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Ein palästinensischer Junge, barfuß nach einem Sturm im Dorf Al-Moghraga (Nähe Flüchtlingslager Nuseirat) im zentralen Gazastreifen im 02. 2016

 

Gaza 2020: "Unser schlimmster Albtraum ist, wenn es anfängt zu regnen"
Palästinenser, die unter der israelischen Blockade leben, beschreiben die Verhältnisse auf dem Territorium
Maha Hussaini - Nada Nabil - 10. Dezember 2019 - übersetzt mit Google
 

Die Vereinten Nationen haben vor sieben Jahren in einem Bericht gewarnt, dass der Gazastreifen bis 2020 aufgrund schwerwiegender Probleme mit Wasser-, Strom-, Gesundheits- und Bildungssystemen unbewohnbar sein könnte.

Heute, am Vorabend des Jahres 2020, sprach MEE mit einem Hausbesitzer, einem Arzt und einem Lehrer darüber, wie sich ihr Leben in den letzten Jahren verändert hat - und wie die Zukunft aussehen könnte.

 


Die Hausbesitzerin: Aisha Abu Nemer
- Die 23-jährige Aisha Abu Nemer lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern im Alter von acht, sechs und acht Monaten in Khan Younis im südlichen Gazastreifen. Das schäbige Haus in einer marginalisierten, armen Gegend ist insgesamt 50 Quadratmeter groß und mit einem Blechdach gekrönt. Die Familie lebt in einem Raum, der als Wohnzimmer, Küche und Toilette dient. In einem angrenzenden Einzelzimmer, in dem die ganze Familie schläft, gibt es eine Matratze auf dem Boden und einen weißen Schrank, das einzige Möbelstück im Haus. Nichts davon schützt Aisha Abu Nemer und ihre Familie vor Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit im Gazastreifen.

"Unser schlimmster Albtraum ist, wenn es anfängt zu regnen", erzählt sie MEE. „Wir müssen um Mitternacht aufstehen, um die Eimer mit dem Regenwasser zu füllen, das das Haus überflutet, und die Matratzen und Decken vom Boden zu entfernen.

„Es würde uns viel kosten, eine kommunale Wasserversorgung zu bekommen. Also füllt unser Nachbar hin und wieder unser Wasserfass, um das Geschirr und die Kleidung zu baden und zu waschen. '  "Sie können sich vorstellen, dass wir immer wach bleiben müssen, bis es aufhört zu regnen und die Decken trocken sind."

Das war nicht immer so. Als sie und ihr Ehemann Jihad Abu Nemer vor acht Jahren heirateten, ging es Gazas Wirtschaft besser. „Mein Mann sammelt Beton auf einem beladenen Karren und verkauft ihn für ungefähr 5 bis 8 Schekel pro Tag. Das sind ungefähr 100-150 Schekel pro Monat, was unseren Bedarf absolut nicht decken kann. Deshalb sind wir hauptsächlich auf Hilfe angewiesen.

„Vor acht Jahren hat er viel mehr verdient“, fügt sie hinzu. Damals verdiente er zwischen 100 und 150 US-Dollar pro Monat. Laut UNRWA sind 80 Prozent der Bevölkerung im Gazastreifen aufgrund jahrelanger Konflikte und Blockaden auf internationale Hilfe angewiesen.

Das Wesentliche ist schwer zu bekommen. "Wir bekommen kein Leitungswasser", sagt Nemer. „Die Anschaffung einer kommunalen Wasserversorgung würde uns viel kosten. Deshalb füllt unser Nachbar hin und wieder unser Wasserfass, um das Geschirr und die Kleidung zu baden und zu waschen. Was das Trinkwasser betrifft, füllen wir ein weiteres Fass aus einem Wasserhahn, den eine Hilfsorganisation in der Nachbarschaft installiert hat. “

Trotz ihrer schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es Abu Nemers oberste Priorität, ihrer sechsjährigen Tochter eine angemessene Ausbildung zu ermöglichen. „Meine Tochter geht in die erste Klasse. Sie hat nur ein Kleid für die Schule. Sobald sie von der Schule zurück ist, wasche ich es und lege es in die Sonne, damit sie es am nächsten Tag tragen kann. "Selbst wenn wir nicht genug Geld für ihre Ausbildung hätten, würde ich mein Blut verkaufen, um sie zur Schule zu schicken."
 

 



 

Der Arzt: Abdullah al-Qishawi - Abdullah al-Qishawi, 49, ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Arzt und beaufsichtigt das erste Nierentransplantationsprojekt im Gazastreifen, das 2013 gestartet wurde. In der Dialyseabteilung des Al-Shifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, dem größten medizinischen Komplex in Gaza, macht Dr. Abdullah al-Qishawi seine Runden. Qishawi, der Leiter der Abteilung, untersucht Dutzende von Dialysepatienten, von denen viele seit Anfang 2019 eine ernsthafte Verschlechterung ihres Gesundheitszustands erlitten haben, weil es an medizinischer Ausrüstung und Stromausfällen mangelt. Die Auswirkungen sind in der überfüllten Abteilung offensichtlich. Zimmer und Betten sind alle voll, so dass viele Patienten lange Stunden - manchmal draußen - auf das Einschalten der Dialysegeräte warten müssen.

