferenz steht:



"Dieser begnadete Jazz-Saxophonist wird von verschiedenen „Kreisen“ verunglimpft, weil man hier noch nicht so weit ist, sich vorurteilsfrei mit seinen richtigen und hoch intelligenten Thesen auseinanderzusetzen. Wir hatten das Glück, Gilad Atzmon mit einem Grußwort auf der Stuttgarter Konferenz erleben zu dürfen"

Wie verändert sich die Beurteilung von Gilad Atzmon, wenn man sich "vorurteilsfrei" mit seinen angeblich "richtigen" Thesen auseinandersetzt?
Warum muss eine kritische Auseinandersetzung gleich eine "Verunglimpfung" sein?

Wie in der Stuttgarter Schlusserklärung (Andersdenkenden sind Dogmatiker) versucht man hier mit dem Stempel "verunglimpft" notwendige, legitime Kritik ins Unrecht zu setzen. Innerhalb der Palästina "Solidarität" sollte man aber in der Lage sein abweichende Meinungen ohne verbale "kriegerische" Angriffe zu diskutieren, wahrzunehmen.
 Das "wir hatten Glück" ist ein Selbstlob, der Autor dieser Worte selber hatte die Einladung Atzmons organisiert und versucht Atzmon in Deutschland "hofffähig" zu machen. Verbaler Widerstand dagegen äußerte sich schon auf der Stuttgarter Konferenz.
Das dadurch die Palästinasolidarität zu Recht angreifbar, geschwächt wird, scheint nicht zu kümmern.

Als einer,  der die Stuttgarter
Palästina-Solidaritätskonferenz 'Getrennte Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft' mitbeworben hat, trafen mich die nachträglichen unsachlichen, diffamierenden Reaktionen (auf eine berechtigte Kritik an der Schlusserklärung) besonders. Ich wurde nachdenklich. Meine Kritik gilt immer noch und ausschließlich dieser Schlusserklärung. Unnötig spaltend, auch mit dem Auftreten von Gilad Atzmon, wurde dogmatisch und zunehmend ausgrenzend agiert.


 

 

 

Palästinensische Autoren, Aktivisten wollen nichts mit Rassismus, Antisemitismus von Gilad Atzmon zu tun haben .  Ali Abunimah, Dienstag, 13.03.2012 - 18:19 /dt. Inga Gelsdorf

 Keinen Platz gewähren: Ein Aufruf zur Nicht-Anerkennung von Rassismus und Antisemitismus von Gilad Atzmon

Anmerkung: Diese Erklärung wurde zuerst von dem amerikanisch-palästinensischen Gemeindenetzwerk (US Palestinian Community Network (USPCN) ) veröffentlicht und von allen Unterzeichnern verfasst.

 

Seit vielen Jahren nun, hat Gilad Atzmon, ein Musiker, der in Israel geboren wurde und zur Zeit im Vereinigten Königreich (Großbritannien) lebt, die selbsternannte Aufgabe übernommen, für die palästinensische Bewegung den Charakter des Kampfes zu definieren und die Philosophie, die diesen untermauert. Er hat dies mithilfe seiner verschiedenen Blogs und Internet Outlets getan, in seinen Reden und Artikeln. Er ist zur Zeit auf Tour durch die Vereinigten Staaten, um sein neues Buch mit dem Titel „The Wandering Who“ (Die Irrfahrt, wer...“ ) vorzustellen.

Mit diesem Schreiben rufen wir zur Nicht-Anerkennung Atzmons durch palästinensische Organisatoren-Kollegen, als auch durch palästinensische Solidaritäts-Aktivisten und Verbündete des palästinensischen Volkes auf und die Gefahren zu beachten, indem man der Unterstützung von Atzmons politischer Arbeit und seiner Schriften zur Kenntnis zu nehmen, wie auch die der Bereitstellung einer Plattform, um diese zu verbreiten. Wir tun dies als palästinensische Organisatoren und Aktivisten, die über Kontinente hinweg mit Kampagnen und ideologischen Positionen arbeiten.