Gaza 2020: Hat das palästinensische Gebiet den Punkt ohne Rückkehr erreicht?
- "Wir erleben eine verschärfte Krise der Arzneimittelknappheit und Stromausfälle, die die Behandlung von Dialysepatienten erschwert", sagt Qishawi gegenüber MEE. Auch die Zahl der behandlungsbedürftigen Menschen steigt.

„Was die Situation verschärft und die Anzahl der Dialysepatienten verdoppelt, ist die Tatsache, dass fast das gesamte Trinkwasser in Gaza nicht trinkbar ist. Zehntausende Menschen verletzen damit ihre Nieren. “ In Gaza gibt es 65 Dialysegeräte, von denen laut Qishawi jedoch knapp ein Drittel defekt ist. Das palästinensische Gesundheitsministerium kann sie aufgrund fehlender Ersatzteile nicht ersetzen oder reparieren.

Früher war die Dialyse-Abteilung 16 Stunden am Tag von 8 Uhr bis Mitternacht in Betrieb. Um mit der zunehmenden Zahl von Patienten und dem Mangel an medizinischem Personal und Ausrüstung fertig zu werden, musste die Arbeitszeit bis 4 Uhr morgens verlängert werden. "Es gibt einen schweren Mangel an medizinischer Versorgung und Ausrüstung, so dass das größte Krankenhaus in der Enklave nicht in der Lage ist, Tausende von Patienten mit der notwendigen und oft dringenden Behandlung zu versorgen", sagt Qishawi. „Die Situation hat sich in den letzten Jahren erheblich verschärft. Wenn es so weitergeht, werden wir auf allen Ebenen eine echte Katastrophe erleben. “ Und Qishawi hat wenig Hoffnung für die Zukunft.

"Es besteht kein Zweifel daran, dass wir trotz der seit jeher schlechten Lage während der Blockade die schlimmste Phase in Bezug auf die medizinischen Leistungen und die allgemeine Gesundheitssituation [der Bewohner von Gaza] erleben."

 

 


 


Die Lehrerin: Basema al-Basous
- Basema al-Basous unterrichtet eine Klasse von 50 Schülern in Gaza-Stadt. Basema al-Basous, 44, ist Lehrerin an der Al-Abbas-Grundschule im dicht besiedelten Stadtteil Shujayea in Gaza-Stadt. In einem Islamstudienkurs gibt Basema al-Basous, seit mehr als neun Jahren Lehrerin, 50 weiblichen Schülern eine Koran-Rezitationsstunde. „Die Verwaltung eines Klassenzimmers mit 50 Schülern ist eine der größten Herausforderungen, mit denen ich seit meiner Ausbildung zum Lehrer zu kämpfen hatte“, erklärt Basous gegenüber MEE. „Es ist für Lehrer und Schüler schwierig, sich an einem so überfüllten Ort aufzuhalten. Ich leide häufig unter Heiserkeit, weil ich meine Stimme erheben muss, um 50 Kindern Gehör zu verschaffen. “

Das Problem der Überbelegung der Schulen in Gaza ist wohlbekannt: Die Bevölkerung ist in den letzten zehn Jahren um rund 20 Prozent gewachsen. Viele Bildungseinrichtungen sind gezwungen, zweischichtig zu arbeiten, um mit dem Zustrom fertig zu werden. Das palästinensische Bildungsministerium hat erklärt, dass 86 neue Schulgebäude gebaut werden müssen und bis 2021 mehr als 1.000 Klassenzimmer zu bestehenden Gebäuden hinzugefügt werden müssen, um ein sicheres und angemessenes Lernumfeld zu schaffen. Laut Basous sind ihre Klassen in den letzten Jahren gewachsen, da Eltern ihre Kinder aus wirtschaftlichen Gründen von Privatschulen auf Regierungsschulen verlegt haben. Sie stimmt zu, dass der Bau neuer Schulen und die Bereitstellung besserer Geräte - einschließlich Lüftungs- und Heizungssysteme - ein Fortschritt für den Bildungssektor im Gazastreifen wäre.

Die Überfüllung kann auch die Gesundheit und Produktivität von Kindern beeinträchtigen.
- "Wenn eines Morgens ein Schüler mit Grippe in den Unterricht kommt, sind am nächsten Morgen etwa 30 andere Schüler infiziert." "Darüber hinaus verringern das Chaos und der Mangel an Stühlen und Schreibtischen sowie die begrenzte Zeit die Produktivität, das Verständnis und die soziale Harmonie der Schüler."

Sie sagt, sie wolle mit ihren Schülern „eine Brücke der Liebe und des Vertrauens bauen“, um die zusätzliche Belastung zu bewältigen. Einige ihrer Kollegen haben jedoch Probleme mit dem Lärm und den Schwierigkeiten, mit einer so großen Anzahl von Studenten zu kommunizieren, fügt sie hinzu. Und sie bleibt zuversichtlich, dass das Territorium seine wirtschaftliche und humanitäre Krise überwinden kann. "Die Palästinenser in Gaza haben ihre eigene Art der Resilienz, um ihre Krisen zu überwinden und unter den schwierigsten Situationen zu leben." "Ich glaube nicht, dass Gaza zu irgendeinem Zeitpunkt unbewohnbar sein wird", sagt Basous. "Die Palästinenser in Gaza haben ihre eigene Art der Resilienz, um ihre Krisen zu überwinden und unter den schwierigsten Situationen zu leben."

Bis das Bildungsministerium die Probleme an den Schulen in Gaza angeht, fügt sie hinzu: „Wir werden unsere persönlichen Initiativen und Bemühungen zur Unterstützung unserer Schüler fortsetzen. "Wir können sie nicht im Stich lassen, was auch immer passiert."   Quelle

 

 

Hintergrundinformationen zu Gaza

Fakten über Gaza
Aktuelles 2
Aktuelles 1
Gaza -  Berichte
UNO - Goldstone Bericht 1
UNO - Goldstone Bericht 2
Free Gaza Bewegung
Gaza von Giften heimgesucht
Gaza - Der "Große Rückkehrmarsch" 1
Gaza - Der "Große Rückkehrmarsch" 2
2019 - Gaza ist bald unbewohnbar
2019 - Israel greift gezielt Privathäuser an
2018 - Oktober - "Politik" mit Waffen
2018 - Der Rückkehrmarsch
2015 - GAZA - UNRWA
2014 - Protective Edge - Zuk Eitan
2012 - 11 - 14 - Pillar of Defense

2012 - März - Überfall auf Gaza
2011  - Gaza März - Israel tötet 9 Gazaner
2009 -  Zur Situation in und um Gaza
2009 - CAST LEAD -  2
2009 - CAST LEAD - 1
2009 - Waffeneinsatz in Gaza
2009 -  Geschichte der Familie Abu Sitta
2009 - Die Samouni Familie
2009 - Grenze nach Ägypten durchbrochen.
2009 - Reaktionen auf den Überfall
2008 - Gaza im März
2008 - Gaza im Februar
2008 - Gaza im Januar-  Geiselhaft.
2006 - Operation "Sommerregen"
2005 - Räumung Gazastreifens
2004  - "Tage der Busse"
2004 - "Operation Regenbogen"

Gaza Freedom Flotilla

 
 


Wie ein Brief Asselborns die Palästina-Frage wieder zur Europa-Frage macht
10. Dezember 2019

Jean Asselborn im israelischen Fernsehen, Jean Asselborn wenig später auf Palestine TV. Dass Luxemburgs Außenminister im Nahen Osten so viel Sendezeit bekommt, ist nicht normal. Dazu eine zuletzt erhöhte Präsenz in den Zeitungen des Nahen Ostens. Da muss also etwas in Bewegung gekommen sein.

Bereits ein Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters hatte die Spur gelegt. Das war vor drei Wochen. Die Schlagzeile: „Luxemburgs Außenminister fordert Anerkennung Palästinas durch EU.” Was Asselborn gegenüber Reuters sagte, lasen die Außenminister der EU-Staaten und besonders der neue Außenbeauftragte der EU, der Spanier Josep Borrell, am 1. Dezember in einem offiziellen Brief – verbunden mit dem Appell, die Situation in Israel und den palästinensischen Gebieten wieder auf die politische Tagesordnung Europas zu heben.

Offenbar mit Erfolg. Nach dem Außenministerrat gestern in Brüssel sagte Borrell auf Nachfrage von Journalisten, die EU-Chefdiplomaten hätten sich darauf geeinigt, bei ihrem nächsten Treffen im Januar den Friedensprozess im Nahen Osten zu besprechen. Einem Bericht des israelischen Senders Channel 13 News zufolge, über den die Zeitung Times of Israel schreibt, nimmt Israel die Entwicklung durchaus ernst. Demnach würden seit Wochen israelische Diplomaten versuchen, Asselborns Initiative mit Lobbyarbeit entgegenzuwirken.  >>>

 
 



Israel:Der Poker läuft ins Leere
Alexandra Föderl-Schmid - 10. 12. 2019

Voraussichtlich werden in Israel bald wieder Wahlplakate geklebt: Werbung für Blau-Weiß-Chef Benny Gantz im vergangenen September.

An diesem Mittwoch läuft um Mitternacht in Israel die letzte Frist zur Bildung einer Regierung ab. Aber es rechnet ohnehin niemand mehr damit, dass sich die beiden größten Parteien, Blau-Weiß und Likud in den letzten Stunden der Frist auf einen Premier-Kandidaten einigen würden. So steuert Israel auf die dritte Wahl binnen eines Jahres zu.  >>>

 
 

Die IHRA-Definition und ihre verhängnisvolle Akzeptanz.
10. Dezember 2019 - Wolfgang Behr

Winston Churchill sagte einmal, dass man die Deutschen entweder an der Kehle oder zu Füßen habe. Durch verständliche Schuldgefühle wegen der Verbrechen des II. Weltkriegs und Holocaust scheinen sie sich zu Füßen der USA, insbesondere aber denen von Israel fest eingerichtet zu haben.