Atzmons Politik beruht hauptsächlich auf einer Behauptung, die als Sprungbrett für bösartige Angriffe gegen jeden dient, der seiner Obsession des „Jüdisch-Seins“ nicht zustimmt. Er behauptet, dass die gesamte jüdische Politik „sippenhaft“ und vor allem zionistisch sei. Zionismus ist für Atzmon kein koloniales Siedlerprojekt, sondern ein transhistorisches „jüdisches“, (Projekt), ein wesentlicher Bestandteil dessen, sich selbst als Juden zu definieren. Deshalb behauptet er, dass man sich selbst nicht als Juden bezeichnen und gleichzeitig in Solidarität mit Palästina arbeiten kann, weil sich als Jude zu identifizieren, bedeutet, ein Zionist zu sein. Wir könnten nicht noch mehr von dieser Meinung abweichen. Tatsächlich glauben wir, dass Atzmons Argument selbst bereits zionistisch ist, weil es mit der Ideologie des Zionismus und Israel, der einzige Weg, ein Jude zu sein, sei, ein Zionist zu sein, übereinstimmt.

Die Palästinenser, wurden zwei Jahrhunderte mit orientalischer, kolonialistischer und imperialistischer Vorherrschaft über unser Heimatland konfrontiert. Und daher sehen wir als Palästinenser eine derartige Sprache als unmoralisch und gänzlich außerhalb jeglicher Prinzipien von Humanismus, Gleichheit und Gerechtigkeit, auf denen der Kampf für Palästina und seine Nationalbewegung beruht, an. Er behauptet, dass die gesamte jüdische Politik „sippenhaft“ und vor allem zionistisch ist. Wie unzählige palästinensische Aktivisten und Organisatoren, deren Parteien, Verbände und Kampagnen im letzten Jahrhundert bestätigt haben, war und wird unser Kampf sich nie gegen Juden oder den Judaismus richten, unabhängig davon, wie sehr der Zionismus darauf beharrt, dass Juden unsere Feinde sind. Vielmehr richtet sich unser Kampf gegen Zionismus, diese moderne koloniale Siedlerbewegung, die Bewegungen in vielen anderen Teilen der Welt gleicht, deren Ziel es ist, die Urbevölkerung zu vertreiben und neue europäische Gesellschaften auf deren Land zu bilden.

Wir bekräftigen erneut, dass in dieser historischen und fundamentalen Analyse unseres Kampfes kein Platz für irgendeinen Angriff gegen unsere jüdischen Verbündeten, (andere) Juden oder den Judaismus ist, noch für das Leugnen des Holocaust und auch keiner, um sich in irgendeiner Art oder Weise mit irgendeiner Verschwörungstheorie, extrem-rechten, orientalischen und rassistischen Argumenten, Verbänden und Entitäten zu verbünden. Gegen den Zionismus zu kämpfen, einschließlich der illegitimen Macht von Institutionen, die die Unterdrückung der Palästinenser unterstützen und des illegitimen Einsatzes der jüdischen Identität, um die Unterdrückung zu schützen und legitimieren, darf niemals zu einem Angriff gegen die jüdische Identität werden, noch die jüdische Geschichte in all ihrer Diversität erniedrigen und leugnen.

Tatsächlich sehen wir jeden Versuch, antisemitische oder rassistische Sprache zu verknüpfen und anzunehmen, selbst, wenn dies im Rahmen einer nach eigenen Angaben anti-imperialistischen und anti-zionistischen Politik geschieht, als erneute Stärkung und Legitimierung des Zionismus an. Außer ihrer Unmoral verschleiert diese Sprache die fundamentale Rolle des Imperialismus und Kolonialismus, die unser Heimatland zerstört, dessen Volk vertreibt und die Systeme und Ideologien der Unterdrückung, Apartheid und Besetzung aufrechterhält.

Das Ziel des palästinensischen Volks war immer klar: die Selbstbestimmung. Wir können das unabdingbare Recht nur ausüben durch Befreiung, Rückkehr unserer Flüchtlinge (die absolute Mehrheit unseres Volkes) und indem wir gleiche Rechte durch die Entkolonisierung erlangen.

Daher stehen wir hinter allen und jeder Bewegung, die Gerechtigkeit, menschliche Würde, Gleichheit und soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Rechte fordert. Wir werden niemals einen Kompromiss Im Hinblick auf diese Grundsätze und den Geist unseres Freiheitskampfes schließen. Wir werden einem falschen Sinn der Opportunität nicht erlauben, uns in ein Bündnis mit denjenigen zu treiben, die unsere politische Bruderschaft mit allen Freiheitskämpfen und Bewegungen für Gerechtigkeit angreifen, leugnen oder auf andere Weise versuchen, sie ins Visier zu nehmen.

Als Palästinenser ist es unsere kollektive Verantwortung - ob wir in Palästina oder im Exil sind - unsere Führung in unserem Graswurzelbefreiungskampf zu behaupten. Wir müssen die Integrität unserer Bewegung schützen und um das zu tun, müssen wir weiterhin wachsam bleiben, dass die Reden derjenigen, denen wir Plattformen bieten, diesen Grundsätzen entsprechen.

Wenn wir, Palästinenser, Selbstbestimmung und Entkolonisierung unseres Heimatlandes fordern, so tun wir das in dem Versprechen und der Hoffnung auf eine Gemeinschaft, die sich auf Gerechtigkeit gründet, bei der alle frei, gleich und willkommen sind.

Bis zur Befreiung und zur Rückkehr

Unterzeichnet:
Signed:

  • Ali Abunimah

  • Naseer Aruri, Professor Emeritus, University of Massachusetts, Dartmouth

  • Omar Barghouti, human rights activist

  • Hatem Bazian, Chair, American Muslims for Palestine

  • Andrew Dalack, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Haidar Eid, Gaza

  • Nada Elia, US Academic and Cultural Boycott of Israel

  • Toufic Haddad

  • Kathryn Hamoudah

  • Adam Hanieh, Lecturer, School of Oriental and African Studies (SOAS), London

  • Mostafa Henaway, Tadamon! Canada

  • Monadel Herzallah, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Nadia Hijab, author and human rights advocate

  • Andrew Kadi

  • Abir Kobty, Palestinian blogger and activist

  • Joseph Massad, Professor, Columbia University, NY

  • Danya Mustafa, Israeli Apartheid Week US National Co-Coordinator & Students for Justice in Palestine- University of New Mexico

  • Dina Omar, Columbia Students for Justice in Palestine

  • Haitham Salawdeh, National Coordinating Committee, US Palestinian Community Network

  • Sobhi Samour, School of Oriental and African Studies (SOAS), London

  • Khaled Ziada, SOAS Palestine Society, London

  • Rafeef Ziadah, poet and human rights advoca


Auch hier:
Palästinensische Schriftsteller und Aktivisten lehnen Rassismus und Antisemitismus bei Gilad Atzmon ab - Ali Abunimah/13.03.2012  -  >>>

 

 

Palestinian writers, activists disavow racism, anti-Semitism of Gilad Atzmon  >>>


Gilad Atzmon: Réponse à Ali Abunimah & Co. >>>



US Palestinian Community Network - Submitted by Ali Abunimah -
Kein Pardon: Aufruf, den Rassismus und Antisemitismus Gilad Atzmons zurückzuweisen - 13. März 2012 - Gilad Atzmon, in England lebender Musiker aus Israel, macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, für die palästinensische Bewegung zu definieren, welcher Art ihr Kampf und die ihn begründende Philosophie sei. Das tut er auf seinen verschiedenen Blogs und Internet Outlets, in Reden und Artikeln. Zur Zeit reist er durch die Vereinigten Staaten, um für sein neuestes Buch The Wandering Who zu werben. Mit dieser Erklärung rufen wir unsere palästinensische MitstreiterInnen sowie SolidaritätsaktivistInnen und alle, die sich mit den PalästinenserInnen verbunden fühlen, dazu auf, sich von Atzmon zu distanzieren. Wir weisen auf die Gefahren einer Unterstützung seiner politischen Arbeit und seiner Schriften hin und warnen davor, für deren Verbreitung irgendwelche Plattformen anzubieten. Wir tun dies als palästinensische OrganisatorInnen und AktivistInnen, die über Kontinente, Kampagnen und ideologische Positionen hinweg tätig sind. >>>

 

 

Sophia Deeg schrieb am 12.3.2012

Gilad Atzmon
Palästinensisches Angebot, deutsche Debatten zu zivilisieren – bisher ausgeschlagen

Sophia Deeg, März 2012



Wenn ein eher Unbekannter eine Versammlung mit einer populistischen Tirade überrumpelt, ist das kaum von Belang. Man distanziert sich und kann den Vorfall getrost vergessen. Anders auf der Stuttgarter Palästina-Konferenz im Herbst 2010 und in ihrer Folge bis heute.

Einem in weiten Kreisen der palästinensischen und internationalen Bewegungen für die Rechte der Palästinenser wegen seiner dubiosen Verschwörungstheorien ausdrücklich unerwünschten „Mitstreiter“ wird hierzulande in der „Palästina-Solidaritätsbewegung“, die immer noch eher eine „Israel-Empörungsbewegung“ zu sein scheint, sogar eine Bühne geboten. Es mussten erst PalästinenserInnen kommen, um deutlich zu machen, dass eine kulturalistisch antijüdische Ideologie mit ihrer Bewegung unvereinbar ist.