Es ist beschämend wie eigentlich hochgestellte intelligente Personen aus Politik, Wissenschaft und Kirchen das Denken dem Gehorchen untergeordnet haben und unterwürfig alles umsetzen was die Israel-Lobby von ihnen verlangt. Ein würde-loses Verhalten ohne Rückgrat, was verschiedene Gründe haben mag: Eine nicht aufgearbeitete familiäre Nazivergangenheit mit dem Ziel der Schulderlösung, latenter Rassismus gegenüber orientalisch-islamischen Menschen, kaltblütiges Karriereverhalten. 


Was sind eigentlich die Worte des Bundespräsidenten Steinmeier anlässlich der im November statt gefundenen Jahresversammlung der Hochschulrektoren wert, wenn er wieder „mehr Streitkultur“ gerade an den Universitäten fordert. Anlässlich der zahlreichen Versuche, faktenbasierte kritische Veranstaltungen zur Situation im Nahen Osten und speziell zu Israel/Palästina seit Jahren zu verhindern oder Berichte in den Medien weg zu zensieren kann man nur über seine Realitätsferne den Kopf schütteln. Erst recht wenn er auch noch den „Klagen über eine angebliche staatliche Meinungszensur und fehlende Meinungsfreiheit“ entgegen tritt. „Wer das behauptet, lügt und führt Menschen in die Irre“, so Steinmeier. Da muss man sich fragen wer hier lügt und Menschen in die Irre führt.


Wie wenig seine Worte Wirkung zeigten, bewiesen die gleichen Rektoren, indem sie die Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), auch auf Grund der Anerkennung durch die Bundesregierung, als „klare Grundlage zum Erkennen von Judenhass und als ein wichtiges Werkzeug bei seiner Bekämpfung“ übernahmen. Dabei soll auch der Israelbezogene Antisemitismus berücksichtigt werden.  Die Mitgliedshochschulen der Hochschulrektorenkonferenz begrüßen diese Antisemitismusdefinition ausdrücklich und möchten sie an allen Hochschulstandorten etabliert sehen.


Diese Arbeitsdefinition der IHRA befeuert natürlich die „Freunde Israels“ von Bundesregierung und Bundestag bis hin zu kommunalen Behörden, von Bildungsstätten zu kirchlichen Einrichtungen eine wahre Hexenjagd auf angebliche Antisemiten zu starten. Schliesslich kann man sich dabei auch auf der Seite der Guten wähnen. So forderte der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein kürzlich von der Justizministerin Lambrecht, dass antisemitische Motive künftig im Strafgesetzbuch als „besonders Strafverschärfend“ aufgeführt werden. Lambrecht hat die Umsetzung dieser   mehr >>>

 


"Antisemitismusbeaufragter" - Aktion seit 2008
Antisemitismus in Frankreich
Antisemitismus in Frankreich? - Uri Avnery
Antisemitismusvorwurf -  Antsemitismuskeule
2019 - Gutachten zur «Arbeitsdefinition Antisemitismus»
2019  Bundestag gegen BDS
2017 - Bundesregierung  Antisemitismus-Definition
2016 - IHRA -   Arbeitsdefinition Antisemitismus
IHRA - Bestreiten jüdischen Selbstbestimmungsrechts
IHRA - Europäische Gewerkschaften
2005 - EUMC Definition  Antisemitismus
2005 Dortmunder Erklärung
2007 - Koordinierungsrat - Antisemitismus
"Expertenkreis" Antisemitismus
Antisemitismus Jüdische Stimmen

 
 

Gaza ist in der Olivenölproduktion autark, sagt Ministerium
9. Dezember 2019
- übersetzt mit Google
 


 

Oliven und Olivenöle werden auf einem Olivenmarkt ausgestellt, der jedes Jahr von Mitte September bis Ende November in Khan Yunis, Gaza, am 9. Oktober 2019 stattfindet. Die Stadt Khan Yunis im südlichen Gazastreifen, beherbergt den Olivenmarkt seit mehr als 50 Jahren und deckt die Nachfrage von Menschen, die hochwertige Oliven und Olivenöle suchen. - Ali Jadallah

Zum ersten Mal seit 25 Jahren hat der besetzte Gazastreifen eine autarke Produktion von Olivenöl erreicht, teilte das palästinensische Landwirtschaftsministerium gestern mit.

"Zum ersten Mal seit 1994 hat Gaza eine hundertprozentige Autarkie in der Olivenölproduktion erreicht", sagte der Unterstaatssekretär des Ministeriums, Ibrahim Al-Qudra, gegenüber der Agentur Anadolu .

Al-Qudra wies darauf hin, dass sich die Gesamtmenge der in Streifen produzierten Olivenfrüchte in diesem Jahr auf 26.237 Tonnen belief, was zur Produktion von 4.200 Tonnen Olivenöl geführt habe.