Dabei ist der Fall sehr einfach, wie schon wenige Sätze des „solidarischen Grußworts“ des Überraschungsgasts von Stuttgart zeigen:

„...aber irgendwie neigen wir dazu zu vergessen, dass das Wort „universell“ der jüdischen Kultur sehr fremd ist. Die jüdische Kultur ist tribal orientiert. Wir neigen immer wieder dazu, die eindeutige Tatsache zu vergessen, dass Frieden in der Form der Versöhnung, des Liebe deinen Nächsten - wie gesagt, der jüdischen Kultur zutiefst fremd ist ... Es ist keine schlechte Idee, mit ihnen in Frieden zusammen zu leben, aber dieser Planet ist vermutlich nicht der richtige Platz dafür. Einfach weil dieser Kultur die Vorstellung, seinen Nachbarn zu lieben, fremd ist. (...) unsere Politiker, die uns regelmäßig betrügen: Seht euch nur eure Wirtschaft an. Die Zionisierung westlicher Politik ist ein Desaster. Und es liegt an ... dem zionistischen Krieg, den wir führen und über den niemand reden will ...“ 

Das konnte der Gast auf einer politischen Konferenz vor recht gut gebildeten und zum Teil sich als links verstehenden Deutschen, von denen sich viele zum Beispiel über islamophobe Tendenzen in diesem Land empören, und sicher jeder von sich behaupten würde, er sei ganz gewiss kein Antisemit, unwidersprochen äußern? Auf einer Konferenz, bei der die deutsche, allzu deutsche Israel-Empörungs-Bewegung erstmals mit den internationalen, aus der palästinensischen Zivilgesellschaft hervorgegangenen, basisdemokratischen Widerstandsbewegungen für die Rechte der PalästinenserInnen in Berührung kam? >>>

 

 

Darauf lies Evelyn Hecht-Galinski  in einer großen Mailingliste eine Gegendarstellung verbreiten

Ausschnitt:
 

Von: Rajab <gav.rajab
Betreff: I think that this should be the amswer:
Datum: Samstag, 14. April, 2012 21:28 Uhr

 

Liebe AktivistInnen,
Evelyn Hecht-Galinski hat mich gebeten, diese Stellungnahme an den Kopi-Verteiler weiterzuleiten.
Herzliche Grüße
Verena Rajab

-------- Original-Nachricht --------

Betreff:

Fwd: I think that this should be the amswer:

Datum:

Sat, 14 Apr 2012 19:20:03 +0200

Von:

Evelyn Hecht-Galinski <evelyn.hecht-galinski

Antwort an:

evelyn.hecht-galinski

An:

Rajab Attia & Verena <gav.rajab



Könnt Ihr das bitte einfach so an Kopi weiter verschicken? Grüße Evelyn

 

The following video is a warning to every intellectual to think twice before following Sophia Deed advice


 

Ali Abunimah followed Deeg's instructions


 

the outcome is very embarrassing


 

 

And here are the leading humanists who read Atzmon..

Endorsements: (...)

 

Atzmon vs. Abunimah


 

 

Sophia Deeg antwortet am 18.4.2012:

 


Thanks to Gilad Atzmon's clip we have been reminded of what Ali Abunimah said in Stuttgart: that to his mind particular cultures are not to blame for historical developments or phenomena or the politics or crimes of states. This is rather trivial, but obviously it had to be said after Atzmon's statement in Stuttgart.

Thanks to the clip we also have been reminded that somehow everything is somehow related to everything else in the human and social spheres and so of course philosophers, historians and all kinds of intellectuals and scholars have been and are "looking into" for example how cultural phenomena are related  (influenced, influencing ...) to other phenomena - a rather basic truth, I should say, and not new at all; so I guess, nobody needed to be reminded. But it doesn't hurt, especially if offered together with pics of Hegel and Wagner and other "cultural phenomena" popping up and vanishing in the background.

The clip doesn't contribute to our understanding though, why and how the fact that Israel calls herself "the Jewish" state and decorates her fighter Jets (and many other things) with stars of David, means that there is a close relation between "Jewish culture" or "Jewish ideology" (whatever these words may signify for different people and in different contexts) and Israeli politics, Palestine, America, and world peace.
It does remind us though of the fact that the state of Israel herself has used and misused Jewish symbols, narratives, heritage, suffering for her propaganda purposes and continues to do so. And weirdly enough Gilad Atzmon treats this propaganda scheme as if it was the literal truth.