"Die Olivenfrüchte wurden in 36 Mühlen in ganz Gaza gepresst", bemerkte er.

Im September soll das Ministerium die Einfuhr von Olivenöl nach Gaza verboten haben, um "die lokale Produktion zu unterstützen".

Nach offiziellen Angaben des Ministeriums beläuft sich der lokale Verbrauch des Olivenöls in Gaza auf 4.000 Tonnen pro Jahr.     Quelle

 
 

 

Liebe Nahost-Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde, heute mal wieder eine Mail in eigener Sache. Im Anhang findet Ihr unseren Weihnachtsrundbrief 2019 mit Informationen über unsere aktuelle Arbeit und mit der Bitte um Unterstützung unserer Projekte für die palästinensischen Flüchtlinge im Libanon.

Unser Weihnachtsspendenaufruf gilt dieses Mal dem Family Guidance Project unserer Partnerorganisation. Hier werden Kinder und Jugendliche psychologisch, psychiatrisch und psychotherapeutisch betreut. Näheres zu dem Projekt findet Ihr im Rundbrief. Hier nur die Erfahrungen einer Mutter, deren geistig beeinträchtigtes Kind im Rahmen dieses Projektes Hilfe gefunden hat:

Mariam, die Mutter des 10-jährigen Zakaria, sagt heute: „Nachdem ich die Unterstützung vom FGC (Family Guidance Center) bekommen und gelernt habe, die Schwierigkeiten in meiner Familie zu akzeptieren, konnte ich viel ruhiger und liebevoller mit meinem Kind umgehen. Das FGC hat mir und anderen Familien sehr geholfen, den psychischen Stress in unseren Familien abzubauen und die Akzeptanz von psychischen Erkrankungen in unserer Lagergemeinschaft zu stärken. Dies hat für ein Klima gesorgt, in dem Kindern mit psychischen Erkrankungen wohlwollend begegnet wird, anstatt sie auszugrenzen.“

Trotz der vielen beunruhigenden politischen Entwicklungen wünschen wir Euch allen eine friedliche Adventszeit und viel Gutes und Kraft für das Neue Jahr! Eure Ingrid Rumpf

 

Mehr: Unsere Projekte und Patenschaften im Jahr 2019
Das psychosoziale Family-Guidance-Projekt  - pdf Datei >>>

 
 

Die Berichterstattung der Berliner Presse über eine Palästina-Konferenz ist unerträglich
10. Dezember 2019 von Abi Melzer

Als ob sich alle Berliner Zeitungen zusammengefunden haben, um gegen die 13. Konferenz des Palestinian Return Centre (PRC) und dem Verein der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland (PGD) auf primitivsten hetzerischen Niveau zu protestieren und das Treffen im Vorfeld zu diffamieren und vorzuverurteilen und bei der späteren Berichterstattung über die Konferenz zu lügen, zu manipulieren und Organisatoren und Gäste zu verleumden. Dabei war es eine ganz harmlose, friedliche und sachliche Konferenz, bei der es nicht, wie die Presse behauptete, um Anhänger der Terrororganisation Hamas ging. Diese Berliner Presse hat ihrem Ruf als „Lügenpresse“ alle Ehre gemacht.

Die Berliner Morgenpost schrieb: „Israel-Hasser halten wieder Konferenz in Berlin ab.“ Der Tagesspiegel schrieb: „Israelfeinde netzwerken in Moabit.“ Die BZ titelte ihren Bericht mit „B.Z. bei der Judenhasser-Konferenz in Berlin“. Zwei Tage vorher titelte dieselbe Zeitung: „Protest gegen Judenhasser-Treffen in Berlin.“ Die Berliner-Zeitung schrieb am 5.12.2019, zwei Tage vor der Konferenz, „Israel-Hass mitten in Berlin: Es ist unerträglich“. Und einen Tag später schrieb die Welt: „Warum die Israel-Hasser erneut in Berlin konferieren dürfen.“

Diese Frage lässt sich freilich leicht beantworten: Weil wir ein Grundgesetz haben, in dem in Artikel 5 festgestellt wird, dass in unserem Land Meinung- und Versammlungsfreiheit herrscht und dass die Organe des Staates verpflichtet sind, dies gegenüber jedermann zu verteidigen. Und wenn die Berliner-Zeitung meint, dass das unerträglich sei, dann sollte sie das Grundgesetz verklagen und dafür plädieren, dass es abgeschafft würde.

Die Jüdische Gemeinschaft in Deutschland organisiert regelmäßig sogenannte „Israel-Tage“ und dort treffen sich bestimmt nicht diejenigen, die Palästinenser lieben. Es ist auch nicht notwendig sie zu lieben, und erst recht sollte man sie nicht hassen. Man sollte sie genauso respektieren, wie man selbst von anderen respektiert werden will. Diese Israel-Tage werden von den jeweiligen Städten finanziell unterstützt, während man den Palästinensern nur Steine in den Weg legt. Genauso wie auf den Israel-Tagen Israels Politik vertreten wird, so werden auf den Kongressen der PRC palästinensische Interessen vertreten. >>>

 
 

Nur die Spitze des Eisbergs:
Ein Opfer pro Jahr, mal dreißig Jahre.

B'Tselem feiert 30 Jahre seit seiner Gründung im Jahr 1989. Wie immer, wenn wir einen Meilenstein erreichen, haben wir darüber diskutiert, wie wir diesen Jahrestag, wenn überhaupt, feiern können, da es sicherlich kein glücklicher Anlass ist. Letztendlich haben wir beschlossen, uns auf ein Thema zu konzentrieren, mit dem wir uns seit dem ersten Tag auseinandergesetzt haben - die mangelnde Rechenschaftspflicht der Sicherheitskräfte gegenüber den Palästinensern. Das Ergebnis ist diese Sammlung von Zeugnissen: "Nur die Spitze des Eisbergs. Ein Opfer pro Jahr, mal dreißig Jahre."

Um diese Publikation zu schreiben, sind wir auf die Hunderte von Akten zurückgegangen, die detailliert dokumentieren, was in den besetzten Gebieten längst zum Alltag - und Tod - geworden ist: Fälle, in denen Soldaten Palästinenser getötet, verwundet und geschlagen haben. Wir haben aus jedem Jahr seit unserer Gründung einen Vorfall ausgewählt und sind in den letzten Monaten zu den Opfern und ihren Familien zurückgekehrt, um zu erfahren, wie ihr Leben beeinflusst wurde, und um ihre Reaktionen auf die Tatsache zu hören, dass niemand für den Schaden verantwortlich gemacht wurde, der ihnen oder ihren Angehörigen zugefügt wurde.

Während dieses Prozesses lernten wir schnell zwei Dinge. Das erste war, dass es nicht möglich war, das Gespräch auf diese Weise einzugrenzen. Die Besatzung übernimmt die Kontrolle über jeden Aspekt des Lebens der Menschen, die unter ihr leben, und das spiegelt sich in dem wider, was sie sagen: Ein Vater, dessen Sohn von Soldaten getötet wurde, musste die Arbeit in Israel einstellen, nachdem seine Erlaubnis verweigert worden war, und die Familie in ein Leben in Armut gestürzt wurde; eine Mutter, die ihre verwundete Tochter nicht im Jerusalemer Krankenhaus besuchen konnte, zu der sie gebracht worden war, weil die Behörden ihr keine Erlaubnis erteilen wollten; ein Bewohner von Gaza, dessen Bruder getötet wurde, als er ein Kind war, und dann, nachdem er das Erwachsenenalter erreicht hatte, wurden seine Eltern in der Operation Protective Edge und vielen anderen getötet.

Das Zweite, was wir gelernt haben, ist, dass sich seit der Gründung von B'Tselem zwar viel verändert hat, das Wichtigste aber gleich geblieben ist: Israel erzwingt ein grausames und brutales Regime der militärischen Besetzung, das Millionen ihrer Grundrechte verweigert. Fast jede Entscheidung erfordert die Zustimmung Israels, und Israel seinerseits beschließt, die Bedürfnisse der Palästinenser zu ignorieren und weigert sich, sie als Menschen zu betrachten, die ein Recht auf alles haben, worauf israelische Bürger Anspruch haben - in erster Linie auf Leben, aber auch auf ein Zuhause, Wasser, Privatsphäre und Sicherheit.

Israel zahlt kaum einen Preis. Intern steht sie keiner Verantwortung für ihre Politik gegenüber (weder kriminell noch zivil), und im Ausland vermeidet die internationale Gemeinschaft wirksame Maßnahmen, um Israel zu zwingen, seine Politik zu ändern. Und so hat Israel ohne nennenswerte diplomatische, politische oder wirtschaftliche Auswirkungen auf diese Politik wirklich keinen Anreiz, etwas zu ändern.

Dennoch muss die schreckliche, unerträgliche Realität der Besetzung verändert werden. Die Besetzung ist nicht Schicksal. Es handelt sich um eine Politik, die wiederholt von aufeinanderfolgenden israelischen Regierungen gewählt wurde. Damit kann und muss es beendet werden, und es muss eine andere Realität gewählt werden, in der alle 14 Millionen Menschen zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan in Freiheit und Gleichheit leben.    Yael Stein    Forschungsdirektor   Quelle

 
 

Auch in Dortmund versuchen die falschen Freunde Israels - (die neuen Täter deckend) - Aufklärung zu verhindern.
„Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren“ – Geplante Veranstaltung löst bereits im Vorfeld heftige Debatte aus
Gegen den Vortrag in der Pauluskirche (Dortmund) soll am Mittwoch protestiert werden.
 

Streit über ein Streitthema: Die Diskussionsveranstaltung „Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren“ löst schon vorab einen heftigen Streit zwischen der Veranstalter-Gemeinschaft auf der einen und der jüdischen Kultusgemeinde, der GEW-Jugend sowie der Antifa Dortmund auf der anderen Seite aus. Im Kern geht es darum, ob es überhaupt legitim und möglich ist, das Thema „Israel-Kritik“ zu thematisieren, ohne gleich in die Antisemitismus-Falle zu tappen.