It goes without saying that nobody would or could silence even such a world view which seems to be in total agreement with Israeli propaganda.

The video is introduced as a "warning to every intellectual to think twice before following" my "advice". I would be very surprised indeed if there should be any intellectual out there who follows my "advice" without thinking, once, twice or even more times. What kind of intellectual needs a warning about anyone who might give him some "dangerous advice"?
And even less is there anyone who follows my "instructions", nor do I give any.
One of the last persons, who needs anyone's "instructions" is, of course, Ali Abunimah.
But this is how the clip by Atzmon is introduced:

 

Ali Abunimah followed Deeg's instructions


 

I leave it to all of you to ponder the human, intellectual, and political implications of this sentence. Just this final thought: In their March statement Ali and other Palestinian activists/intellectuals critizise Atzmon's condescending, colonialist approach.
Quod erat demonstrandum.


Sophia

 


Hajo Meyer
: Dear Gabi, If this text is indeed from GA’s hand, there is only one way that he and I can be on the same conference together: viz. he distances himself loud and clearly and for 100% from it at the very start of the conference or I leave the conference after having made a public statement why I do that. This is because if he means this text is valid it implies that I, who saw the smoke from the crematoria, saw the gas chambers and smelled the burnt human flesh and was forced to march with the SS to the east, am implied by his text to be a liar who put the number on his arm in order to make himself interesting. Actually I gave you a similar comment on this text quite a while ago.
I am very, very sorry that I make life difficult for you but I cannot bear to be in any way associated which such a text by a lunatic. Why does he not deny that the earth is round and that there was ever a First World War.
Actually I once published my opinion that holocaust deniers should be put into a lunatic asylum and not into prison. Because they are either full fledged lunatics or they are under influence of drugs and alcohol and need anti addiction treatment.
Sorry for making life difficult for you but there are limits to what I can tolerate.
Cordial regards Hajo»
 


Institut für Palästinakunde - Gilad Atzmon: Führende palästinensche und jüdische Aktivisten gehen auf Distanz - (...) Obschon die Begegnung nur oberflächlich sein konnte, konnte man doch auch schon vor sechs Jahren spüren, dass Atzmon mit seiner jüdischen Identität rang. Mittlerweile scheint er sie derart zu hassen, dass er sich auch nicht scheut mit antisemitischen Stereotypen zu spielen. Bitte lesen Sie hier weiter >>>



Karl Pfeifer - Gilad Atzmon als Zeuge einer Holocaustleugnerin -  >>>
 

Shraga Elam - Nachtrag zum Blog-Artikel über Gilad Atzmon - >>>


Der Holocaust-Leugner und Judeophobe Gilad Atzmon wird salonfähig gemacht. - Shraga Elam >>>

 

 

Not Quite "Ordinary Human Beings" -- Anti-Imperialism and the Anti-Humanist Rhetoric of Gilad Atzmon - Attempting to latch onto the just, vital, and growing movement in support of the Palestinian national liberation struggle, Gilad Atzmon is one of a very small and unrepresentative group of writers who have argued (in agreement with many Zionists) that there is no meaningful distinction to be made between Jews in general and Israeli atrocities. According to Atzmon, the latter are simply a manifestation of Jews' historic relationship to gentiles, an authentic expression of an essentially racist, immoral, and anti-human "Jewish ideology."

Atzmon's statements, besides distorting the history of Jews and constituting a brazen justification for centuries of anti-Jewish behavior and beliefs, also downgrade anti-Zionism to a mere front in the broader (anti-Jewish) struggle. Atzmon has specifically described Zionism not as a form of colonialism or settlerism, but as a uniquely evil ideology unlike anything else in human history. In addition to any ethical problems, this line of argumentation actually strengthens Zionism's grip and claim to be the authentic representative of Jews. It obscures the reality that Zionism is an imperialist and colonialist enemy of Jewish people and Palestinians, as well as the Arab people generally and all those oppressed and exploited by imperialism. >>>

 

 

 

 

Palästinensisches Angebot, deutsche Debatten zu zivilisieren – bisher ausgeschlagen - Sophia Deeg, März 2012  - Wenn ein eher Unbekannter eine Versammlung mit einer populistischen Tirade überrumpelt, ist das kaum von Belang. Man distanziert sich und kann den Vorfall getrost vergessen. Anders auf der Stuttgarter Palästina-Konferenz im Herbst 2010 und in ihrer Folge bis heute.