Aufgeladene Stimmung vor der Diskussionsveranstaltung in der Pauluskirche - Jeden dritten Montag im Monat lädt der DGB Dortmund-Hellweg zusammen mit Attac, Nachdenktreff und der „AG Globalisierung konkret in der Auslandsgesellschaft“ in einer gemeinsamen Bildungsreihe zu einer Diskussionsveranstaltung von tagespolitischer Aktualität ein.

Diesmal wird allerdings nicht in die Auslandsgesellschaft, sondern in die Pauluskirche an der Schützenstraße geladen, und das für morgen Abend, Mittwoch, den 11. Dezember 2019, um 19 Uhr. Der Ortswechsel hatte keine inhaltlichen, sondern rein terminliche Gründe. In der Auslandsgesellschaft war der Saal am Dienstag schon belegt.

Doch im Vorfeld ist in Dortmund bereits eine Debatte darüber entbrannt, ob die Veranstaltung, so wie sie konzipiert ist, auf legitimen Füßen steht – wegen des Themas und des Referenten. Die junge GEW sowie die Antifa Dortmund haben bereits zu einer Protestkundgebung vor der Paulus-Kirche um 18 Uhr aufgerufen. >>>

 

 

 

Dortmund etabliert ein Netzwerk gegen Antisemitismus: Ein gemeinsamer Kampf gegen ein schleichendes Gift

Ein klares und deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen 20 Organisationen und Verbände: sie haben eine entsprechende Grundsatzerklärung formuliert und werden sie unterzeichnen. Die ersten, die dies nun taten, waren Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft, sowie Polizeipräsident Gregor … Dortmund etabliert ein Netzwerk gegen Antisemitismus: Ein gemeinsamer Kampf gegen ein schleichendes Gift weiterlesen  >>>



Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>


 



 

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Nachrichten - Berichte

 

Israel will Christen aus dem Gazastreifen den Besuch von Weihnachtsfeierlichkeiten in Jordanien erleichtern.

 

A just future demands the decolonization of Palestine – and a democratic state for all

 

Israeli Troops Shoot and Injure Young Palestinian near Jenin; Fire Teargas near Tulkarem

 

Palestinians March in Hebron, Israeli Forces Attack

 

On finding a tapestry of characters in Gaza, and at the Academy Awards

 

How to answer the question, ‘Do you recognize Israel’s right to exist-’

 

Netherlands resumes funding to UNRWA

 

10. 12. 2019

 

Israel’s Overnight Airstrikes Injure 2 Palestinians in Gaza

 

Israeli Soldiers Demolish Shed, Uproot Lands, Near Hebron

 

Illegal Israeli Colonists Puncture Tires Of Dozens Of Cars In Occupied Jerusalem

 

Hunger-Striking Prisoner Mos’ab Al-Hindi Reaches Deal With Israel

 

Including One Journalist, Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In West Bank

 

9. 12. 2019

 

Israel Attacks Gaza After Alleged Rocket Fire

 

PCHR- 83rd Great March of Return, 64 Palestinians Injured, Including 19 Children

 

Gaza farmer’s house is destroyed for fourth time– ‘and we are ready for the fifth’

 

WATCH- Naomi Klein talks climate justice, Palestine, and white supremacy

 

President Abbas- Israel’s Actions “Cannot be Tolerated”

 

For the Israeli right, Jewish-Arab partnership is the stuff of nightmares

 

Why are British Jews opening their doors to far-right settler groups

 

8. 12.

 

PCHR- 83rd Great March of Return, 64 Palestinians Injured, Including 19 Children

 

Soldiers Abduct A Palestinian In Jerusalem, Install Roadblock Near Jenin

 

Palestinian Detainees In Asqalan Suspend Hunger Strike

 

President Abbas- Israel’s Actions “Cannot be Tolerated”

 

Palestinian President Commends US Congress for Support

 

Belgian Trade Delegation to Israel Cancelled

 

Islamic Organization Criticizes Israel’s Settlement Plans in Hebron

 

Foreign Minister Denounces World Forum Art Exhibition Sabotage

 

7. 12. 2019


 

Palestinian Detainees In Asqalan Suspend Hunger Strike

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (28 Nov. – 04 Dec. 2019)

 

Only 19.7% of Americans agree with US State Dept on Israeli settlements

 

Israeli Soldiers Injure 37 Palestinians In Gaza

 

Israel’s Next Move- The Real Danger in US Decision to Normalize Illegal Jewish Settlements

 

Foreign Ministry condemns removal of Palestinian exhibition from World Forum

 

Netanyahu wants to turn annexation into his lasting legacy

 

Lawyers for Mavi Marmara Raid Victims to Appeal Recent ICC Decision

 

Most French lawmakers skip vote smearing Palestine activism

 

Video- Harvesting honey in Gaza

 

7. 12. 2019

 

Illegal Israeli Colonists Install Mobile Home, Burn Tires, Near Jenin

 

Palestinian Foreign Minister Urges Criminal Investigation of Israeli Crimes

 