Einem in weiten Kreisen der palästinensischen und internationalen Bewegungen für die Rechte der Palästinenser wegen seiner dubiosen Verschwörungstheorien ausdrücklich unerwünschten „Mitstreiter“ wird hierzulande in der „Palästina-Solidaritätsbewegung“, die immer noch eher eine „Israel-Empörungsbewegung“ zu sein scheint, sogar eine Bühne geboten. Es mussten erst PalästinenserInnen kommen, um deutlich zu machen, dass eine kulturalistisch antijüdische Ideologie mit ihrer Bewegung unvereinbar ist.

Dabei ist der Fall sehr einfach, wie schon wenige Sätze des „solidarischen Grußworts“ des Überraschungsgasts von Stuttgart zeigen:

„...aber irgendwie neigen wir dazu zu vergessen, dass das Wort „universell“ der jüdischen Kultur sehr fremd ist. Die jüdische Kultur ist tribal orientiert. Wir neigen immer wieder dazu, die eindeutige Tatsache zu vergessen, dass Frieden in der Form der Versöhnung, des Liebe deinen Nächsten - wie gesagt, der jüdischen Kultur zutiefst fremd ist ... Es ist keine schlechte Idee, mit ihnen in Frieden zusammen zu leben, aber dieser Planet ist vermutlich nicht der richtige Platz dafür. Einfach weil dieser Kultur die Vorstellung, seinen Nachbarn zu lieben, fremd ist. (...) unsere Politiker, die uns regelmäßig betrügen: Seht euch nur eure Wirtschaft an. Die Zionisierung westlicher Politik ist ein Desaster. Und es liegt an ... dem zionistischen Krieg, den wir führen und über den niemand reden will ...“


Das konnte der Gast auf einer politischen Konferenz vor recht gut gebildeten und zum Teil sich als links verstehenden Deutschen, von denen sich viele zum Beispiel über islamophobe Tendenzen in diesem Land empören, und sicher jeder von sich behaupten würde, er sei ganz gewiss kein Antisemit, unwidersprochen äußern? Auf einer Konferenz, bei der die deutsche, allzu deutsche Israel-Empörungs-Bewegung erstmals mit den internationalen, aus der palästinensischen Zivilgesellschaft hervorgegangenen, basisdemokratischen Widerstandsbewegungen für die Rechte der PalästinenserInnen in Berührung kam? >>>
 

Hajo Meyer: Dear Gabi, If this text is indeed from GA’s hand, there is only one way that he and I can be on the same conference together: viz. he distances himself loud and clearly and for 100% from it at the very start of the conference or I leave the conference after having made a public statement why I do that. This is because if he means this text is valid it implies that I, who saw the smoke from the crematoria, saw the gas chambers and smelled the burnt human flesh and was forced to march with the SS to the east, am implied by his text to be a liar who put the number on his arm in order to make himself interesting. Actually I gave you a similar comment on this text quite a while ago.
 I am very, very sorry that I make life difficult for you but I cannot bear to be in any way associated which such a text by a lunatic. Why does he not deny that the earth is round and that there was ever a First World War.
 Actually I once published my opinion that holocaust deniers should be put into a lunatic asylum and not into prison. Because they are either full fledged lunatics or they are under influence of drugs and alcohol and need anti addiction treatment.
 Sorry for making life difficult for you but there are limits to what I can tolerate.
 
Cordial regards Hajo»

 

 

 

 

The protocols of Gilad Atzmon  - Israeli musician living in London publishes book filled with troubling anti-Semitic statements. 'Israel is worse than Nazi Germany' and 'The Holocaust narrative is historically illogical' are only some of his beliefs - Yaniv Halily -  11.14.11 - LONDON – "We must take the accusations that Jews are trying to take over the world with utmost seriousness. Israel is the Nazi Germany of our time. In fact, Israel today is worse than Nazi Germany."