Army Demolishes A Garage, Carwash Structure, Near Bethlehem

 

‘Incitement’ and ‘indecency’- How Palestinian dissent is repressed online

 

Ivy League University Urged to Divest from Companies Facilitating the Israeli Occupation

 

Soldiers Destroy Machines In Industrial Structure, Demolish Four Rooms, Near Hebron

 

Great March of Return to Resume Next Friday

 

Family of Sami Abu Diak Demand Israel Release Body

 

A US human rights group is being sued by pro-Israel organizations over an alleged connection to ‘balloon terror’

 

5. 12. 2019

 

Palestinian Foreign Minister Urges Urgent Criminal Investigation of Israeli Crimes

 

Palestine is a climate justice issue – Israeli apartheid is not ‘green’

 

Illegal Israeli Colonists Bulldoze Palestinian Lands, South of Nablus

 

Malaysia Opens Palestinian Embassy in Amman

 

Palestinian Detainees In Asqalan Prison Declare Hunger Strike

 

Ivy League University Urged to Divest from Companies Facilitating the Israeli Occupation

 

Israel Demolishes Residential Structures Southeast of Jerusalem

 

Soldiers Abduct Two Schoolchildren, Shut Down Their School Near Nablus

 

Israeli Minister of Defense to Impose Sanctions on Palestinian ‘Militants’ Abroad

 

4. 12. 2019

 

Israeli Minister of Defense to Impose Sanctions on Palestinian ‘Militants’ Abroad

 

Al Jazeera Investigative Report Exposes Israeli Spy Mission

 

PLO Official- Internal Division Hinders Independant Palestinian State

 

Meet Gideon Sa’ar, the right-wing ideologue embraced by the Israeli left

 

Now they tell us! Peace processors say enabling Israel settlements has been US policy for 4 decades

 

Two Hunger Striking Detainees Face Serious Health Complications

 

Army Demolishes A Water Reservoir In Tubas

 

American Projects Aim at Eliminating the Palestinian National Project

 

Activists in the Jordan Valley

 

3. 12. 2019

 

Jordan’s FM Slams Israel’s Colonial Projects

 

Violations of Palestinian Social Media Content 50% Higher than Last Month

 

Palestinian President Slams Israel’s Plan for Settlement Expansion

 

Palestinian Minister of Health Rejects Proposed US Field Military Hospital

 

Gaza immortalizes what Gantz and Netanyahu have in common

 

Belgian officials boycott trade delegation to Israel

 

Palestinian shot in back amid laughter in shocking video comes forward

 

Detention of al-Badan Continues Despite Deterioration of Health

 

Ramallah Hosts Joint Italian-Palestinian Business Forum

 

Israeli Soldiers Abduct Four Children In Jerusalem

 

Soldiers Abduct Brother Of Detainee Who Died In Prison

 

2. 12. 2019

 

UN Report- Israel Demolished 39 Palestinian Structures in 2 Weeks

 

Israel fliegt Luftangriff auf Einrichtungen im Gazastreifen

 

Israeli Soldiers Fire Missiles Into Gaza

 

Israel has killed nearly 3 Palestinians per week this year

 

Netanyahu Approves 40 Million Shekels for Illegal Settlements

 

Israeli Forces Shoot and Kill Teen in Hebron

 

South Africa Reiterates its Support for Palestine at UN

 

30. 11. 2019

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (21 – 27 November 2019)

 

Palestinian Killed on Gaza Border

 

More Palestinian Homes Demolished in West Bank

 

Soldiers Abduct A Palestinian Police Officer, Injure Several Residents, In Hebron

 

Illegal Colonists Burn Palestinian Car, Puncture Tires And Write Racist Graffiti

 

Illegal Colonists Chop 30 Olive Trees Near Nablus

 

PODCAST- Who will Israel deport next-

 

British universities invest in Israeli apartheid

 

29. 11. 2019

 

Prisoners’ Commission Slams Bennett’s Order to Withhold Bodies

 

Palestinian political prisoners tell their stories in new Israeli play

 

Palestinian shot in back amid laughter in shocking video comes forward

 

United Nations Calls on Israel to Protect Palestinian Civilians

 

Israeli Armored Bulldozer Crashes Palestinian Car, Killing Father & Injuring Son

 

Israel to Expand Illegal Settlement by 11,000 Housing Units

 

International Delegation Visits Al Hurriya Radio Station in Hebron

 

For Gaza’s youth, Palestinian national identity is under siege

 

PSC- UK Universities Invest in Companies Complicit in Israeli Crimes

 

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Soldiers Uproot 30 Trees, Demolish 150 Walls And Wells, In Salfit

 

Israeli Soldiers Uproot Palestinian Lands Near Bethlehem

 

UNRWA Facing Deficit of $167 Million

 

28. 11. 2019

 

Mogherini wirbt für Zwei-Staaten-Lösung

 

International Delegation Visits Al Hurriya Radio Station in Hebron

 

A pro-Bibi rally turns into a forum for deep state conspiracies

 

Leader of Jewish supremacist group charged with anti-Palestinian incitement

 




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