These harsh statements are not the beliefs of a German neo-Nazi, but rather of an Israeli living in London. The speaker is Gilad Atzmon, an Israeli jazz musician performing around the world, whose new book "The Wandering Who?" deals with world Jews and the State of Israel, and includes some very disturbing sayings. >>>

 

 

Rezensionen - The Wandering Who? Gilad Atzmon
 

The Wandering Who? - Dr. Ludwig Watzal - Bücher, die sich mit der Frage nach der jüdischen Identität beschäftigen, dürften eine spannende Lektüre abgeben. Diesem nicht so einfachen Sujet hat sich der in Großbritannien lebende israelische Saxophonist Gilad Atzmon in seinem Buch gewidmet. Er geht der Frage nach, was eine jüdische säkulare Person motiviert, sich weiterhin als Jude zu fühlen. Darüber hinaus zeigt das Buch die negativen Konsequenzen einer jüdischen Identität, insbesondere wenn sie nicht auf der jüdischen Religion basiert. Jüdische Identität definiert er als „Jewishness“ (Jüdischkeit), die er vehement ablehnt. >>>

 


A Review of "The Who" - Stanley Heller - I have been repelled by Gilad Atzmon's writings over the years so I had no intention of reading his book, "The Wondering Who", but as a number of prominent human rights activists mysteriously have given the book praise I felt it has to be given a careful refutation. How it could be treated seriously is beyond me. One chapter is particularly rancid. It's Chapter 11 "Sex and Anti-Semitism". He starts it with this sentence: "For the last decade I have been drawing many of my insights from a man who has been totally eradicated from Western academic and scholarly discourse." The man is named Otto Weininger 1880-1903. According to Atzmon Wittgenstein, Heidegger and Freud were interested in his ideas. And another, "Even Hitler supposedly mentioned him, admitting: 'There was one decent Jews, and he killed himself.'" Huh? The ultimate beast Adolph Hitler likes Weininger and that's a testament to his significance? In the first few paragraphs Atzmon writes "Weininger was an anti-Semite as well as a radical misogynist." In the conclusion of the chapter he writes, "Otto Weininger was just twenty-three when he committed suicide. One may wonder how he knew so much about women. Why did he hate them so? How did he know so much about Jews, and why did he hate them so?" (p.95)  >>>

 

Gilad Atzmon: The Wandering Who? A Study of Jewish Identity Politics - Elias Davidsson - (Note: The numbers within parenthesis refer to the page numbers in the author’s book. The numbers within brackets refer to endnotes below) Atzmon is an Israeli musician, author and political activist who lives in London. In his book he traces his own development from a young, rather typical Israeli, brought up in a fiercely nationalist and chauvinist family, to become a staunch opponent of Zionism and of the State of Israel. But his book is far more than a personal story. It is an attempt to understand what motivates secular people of Jewish background to continue to identify themselves as Jews. It is also an attempt to demonstrate the harmful consequences of Jewish identity, particularly when this is not based on Jewish religion. While referring at various points to Israeli gross violations of human rights and international law, as well as to the Nakba of 1948, such facts merely represent part of the >>>


Gilad Atzmon (The Wanderng Who?) wird klug kritisiert in The Blundering Who? auf Red Scribblings, während Mark Elf auf Jews sans frontières die wesentlichen Atzmon-Aussagen völlig mißverstanden hat. Red Scribblings bringt die Überlegung ins Spiel, daß der US-Herrschaftselite die überproportionale Beteiligung von Juden an ihren imperialistischen Konzepten und Unterfangen als Rückversicherung dienen könne. Laufen sie schief , ist der Sündenbock schnell zur Hand. Permanent unter Identität / Ergänzungen - Thomas Immanuel Steinberg

 

 

Abraham Melzer - Man beklagt, dass GA zu Unrecht von Antisemiten angegriffen wird und meintest, dass es dann unnötig sei, wenn auch ich ihn angreife. Lass mich einige Beispiele nennen.
Quelle - Der wandernde - Wer-- Eine Studie jüdischer Identitätspolitik - Gilad Atzmon, Andreas Schmidt und Einar Schlereth von Zambon, Giuseppe (20. Juni 2012)

 

 

Seite 97 unten: "Ich sehe mich auch als "stolzen, Selbst hassenden Juden" und wiederum brauche ich niemandes Genehmigung dazu". Ein sich selbst hassender Jude, hasst ja nicht nur sich selbst, sondern alle Juden.

 

Seite 106: "...eine weitere Folge der zionistischen Kollektivneurose. Und wiederum: Sie lieben sich als diejenigen, die sie zu sein meinen, hassen sich aber nichtsdestoweniger dafür, was sie eben sind". Trifft das nicht auf GA zu?

 

Seite 117: "Meine Bewunderung (für Weininger!) hat eine persönliche Seite. Weininger half mir zu verstehen, wer ich bin, oder eher, wer ich sein könnte..." Wenn das kein Hinweis auf ein Weininger Syndrom ist? Er schreibt auf dieser Seite auch: "Weininger ist geradezu skandalös". Ja, das will er ja auch werden.

 

Seite 121: "In Wirklichkeit schaue ich in den Spiegel. In Wirklichkeit arbeite ich mit Verachtung den Juden in mir sorgfältig heraus". Ist das kein Antisemitismus?

 

Seite 123: Über Weininger, mit dem er sich so total identifiziert, schreibt er: "Er hasste Frauen und Juden, weil er selbst eine Frau und ein Jude war. Er bewunderte arische Männlichkeit". Hasst GA deshalb auch Juden und bewundert Arier so sehr, dass er ihnen den Holocaust nicht übel nimmt.

 

Seite 128: Überschrift: "Liebe dich selbst ebenso sehr, wie du jeden anderen hasst". Was ist das für eine absurde und krude Lebensweisheit?

 

Seite 142: "Juden profitieren tatsächlich von hartem Kapitalismus und Wettbewerbsmärkten". Und Nichtjuden?

 

Seite 144: "Kapitalismus von Natur aus jüdisch ist".

Seite 145: "Damit war es den Juden nur natürlich, sich der Linken anzuschließen".

 

Seite 149: "Juden und anderen ethnischen oder religiösen Minderheiten ging es deshalb gut, weil es andere gab, die um sie herum arbeiteten". Und die Juden? Sie spielten den ganzen tag Golf!?

 

Seite 162: "Bei Paranoia können wir klar bestimmen, dass der an ihr Leidende in einer Wahnwelt gefangen ist". Ja, so wie GA.

 

Seite 179: "Wenn Juden keine Rasse sind und nichts mit Semitismus zu tun haben, dann ist "Antisemitismus" grundsätzlich eine bedeutungslose Bezeichnung. Anders gesagt: Kritik am jüdischen Nationalismus, an jüdischer Lobbyarbeit und jüdischer Macht kann nur als legitime Kritik der Ideologie, Politik und Praxis erfolgen". Hier zeigt GA wie verwirrt er ist und wie verworren seine Thesen sind. Auch wenn Juden keine Rasse sind, so sind sie doch Juden. Diese Identität kann ihnen  keiner abnehmen und absprechen. Und Judenhass, ganz gleich wie man ihn nennt, kann doch niemals "bedeutungslos" sein.

 

Seite 197: "Jude-Sein bedeutet, in jedem Goj eine Bedrohung zu sehen...". Wieso?

 

Seite 210: "Ich denke, dass wir 65 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz das Recht haben müssen, anzufangen, Fragen zu stellen. Wir sollten historische Beweise und Argumente verlangen". GA will aber keine Argumente von Opfer wie Hajo Meyer hören, sondern glaubt lieber den Tätern. Er fragt welchen Zweck Gesetze gegen Holocaustleugnung dienen. Das ist eine hinterhältige und hinterfotzige Frage. Auch ich bin gegen Gesetze. Leugnung sollte gesellschaftlich verachtet werden. Aber GA will leugnen.

 

Seite 222: "Es ist der Holocaust, der mich schließlich zu einem treuen Unterstützer palästinensischer Rechte...machte". Wieso? Warum der Holocaust und nicht das natürliche Gefühl für Recht und Gerechtigkeit? Etwa weil er es den Juden zeigen will?  Für mich ist es eine Frage von Moral und Ethik, die mir mein Judentum lehren, und nicht der Holocaust, den ich nicht leugne, aber den ich nicht zum moralischen Wegweiser mache.

 

Seite 223: "In einem langen und schmerzlichen Prozess erfasse ich, dass Israel keinen humanistischen Juden hervorbringen würde". Wieso? Weil es in Israel eine Menge Rassisten und Chauvinisten gibt? Wer die Bibel kennt, weiß, dass Gott bereit gewesen wäre Sodom auch wegen eines einzelnen Gerechten zu retten. Es gab aber keinen einzigen Gerechten in Sodom. Israel ist aber noch lange nicht Sodom.

 

Besonders geschmacklos und schamlos finde ich solche Überschriften wie: Schwindlers Liste, die natürlich eine Anspielung auf Schindlers Liste sein sollen. Ich frage mich was das soll? Will er Schindler durch den Dreck ziehen? Warum, weil er mehrere hundert oder tausend Juden gerettet hat?

 

Alles in allem geht es GA nur um Skandal. Er will mitten im Skandal stehen und den Skandal wie einen Orgasmus genießen. Ich habe im Prinzip nichts dagegen, aber deshalb muss ich ihn nicht als mutigen Juden bewundern.

 

Abraham Melzer


 




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A. Melzer - Der Semit
Regierung Palästina
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